{"id":15270,"date":"2023-09-02T08:00:00","date_gmt":"2023-09-02T06:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/?p=15270"},"modified":"2023-09-04T23:07:08","modified_gmt":"2023-09-04T21:07:08","slug":"flusslandschaft-und-hasengeschrei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2023\/09\/02\/flusslandschaft-und-hasengeschrei\/","title":{"rendered":"Flusslandschaft und Hasengeschrei"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size\"><a href=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/autor%e2%80%91innen\/jakobson-martina\/\">Martina Jakobson<\/a> liest diesen Sommer einige Gedichtb\u00e4nde von Johannes Bobrowski, der am 2. September 1965 mit 48 Jahren starb.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Dieser Sommer ist kein Sommer, wie ich ihn im Ged\u00e4chtnis habe. Es war hei\u00df und selbst im wechselhaft-windigen Berlin, wo ich aufgewachsen bin, luden die Julitage vor den gro\u00dfen Ferien zur Abk\u00fchlung an die Berliner Seen ein. Wer die Sommer in der Stadt verbringt, pilgert zur Abk\u00fchlung ins sogenannte \u201eGr\u00fcne\u201c (ausgesprochen das \u201eJr\u00fcne). Dort locken Seen und Fl\u00fcsse, die ihren Ursprung der letzten Eiszeit und den Urstromt\u00e4lern verdanken, mit dunkelgr\u00fcnem Wasser, knorrigen Weiden, Eichen, Kiefern, Sand und Kies. Wer welchen See besucht, war unter Berlinern, seit ich denken kann, der Trennung Berlins in Ost und West geschuldet, Liepnitzsee oder Wannsee, Scharm\u00fctzelsee oder Schlachtensee. Alle Seenlandschaften, ob wilder Strand oder Seebad, haben eins gemein: sie sind mit \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.<\/p>\n\n\n\n<p>So fuhren wir f\u00fcr gew\u00f6hnlich in Ost-Berlin zum M\u00fcggelsee, am liebsten bis nach Friedrichshagen, im Stadtbezirk Treptow-K\u00f6penick. Jeden Sommer stopften wir unsere Schwimmsachen in einen Stoffrucksack und stiegen in die S-Bahn bis zur Station Friedrichshagen, wo das Nordufer des M\u00fcggelsees mit seinem nat\u00fcrlich angelegten Strandbad f\u00fcr jeden zug\u00e4nglich war.<\/p>\n\n\n\n<p>In den 1980er Jahren liebte ich es, eine Freundin, die in diesem Stadtteil wohnte, zu besuchen. Sie las ebenso wie ich Gedichte und machte mich auf das Haus, in dem der Dichter Johannes Bobrowski einst wohnte, aufmerksam. Seine Lyrik und Prosa war nicht Teil des Schulkanons, sie war zu verschl\u00fcsselt und in der ideologischen Aufarbeitung des 2. Weltkrieges f\u00fcr Sch\u00fcler in der DDR viel zu ambivalent. Und das gefiel uns besonders.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:52% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"725\" height=\"1024\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" data-src=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Jakobson-\u00a9-Jakobson-725x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15272 size-full lazyload\" data-sizes=\"auto\" data-srcset=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Jakobson-\u00a9-Jakobson-725x1024.jpg 725w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Jakobson-\u00a9-Jakobson-212x300.jpg 212w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Jakobson-\u00a9-Jakobson-106x150.jpg 106w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Jakobson-\u00a9-Jakobson-370x523.jpg 370w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Jakobson-\u00a9-Jakobson-20x28.jpg 20w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Jakobson-\u00a9-Jakobson-600x847.jpg 600w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Jakobson-\u00a9-Jakobson-34x48.jpg 34w\" sizes=\"(max-width: 725px) 100vw, 725px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>Wir nahmen uns Bobrowskis Gedichtb\u00e4nde <em>Sarmatische Zeit <\/em>(1961), <em>Schattenland<\/em> <em>Str\u00f6me<\/em> (1962),<em> Im Windgestr\u00e4uch<\/em>, (1970), die wir im Antiquariat aufgest\u00f6bert hatten, mit zum Strandbad, anschlie\u00dfend spazierten wir zu Bobrowskis Haus in der Ahornallee 26.<\/p>\n\n\n\n<p>Foto \u00a9 Martina Jakobson <\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Der im einstigen Ostpreu\u00dfen aufgewachsene Johannes Bobrowski, kam 1917 im damaligen ostpreu\u00dfischen Tilsit (heute: Sowetsk) an der Memel zur Welt, seine sp\u00e4ter in Ost und West erschienen Gedichtb\u00e4nde begr\u00fcndeten seinen literarischen Ruhm, international anerkannt starb er 1965 in Berlin-Friedrichshagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Spazierg\u00e4nge durch Bobrowskis Friedrichshagen wurden zu unserem Ritual: Strandbad, Lekt\u00fcre, B\u00fcchertausch, Ahornallee 26, Eisessen in einem kleinen Kaffee, in der mir zu dieser Zeit pomp\u00f6s erscheinenden B\u00f6lschestra\u00dfe, bis wir uns durch den Fall der Berliner Mauer 1989 aus den Augen verloren.<\/p>\n\n\n\n<p>In Bobrowskis Gedichten verweilten wir an Fl\u00fcssen, Seen und Str\u00f6men:<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">Himmel, \ndie Bl\u00e4ue, Bogen\nalt, der mit uns \ngeht, den das Gr\u00fcn\nbezaubert: Ufer der sch\u00f6ne\nBaum, auf dem Wasser sein Schatten, \nder sich bewegt<\/pre>\n\n\n\n<p>hei\u00dft es im Gedicht \u201eAm Flu\u00df\u201c (aus: <em>Schattenland Str\u00f6me<\/em>, S. 18).<\/p>\n\n\n\n<p>Zu den fluiden Landschaften gereihten sich eine vielf\u00e4ltige Pflanzen- und Tierwelt mit Fischen, Pferden, V\u00f6geln. Und auch manch R\u00e4tselhaftes wie der Pirol aus dem programmatischen Gedicht \u201eKindheit\u201c, der die ostpreu\u00dfisch-litauische Landschaft aus Bobrowskis Kindertagen beschw\u00f6rt. Flussnamen wie Memel und deren Nebenfl\u00fcsse J\u016bra oder die D\u00fcna wurden uns in ihren vielf\u00e4ltigen geographischen Bezeichnungen der baltischen und ostslawischen Sprachen im Anhang der oben angef\u00fchrten Gedichtb\u00e4nde nur sp\u00e4rlich erkl\u00e4rt, sie erschienen uns als fremdartig, und wir verwahrten sie in unserem Ged\u00e4chtnis.<\/p>\n\n\n\n<p>Bobrowskis Landschaften haben nicht den Klang unbeschwerter Strandtage. Sie rufen eine dunkle Sch\u00f6nheit und schwerm\u00fctige F\u00fclle auf, lassen historische Dimensionen in ihrer Tragik erahnen, wie in \u201eSarmatische Ebene\u201c:<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">Der Tag mit ge\u00f6ffneten Pulsen, Bl\u00e4ue \u2013\nDie Ebene singt.\n\nWer, \nihr wogendes Lied,\nspricht es nach, an die K\u00fcste\ngebannt, ihr Lied: \nMeer, nach den St\u00fcrmen, \nihr Lied \u2013 \u2013\n\nAber\nsie h\u00f6ren dich ja,\nlauschen hinaus, die St\u00e4dte,\nwei\u00df und von altem Get\u00f6n\nleise, an Ufern. Deine\nL\u00fcfte, ein schwerer Geruch, \nwie Sand \nauf sie zu.<\/pre>\n\n\n\n<p>Mit Sarmatien im Gedichtband <em>Sarmatische Zeit<\/em> greift Bobrowski einen alten Kulturbegriff auf, der seit der Sp\u00e4tantike ein ausgedehntes Gebiet zwischen den Fl\u00fcssen Weichsel im Westen und Wolga im Osten sowie zwischen Ostsee und Schwarzem Meer bezeichnet, um daraus eine eigene poetische Sehnsuchtslandschaft zu erschaffen. Bobrowskis Sarmatien umfasst einen zeitlichen Rahmen von den nomadisierenden V\u00f6lkerschaften bis zum Zweiten Weltkrieg sowie das \u201eethnisch, kulturell und konfessionell \u00e4u\u00dferst heterogene Ostpreu\u00dfen, [\u2026] das Lebens-, Transitraum vieler Ethnien und Kulturen\u201c war (in: \u201ePortfolio-Gedenkjahre-Bobrowski\u201c, Johannes-Bobrowski-Gesellschaft e. V.).<\/p>\n\n\n\n<p>Die wechselhafte Geschichte dieses Kulturraums pr\u00e4gte Bobrowskis Biografie. Als Stabsgefreiter einer Nachrichteneinheit der Wehrmacht war er in das Kriegsgeschehen involviert (1939 Polen, 1940 Frankreich, 1941 Sowjetunion) bis hin zur sowjetischen Kriegsgefangenschaft von 1945 bis 1949. Auf die Verarbeitung des Erlebten kommt er immer wieder zur\u00fcck, sch\u00fcrft in den Gr\u00e4ben des Vergessenen und Verdr\u00e4ngten, verweist auf die Bitternis der historischen Schuld der Deutschen gegen\u00fcber den osteurop\u00e4ischen V\u00f6lkern.<\/p>\n\n\n\n<p>Zahlreiche Gedichte nennen in den Titeln konkrete Daten und Kriegsschaupl\u00e4tze, \u201eDer Ilmensee 1941\u201c, \u201eKaunas 1941\u201c oder \u201eKathedrale 1941\u201c , darin hei\u00dft es, auf die Kathedrale von Nowgorod bezugnehmend:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eRauch hat dir die W\u00e4nde geschw\u00e4rzt, deine T\u00fcren zerbrach\/Feuer\/\u2026\/Alles an unsrem Leben\/wars getan, der Schrei\/wie das Schweigen, wir sahn\/ steigen \u00fcber die Ebene\/ wei\u00df, dein Gesicht\u201c, und in der letzten Strophe fortsetzend: \u201eZorn, eine schwere Saat.\/ Wie will ich rufen\/ einmal\/ das Aug mir noch\/ hell?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Das erregte auch die Aufmerksamkeit der \u00d6ffentlichkeit. Als er die B\u00fchne der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur betrat, beeindruckte er nachhaltig, zun\u00e4chst 1955 mit ersten Texten in der Literaturzeitschrift \u201eSinn und Form\u201c durch die Vermittlung Peter Huchels, wenig sp\u00e4ter erscheinen der erste Lyrikband <em>Sarmatische Zeit<\/em> (1961) und der zweite <em>Schattenland Str\u00f6me<\/em> (1962) fast zeitgleich in beiden deutschen Staaten. Mit dem Preis der Gruppe 47 (1962) fand Bobrowski als eigene Stimme, als deutschsprachiger Dichter, wie er sich selbst explizit bezeichnete, zwischen ost- und westdeutscher Literatur, internationale Anerkennung.<\/p>\n\n\n\n<p>In Berlin-Friedrichshagen (und in Berlin-Mitte, wo er als Lektor im Union Verlag t\u00e4tig war) empfing Bobrowski zahlreiche Besucher aus dem Umkreis der Gruppe 47, wie Ingeborg Bachmann, Peter Weiss, Hans Magnus Enzensberger, Walter H\u00f6llerer, Walter Jens, Uwe Johnson, Franz Schonauer.<\/p>\n\n\n\n<p>Sp\u00e4ter wandte er sich der Prosa zu, schrieb Erz\u00e4hlungen und Romane wie <em>Levins M\u00fchle. 34 S\u00e4tze \u00fcber meinen Gro\u00dfvater<\/em> (1964) und <em>Litauische Claviere<\/em> (posthum 1966).<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">II<\/h4>\n\n\n\n<p>Diesen Sommer, 2023, der wiederum kein gew\u00f6hnlicher Sommer ist, verbringe ich im Burgenland, in \u00d6sterreich. Nicht hei\u00dfe, trockene, an D\u00fcrrekatastrophen erinnernde Tage wie etwa 2022, bestimmen meinen Aufenthalt, sondern hereinbrechende Gewitter und \u00dcberschwemmungen. Ich verbringe nicht erhoffte Tage am See, gleich nebenan, vielmehr bin ich viele Stunden, ja ganze Tage und N\u00e4chte, damit befasst in Gummistiefeln durch die Wiese, die f\u00fcr gew\u00f6hnlich eine burgenl\u00e4ndische Trockenwiese ist, zu waten und im Keller des alten Winzerhauses, durch dessen Lehm- und Steinw\u00e4nde die Himmelsfluten sprudeln, Wasser zu sch\u00f6pfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist kr\u00e4ftezehrend, es ist schlafraubend, aber das Wasser, das das Haus \u00fcberschwemmen will, ist von erstaunlicher Klarheit, duftet nach Sand, steinigem Ger\u00f6ll und Wurzeln. Es sp\u00fclt die Worte aus Bobrowskis Gedichten heran, die ich in Sch\u00f6pfpausen zur Hand nehme:<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">Stimme, Regen, ein Vogel \u2013\nflieg, Regenstimme, ein blauer \nVogel \u2013 vom Donner der Berge\nschallend fliegt er, mein Herz \nsteht in der Wolke. \n\nLand, die Ebenen, Str\u00f6me, \ndie Ufer voll Sand und W\u00e4lder\nin der Quellen \u2013 verflogen\nder Regen, mein Vogel,\nruft aus dem Wind.\n\nKommt, so ruft er, mit gro\u00dfen\nSchwingen atmend, wir fliegen\nlauter, umfliegen den Berg \u2013\nBlitze, fahrt, Donner, mein Herz\nsteht in der Wolke.\nStimme, Regen, ein Vogel \u2013\nflieg, Regenstimme, ein blauer \nVogel \u2013 vom Donner der Berge\nschallend fliegt er, mein Herz \nsteht in der Wolke. \n\nLand, die Ebenen, Str\u00f6me, \ndie Ufer voll Sand und W\u00e4lder\nin der Quellen \u2013 verflogen\nder Regen, mein Vogel,\nruft aus dem Wind.\n\nKommt, so ruft er, mit gro\u00dfen\nSchwingen atmend, wir fliegen\nlauter, umfliegen den Berg \u2013\nBlitze, fahrt, Donner, mein Herz\nsteht in der Wolke.\n\n\n(\u201eWetterzeichen\u201c, aus: Im Windgestr\u00e4uch, S. 73)<\/pre>\n\n\n\n<p>Nach einigen Tagen habe ich mich arrangiert, sobald ein Gewitter angek\u00fcndigt ist, die gro\u00dfe Regenflut \u00fcber den Rand der Regenrinne und durch alle ausgeschwemmten L\u00f6cher der W\u00e4nde dringen wird, begebe ich mich abermals in den Keller, die neue Wasserpumpe erledigt ihr Werk, der Klappstuhl f\u00fcr Unterbrechungen ist bereitgestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Bobrowskis Lyrik beschreibt Naturgewalten, etwas steigt inmitten der Ruhe und Stille herauf:<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">[\u2026] \u00fcber den See, in der D\u00e4mmerung wei\u00df, uferlos, \n\u00fcber den See weht der Vogel, \n\u00fcber dem Treibsand der Tiefe,\n\u00fcber der Str\u00f6mung.<\/pre>\n\n\n\n<p>Bis Untergr\u00fcndiges herangetragen wird, bedrohliche Tierlaute:<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">D\u00e4mm\u2019rung, dein Hasengeschrei, \nder Gefiederte h\u00f6rte dich, sah\nschwarz dich, Gestalt des Trunknen, \n\u00fcber dem Ufer, die Schulter\ngegen den Himmel\n\n(\u201eAbend der Fischerd\u00f6rfer\u201c, aus <em>Schattenland, Str\u00f6me, <\/em>S. 69)<\/pre>\n\n\n\n<p>Motive der Bedrohung flackern nicht nur in kreat\u00fcrlicher Gestalt auf wie das \u201eHasengeschrei\u201c oder die \u201eSilberassel der Angst\u201c. Sie erscheinen in menschlicher, unpers\u00f6nlicher Gestalt als \u201eeiner\u201c, \u201eder\u201c, \u201eeine Schulter\u201c, als \u201eM\u00e4nner\u201c oder gar Stimmen \u201efernher Rufe schallen\/ b\u00e4rtiger Schiffer\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Diesen Sommer lese ich Bobrowskis Lyrik anders, sto\u00dfe auf Unausgesprochenes (\u201eEs wird nicht geredet\u201c) und Ungesagtes \u201eein Wort, ungesagt\/geh\u00f6rt in der H\u00f6hlung des Mundes\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Mir fallen unz\u00e4hlige Leerstellen, die Bobrowskis Sprachstil ausmachen, Ellipsen, Gespr\u00e4chsfetzen, Aufz\u00e4hlungen, die zahlreichen Bindestriche, die den Lesefluss unterbrechen, ins Auge. Was geht hier vor? Ein Ausbruch der Gewalt, der stattfinden wird oder bereits stattgefunden hat? Wer f\u00e4llt ihr zum Opfer? Die Landschaft, Mensch, Tier?<\/p>\n\n\n\n<p>Unter anderen politischen Vorzeichen werden derzeit Gewalt und Verbrechen ver\u00fcbt in einer Landschaft, die Bobrowski einst als \u201esein\u201c Sarmatien beschwor. Naturgewalten werden bewusst seitens des Angreifers Russland gegen die Ukraine eingesetzt, um durch Fluten und \u00dcberschwemmung, Leid und Tod zu bringen. Nach der Sprengung des Kachowka-Staudamms wurden ganze Landstriche und D\u00f6rfer \u00fcberflutet, eine humanit\u00e4re und \u00f6kologische Katastrophe ausgel\u00f6st.<\/p>\n\n\n\n<p>Anders lese ich manche Details in Bobrowskis Biografie, z\u00e4hlt man alle Jahre zusammen, die er im Krieg verbrachte: zweij\u00e4hriger Milit\u00e4rpflichtdienst ab 1937, 2. Weltkrieg ab 1939 bis zu den Jahren in sowjetischer Kriegsgefangenschaft. Ende 1949 kehrte er, nach \u00fcber einem Jahrzehnt, zu seiner damals schon in Friedrichshagen lebenden Familie zur\u00fcck. In Zeiten unfassbarer Verbrechen entstanden Bobrowskis zutiefst menschliche Gedichte, er f\u00fchrt diese traumatischen Erlebnisse als den eigentlichen Ausl\u00f6ser seines Schreibens an: \u201eDas ist einmal in meiner Herkunft gegeben. Ich stamme aus einer Gegend, in der die Deutschen mit ihren Nachbarn durcheinander und miteinander gelebt haben, an der fr\u00fcheren deutsch-litauischen Grenze. Ich habe einiges an Kenntnissen und an Erfahrungen mitbringen k\u00f6nnen f\u00fcr dieses Thema, und sonst ist die Wahl dieses Themas so etwas wie eine Kriegsverletzung. Ich bin als Soldat der Wehrmacht in der Sowjetunion gewesen. Ich habe dort das noch vor Augen gef\u00fchrt bekommen, was ich historisch von der Auseinandersetzung des Deutschen Ritterordens mit den V\u00f6lkern im Osten und von der preu\u00dfischen Ostpolitik aus der Geschichte wusste. Ich habe nur wegen dieses Themas angefangen zu schreiben.\u201c (1964, Gesammelte Werke, Bd. IV, 471)<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">III<\/h4>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend meiner Sch\u00f6pfaktivit\u00e4ten werde ich mir angesichts dieser Fakten der Geringf\u00fcgigkeit meiner eigenen Probleme bewusst. Ich wei\u00df, sie werden ein Ende haben, bald, wenn die schlimmsten Sch\u00e4den in den umliegenden Ortschaften des Burgenlandes beseitigt sind, wird der Spengler kommen, um das Haus zu reparieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Unwetter sind unterdessen abgeklungen, ersch\u00f6pft h\u00f6re ich von der R\u00fcckkehr des Sommers ins Burgenland. In den entstandenen Lacken genie\u00dfen Wildv\u00f6gel neue M\u00f6glichkeiten. Brombeerpfl\u00fcckend am Waldrand, h\u00f6re ich den Pirol, der f\u00fcr mich l\u00e4ngst kein exotischer Vogel mehr ist:<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">Nacht, lang verzweigt im Schweigen \u2013\nZeit, entgleitender, bittrer\nvon Vers zu Vers w\u00e4hrend:\nKindheit \u2013\nDa hab ich den Pirol geliebt \u2013\n\n\n(\u201eKindheit\u201c, aus: <em>Sarmatische Zeit<\/em>,  S. 13)<\/pre>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Dieser Beitrag erschien am 2. September 2023, am Todestag von Johannes Bobrowski (* 9. April 1917, \u2020 2. September 1965). <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Johannes Bobrowski: <em>Sarmatische Zeit <\/em>(1961), <em>Schattenland<\/em> <em>Str\u00f6me<\/em> (1962),<em> Im Windgestr\u00e4uch<\/em> (1970)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sommerlekt\u00fcre: &#8222;Flusslandschaft und Hasengeschrei&#8220; &#8211; Martina Jakobson liest Gedichtb\u00e4nde von Johannes Bobrowski (1917 -1965)<\/p>\n","protected":false},"author":9,"featured_media":15272,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[467,538],"tags":[507],"thb-sponsors":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v20.6 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Flusslandschaft und Hasengeschrei - Poesiegalerie<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Sommerlekt\u00fcre: &quot;Flusslandschaft und Hasengeschrei&quot; - Martina Jakobson liest Gedichtb\u00e4nde von Johannes Bobrowski f\u00fcr die Poesiegalerie\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2023\/09\/02\/flusslandschaft-und-hasengeschrei\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Flusslandschaft und Hasengeschrei - 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