{"id":16865,"date":"2023-11-26T17:41:29","date_gmt":"2023-11-26T16:41:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/?p=16865"},"modified":"2023-11-26T17:44:14","modified_gmt":"2023-11-26T16:44:14","slug":"breitenfellner-hommage-lavant","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2023\/11\/26\/breitenfellner-hommage-lavant\/","title":{"rendered":"Schreiben als schmerzhafte Stelle und heilende Salbe"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size\">Die Lyrikerin Christine Lavant kann dank dreier Neuerscheinungen endlich neu gelesen werden. <br>Eine Hommage zum 50. Todestag von <a href=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2023\/11\/13\/kirstin-breitenfellner\/\">Kirstin Breitenfellner<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Ingeborg Bachmann Superstar. Zum 50. Todestag der wohl ber\u00fchmtesten K\u00e4rntner Dichterin, gestorben am 17. Oktober 1953 im Alter von 47 Jahren, gab es gen\u00fcgend medialen Wind. Und das nicht erst, als am 19. Oktober 2023 Margarethe von Trottas Spielfilm \u201eReise in die W\u00fcste\u201c in die Kinos kam. Er zeigt das Glamour-Paar der Nachkriegsliteratur in weich gezeichnetem Licht in luxuri\u00f6sem, b\u00fcrgerlichem Ambiente und modisch eleganter als im echten Leben. Ihre emotionale Trag\u00f6die l\u00e4sst dieser Film die Zuseher kaum nachempfinden. <em>Wir haben es nicht gut gemacht,<\/em> unter diesem Titel erschien im Jahr zuvor der Briefwechsel bei Suhrkamp, inklusive Briefen von Verwandten, Freunden und Bekannten. Auch das Literaturmuseum der \u00f6sterreichischen Nationalbibliothek er\u00f6ffnete das Bachmann-Gedenkjahr bereits im November 2022, mit einer eine Sonderausstellung unter dem Titel \u201eIngeborg Bachmann. Eine Hommage\u201c.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:35% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"350\" height=\"553\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" data-src=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Cover-Lavant-Seit-ich-bin-masslos.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-16870 size-full lazyload\" data-sizes=\"auto\" data-srcset=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Cover-Lavant-Seit-ich-bin-masslos.png 350w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Cover-Lavant-Seit-ich-bin-masslos-190x300.png 190w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Cover-Lavant-Seit-ich-bin-masslos-95x150.png 95w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Cover-Lavant-Seit-ich-bin-masslos-20x32.png 20w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Cover-Lavant-Seit-ich-bin-masslos-30x48.png 30w\" sizes=\"(max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>Der 50. Todestag der elf Jahre \u00e4lteren Christine Lavant, gestorben am 7. Juni 1953, ging hingegen beinahe unter. Dabei gibt es auch hierzu eine Reihe von Neuerscheinungen, allen voran die umfangreichen, von Klaus Amann ausgew\u00e4hlten biografischen Schriften unter dem Titel <em>Ich bin ma\u00dflos in allem<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Cover \u00a9 Wallstein Verlag<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Amann hatte zusammen mit Doris Moser auch die erste Werkausgabe Lavants begleitet, die zwischen 2014 und 2020 ebenfalls bei Wallstein erschien. Da der gr\u00f6\u00dfere Teil von Lavants Werk zu Lebzeiten unver\u00f6ffentlicht blieb, konnte diese Edition das Bild der Au\u00dfenseiterin des Literaturbetriebs, neuntes Kind eines Bergarbeiters und einer N\u00e4herin, damit ma\u00dfgeblich korrigiert werden. Die Nachkriegszeit hatte sie durch die Auswahl von Gedichten mit religi\u00f6sen Themen \u2013 unter Ausschluss ihrer erotischen und blasphemischen Texte \u2013 zur katholischen Volksdichterin stilisiert, ein Bild, das nun endg\u00fcltig Vergangenheit sein d\u00fcrfte. Lavant litt als Kind an der Hautkrankheit Skrofulose, die schlie\u00dflich mit einer R\u00f6ntgenbestrahlung geheilt werden konnte. Diese war allerdings zu hoch ausgefallen und hatte Narben hinterlassen, die Lavant mit dem Kopftuch, das zu ihrem Markenzeichen werden sollte, abzudecken versuchte.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Neuerscheinungen mit Neuheitswert<\/h4>\n\n\n\n<p>Christine Lavant war Autodidaktin, aber kein bisschen bescheiden und schon gar nicht bieder. Als klarsichtige, direkte, oft kompromisslose, nat\u00fcrlich leidgepr\u00fcfte, aber auch heitere, selbstironische und vor allem selbstbewusste Person lernt man sie in ihren Briefen kennen, die den gr\u00f6\u00dften Teil der Publikation ausmachen. Flankiert werden sie von \u00c4u\u00dferungen von Zeitgenossen. Die von Krankheit gepr\u00e4gte Kindheit und die einzige gro\u00dfe, tragische Liebe zum elf Jahre \u00e4lteren, verheirateten Maler Werner Berg gehen unter die Haut und zu Herzen. Ihr Scheitern bedeutete auch das endg\u00fcltige Verstumme der kraftvollen Stimme, die man mit ihrer zarten, bescheiden wirkenden Erscheinung dieser Ausnahmedichterin immer noch so schwer in Verbindung zu bringen vermag. Das umfangreiche Werk (1500 Gedichte und 1500 Seiten Prosa) entstand wesentlich in den zehn Jahren zwischen Kriegsende und der Kontaktsperre zwischen den beiden Liebenden, die Werner Bergs Frau Mauki nach dessen Selbstmordversuch erwirkt hatte.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:auto 37%\"><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>Auch die beiden Publikationen von Jenny Erpenbeck setzen diese Sto\u00dfrichtung der \u201eEnt-Katholisierung\u201c fort. Als die ostdeutsche Autorin Mitte der 1990er Jahre nach Graz zog, stie\u00df sie durch einen Zufall auf Christine Lavant, und ihre Faszination f\u00fcr diese h\u00e4lt bis heute an. Zum Gedenktag erstellte sie eine Auswahl von Gedichten unter dem Titel <em>Seit heute, aber f\u00fcr immer,<\/em> die dazu angetan ist, Lavant endg\u00fcltig von den Zuschreibungen einer unschuldigen Naiven zu befreien.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Cover \u00a9 Wallstein Verlag<\/p>\n<\/div><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"350\" height=\"579\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" data-src=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Cover-Lavant-Seit-heute.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-16868 size-full lazyload\" data-sizes=\"auto\" data-srcset=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Cover-Lavant-Seit-heute.png 350w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Cover-Lavant-Seit-heute-181x300.png 181w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Cover-Lavant-Seit-heute-91x150.png 91w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Cover-Lavant-Seit-heute-20x33.png 20w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Cover-Lavant-Seit-heute-29x48.png 29w\" sizes=\"(max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:41% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"632\" height=\"1024\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" data-src=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Cover-jenny-erpenbeck-ueber-Lavant-632x1024.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-16869 size-full lazyload\" data-sizes=\"auto\" data-srcset=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Cover-jenny-erpenbeck-ueber-Lavant-632x1024.webp 632w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Cover-jenny-erpenbeck-ueber-Lavant-185x300.webp 185w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Cover-jenny-erpenbeck-ueber-Lavant-93x150.webp 93w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Cover-jenny-erpenbeck-ueber-Lavant-370x599.webp 370w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Cover-jenny-erpenbeck-ueber-Lavant-20x32.webp 20w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Cover-jenny-erpenbeck-ueber-Lavant-600x972.webp 600w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Cover-jenny-erpenbeck-ueber-Lavant-30x48.webp 30w\" sizes=\"(max-width: 632px) 100vw, 632px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>Erpenbeck setzt Lavant aber auch in einem luziden Essay mit dem schlichten Titel <em>\u00dcber Christine Lavant <\/em>ein w\u00fcrdiges Denkmal: eine Biografie in a nutshell, flankiert von Gedichten. Dieses schmale B\u00fcchlein, so klug und empathisch, dass man getrost von Kongenialit\u00e4t sprechen kann, eignet sich auch hervorragend als Einf\u00fchrung in Person und Werk.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Cover \u00a9 Kiepenheuer &amp; Witsch Verlag<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Mag sein, dass Lavant weniger Glamour besa\u00df als ihre Landsm\u00e4nnin Ingeborg Bachmann. Lavants Biografie \u2013 ihr sozialer Aufstieg, ihre Gef\u00e4hrdung w\u00e4hrend der NS-Zeit, ihre F\u00f6rderung u.a. durch ehemalige Nazi-Gr\u00f6\u00dfen, ihr Verstummen nach dem Scheitern ihrer gro\u00dfen Liebe \u2013 besitzt aber fast noch mehr Brisanz. Und das nicht nur in gesellschaftspolitischer Hinsicht, sondern auch in Bezug auf die au\u00dfergew\u00f6hnliche Pers\u00f6nlichkeit der Dichterin, deren K\u00fcnstlername dem Fluss entliehen ist, der durch ihren Heimatort St. Stefan flie\u00dft. Man assoziiert das Wort Lava. Und Christine Lavant war ein Vulkan, ihre Schaffenskraft eruptiv. Nicht von ungef\u00e4hr w\u00e4hlte Klaus Amann f\u00fcr die biografischen Schriften das Zitat aus einem Brief: \u201eIch bin ma\u00dflos in allem.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Eine \u201esich einfach gebende komplizierte Frau\u201c<\/h4>\n\n\n\n<p>Lavants literarisches Talent erscheint aus dem Nichts, getriggert von einer gro\u00dfen Leselust seit Kindheitstagen, ausgel\u00f6st von der Lekt\u00fcre von Knut Hamsuns \u201eDas letzte Kapitel\u201c und Rainer Maria Rilkes Gedichten. Sie findet sofort eine eigene Stimme \u2013 und gl\u00fccklicherweise auch Menschen, die das erkennen und sie f\u00f6rdern: zun\u00e4chst ihre \u00c4rzte, aber bald auch Literaten und Verleger. Eine \u201esich einfach gebende komplizierte Frau\u201c nennt Amann Lavant im Vorwort. In Wahrheit war sie beides gleichzeitig, das macht die Faszination aus, die von ihr ausgeht.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSchreiben ist halt das Einzige was ich habe. Es ist meine schmerzhafte Stelle u. zugleich die heilende Salbe\u201c, hatte sie einmal an ihre Freundin und F\u00f6rderin Paula Purtscher geschrieben. Nach dem Absetzen dieser \u201eMedizin\u201c wurde sie ihres Lebens nicht mehr froh. \u201eIch bin anspruchsvoll? Doch das bin ich. Und bin es bewusst!\u201c, charakterisiert sie sich selbst in einem sp\u00e4teren Brief an Prutscher. Das betraf auch die Liebe, die sie wie ein Schicksalsschlag ereilte, als sie im November 1950 auf einer Tagung zeitgen\u00f6ssischer Autoren und Komponisten in St. Veit an der Glan teilnahm und den f\u00fcnffachen Vater Werner Berg kennenlernte.<\/p>\n\n\n\n<p>Lavant verbrannte neben zahlreichen Werken auch die meisten an sie geschickten Briefe \u2013 au\u00dfer jenen von Berg. Ihren Briefwechsel liest man mit Ersch\u00fctterung und Beklemmung. Sowohl das Himmelhochjauchzende als auch die Leidensf\u00e4higkeit scheinen aus einer entfernten Zeit zu stammen. \u201eDu Sch\u00f6nste, Du \u2013 die Erhabenheit\u201c und \u201esch\u00f6nste, gr\u00f6\u00dfte Geliebte aller Gestirne\u201c, nennt er sie. \u201eIch bereue es nicht u. keine Stunde unseres Jahres tut mir leid\u201c, schreibt sie ihm. Und: \u201eIch bin wie eine Verdammte die von Engeln weiss.\u201c \u201eInnen werde ich immer den [Weg] zu Dir gehen, aber die Wege treffen sich nicht mehr im Endlichen\u201c, antwortet er nach der ersten von vielen Trennungen. Pathos, das stimmt, aber beiden gelingt es auch immer wieder, unvermittelt in Selbstironie und einen wilden Humor zu verfallen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gl\u00fccklicherweise sind die Gedichte, die Lavant Berg regelm\u00e4\u00dfig schickte und bei deren Auswahl f\u00fcr ihren zweiten Gedichtband er ihr half, erhalten geblieben. Sie schickte sie an den Otto M\u00fcller Verlag, obwohl sie wusste, dass die Familie Berg damit kompromittiert werden w\u00fcrde. \u201eMeine Gedichte waren das einzige Mittel meiner Hoffart\u201c, schreibt sie an Mauki Berg, \u201eund ich musste hoff\u00e4rtig sein um nicht vor Schande zu sterben.\u201c Ihren eifers\u00fcchtigen Ehemann, den Maler Josef Habernig, dessen Lebensunterhalt sie so wie ihren eigenen jahrelang mit Stricken bestritten hatte, ertrug und pflegte sie trotzdem bis zu dessen Tod im Jahr 1964.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Was ist Lesen? Was bedeutet Schreiben?<\/h4>\n\n\n\n<p>\u201eWas ist Lesen? Wie geht das, dass man lesend mehr versteht, als man wei\u00df?\u201c, fragt Erpenbeck in ihrem Essay und antwortet mit einem Zitat von Lavant: \u201eWenn ich dichtete, risse ich jede Stelle Eures Daseins unter Euren F\u00fc\u00dfen weg und stellte es als etwas noch nie von Euch Wahrgenommenes in Euer innerstes Gesicht.\u201c Der Konjunktiv sei hier freilich nicht notwendig, kommentiert Erpenbeck. Denn so sei es ihr tats\u00e4chlich gegangen, als sie zum ersten Mal Lavants Gedichte gelesen habe.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein aufschlussreiches Kapitel widmet Erpenbeck dem \u201egro\u00dfen Schweigen\u201c Lavants in den zehn Jahren vor Ende des Zweiten Weltkriegs. 1935 hatte die stets selbstmordgef\u00e4hrdete Zwanzigj\u00e4hrige sich selbst in die Landesnervenanstalt Klagenfurt eingeliefert. Wegen ihrer Heiratspl\u00e4ne mit dem um 36 Jahre \u00e4lteren Habernig hatten ihren Schwestern sie 1939 erneut einliefern lassen wollen. 1941 startete dort das sogenannte T-Progamm, in dem 600 laut Nazi-Diktion \u201elebensunwerte\u201c Patientinnen und Patienten ermordet wurden. Den Verantwortlichen wurde im Fr\u00fchjahr 1946 der Prozess gemacht. \u201eEin halbes Jahr sp\u00e4ter setzt Christine Lavant sich hin und schreibt ihre <em>Aufzeichnungen aus dem Irrenhaus.<\/em> (\u2026) Sie schreibt auch \u00fcber sich, die leicht an deren Stellen h\u00e4tte sein k\u00f6nnen.\u201c W\u00e4hrend der NS-Zeit f\u00fchlte Lavant, dass sie, wie sie es einmal ausdr\u00fcckte, \u201ezu Stummheit verurteilt\u201c war.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Ende ihrer Liebesbeziehung hingegen scheint das Verstummen eine Trotzhandlung. \u201eDas Gedichteschreiben ohne ein Gegen\u00fcber ergibt f\u00fcr Christine Lavant keinen Sinn mehr\u201c, argumentiert Erpenbeck, nicht eingedenk, dass Lavant schon produktiv gewesen war, bevor sie Werner Berg kennengelernt hatte. Nach 1955 ver\u00f6ffentlichte sie zwar weiterhin Gedichtb\u00e4nde mit \u00e4lteren Gedichten, erhielt finanzielle Unterst\u00fctzung, Stipendien und Preise, aber sie zog sich weitgehend aus dem Literaturleben zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWenn ich nicht mehr dichten kann, dann habe ich auch nicht das Recht, Menschen zu treffen, welche ich als Chr. Lavant kennengelernt habe. Das ist doch klar? Was kann euch an dem armseligen Strickweiblein liegen? Mit diesem habt ihr ja nichts gemein. Dieses hat ein schlechtes, zusammengeschrumpftes St\u00fcck Leben, den abgenutzten Lappen eines von Haus aus wertlosen Lebens. Niemand von euch w\u00fcrde diesen Lappen auch nur mit Handschuhen anfassen wollen, so ist es\u201c, schreibt sie schon 1950 an Emil Lorenz \u2013 mit klarem Blick auf soziale Ungleichheiten, die sie bei realen Begegnungen jedoch spielend zunichte machen konnte, indem sie auch sozial H\u00f6hergestellten auf Augenh\u00f6he begegnete und sie mit ihrer Unverbl\u00fcmtheit zu entwaffnen wusste. Trotzdem verkehrte sie auch nach 1955 mit Literaten und lernte etwa den 20 Jahre j\u00fcngeren Thomas Bernhard kennen, der 1980 f\u00fcr Suhrkamp eine Auswahl ihrer Gedichte treffen sollte.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Wem geh\u00f6rt Christine Lavant?<\/h4>\n\n\n\n<p>Eine Auswahl aus einem Gesamtwerk zu treffen bedeutet naturgem\u00e4\u00df, auch die \u201eeigene\u201c Christine Lavant zu zeigen. Lavants lyrisches Werk pr\u00e4gt nach Erpenbeck, wie sie im Nachwort schreibt, vor allem Mut: \u201edie Dinge in radikaler Schmucklosigkeit beim Namen zu nennen\u201c und \u201eAnklage zu erheben gegen leere Formeln katholischen Glaubens\u201c sowie ein \u201eAufrei\u00dfen der vermeintlich kleinen, engen, eigenen Welt hin zum existenziellen Fragen\u201c. Um einen Einblick in die Bandbreite von Lavants lyrischen Themen zu bieten, seien in Folge einige der hier versammelten Gedichte zitiert. Nicht wenige der von Erpenbeck ausgew\u00e4hlten Gedichte lassen autobiografische Elemente erkennen, wie etwa folgendes, das Lavants Kinderlosigkeit thematisiert.<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">Auf meinen Fingern\u00e4geln gl\u00e4nzt das Licht\nder Stubenlampe und im Birnenlaub\ndie ersten Tropfen eines Abendregens.\nVerwirrte Schwalben kn\u00fcpfen mir ein Netz\naus schwarzen Fl\u00fcgen um die Angstgedanken.\nSehr sch\u00f6n geborgen ist mein armes Herz\nim Rot der Blume, die die Nachbarsfrau\nmir gestern schenkte, weil am Muttertag\nsich meine Vase sonst verstecken m\u00fcsste.<\/pre>\n\n\n\n<p>Einen weiteren Themenschwerpunkt bildet der Schmerz der unerf\u00fcllten Liebe.<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">Ach schreien, schreien! \u2013 Eine F\u00fcchsin sein\nund bellen d\u00fcrfen, bis die Sterne zittern!\nDoch lautlos, lautlos w\u00fcrge ich den bittern\nTrank deines Abschieds, meinen Totenwein.\n\nUnd schleiche kriechend, schattenlos schon fast,\nGeripp aus Martern in der Stirn metallen\ndurch Schlangenzweige, die vom Walde fallen,\ndarin du gestern mich verwunschen hast.\n\nIn deiner Spur verreckt das fromme Wild,\ndie roten V\u00f6gel unserer Z\u00e4rtlichkeiten,\nder schwarze J\u00e4ger will nach Hause reiten,\nsuch nach dem Krebs im tr\u00fcben Himmelsbild,\n\nZur\u00fcck will alles. Auch der Totenwein\nin meiner Kehle w\u00fcrgt sich noch nach oben.\nIch h\u00f6r mein Herz die Gnade Gottes loben,\ndas dringt wie Bellen mir durch Mark und Bein.<\/pre>\n\n\n\n<p>Manche Gedichte \u00fcberraschen mit einer Drastik, die f\u00fcr das Werk von Lavant nicht typisch zu sein scheint und doch zu dessen vielen Facetten geh\u00f6rt, wie folgendes \u00fcber die Schlaflosigkeit der kettenrauchenden, Schlafmittel konsumierenden und trotzdem nachts schreibenden oder spazieren gehenden Dichterin:<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">Nur des Schlafes wilder Nebenzweig,\nein Bastard, von Drogen gro\u00dfgezogen,\nnimmt sich manchmal meiner Seele an.\nZwei Missbrauchte dienen dann einander,\ntr\u00f6sten das, was noch zu tr\u00f6sten ist,\nund verbergen g\u00fctig, was sie wissen.\nHalbe Tr\u00e4ume stellen sie ins Leben,\nw\u00e4chserne und ohne Angesicht,\nohne Anspruch auf Geduld und Pflege,\nschmelzend schon beim ersten Hahnenruf.\nAber dennoch sind es kleine S\u00f6hne,\nnotgetaufte, alle dem geweiht, \nder dies Paar einander preisgegeben\nwie zwei Sklaven oder Stra\u00dfenk\u00f6ter,\nw\u00e4hrend sich der gute Edelschlaf\nnur zu hochgebornen Seelen legt.<\/pre>\n\n\n\n<p>Andere Gedichte erfrischen durch einen \u00fcberm\u00fctigen Mutwillen:<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">Durch meinen schwarzen Schatten geht\nvergn\u00fcgt ein wei\u00dfes Huhn.\nIch kann kein Schrittlein tun,\nverzaubert und verdreht\nmuss ich nur betteln: tritt mir nicht\nin den Verstand, ins Augenlicht,\nnicht in das Herz hinein.\nDoch scharrt das eine Bein\nschon gelb und fr\u00f6hlich kreuz und quer\nund lockt den roten Hahn daher,\nich wei\u00df nicht, was sie teilen.\nIst es ein Wurm? Ist es ein Korn?\nVielleicht auch nur der scharfe Dorn,\nder nie mein Herz lie\u00df heilen.\nIch schau den beiden nimmer zu,\nsie gehen wie auf Seidenschuh\nnach Irgendwo, nach H\u00f6rnichthin ...\nMein Schatten darf sich jetzt verziehn.<\/pre>\n\n\n\n<p>Zum Schluss des Bandes \u00fcberwiegt die d\u00fcstere Anklage eines fernen Gottes, wie in folgender Parodie des \u201eVater unser\u201c:<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">Samenkugel die du wehst \u00fcber allem\nuns\u00e4glich bleibe dein Wesen\nzu falle uns dein Korn\ndamit wir es tragen\noben als Bl\u00fcte und unten als Wurzel.\nGew\u00e4hre unserem Wachstum das Erdreich\nvergib uns die fruchtlosen Zeiten\nwie auch wir der D\u00fcrre und K\u00e4lte vergeben.\nLass uns nicht Sterne sein wollen\nsondern das N\u00e4chtige schlicht \u00fcberstehen\nAmen.<\/pre>\n\n\n\n<p>Der Band endet, schreibt Erpenbeck im Nachwort, mit Gedichten die Einsamkeit, Verlassensein, Schlaflosigkeit und Todesgedanken thematisieren. Manchmal schleicht sich angesichts von Erpenbecks Auswahl der Verdacht ein, dass in dem legitimen Wunsch, als Erg\u00e4nzung zur Nachkriegs-Persona Lavants die \u201eandere\u201c, sprich die ungl\u00e4ubige, anklagende, wider den Stachel l\u00f6ckende Christine Lavant zu zeigen, die \u201evollst\u00e4ndige\u201c Lavant versch\u00fcttgeht. Denn Christine Lavant war und bleibt auch eine S\u00e4ngerin des Mondes, des Landlebens, der Natur, kurz eine Poetin im Wortsinn des Alltagsgebrauchs. Um das Bild der Dichterin zu komplettieren, bl\u00e4ttere man deswegen entweder zu den tr\u00f6stlicheren Gedichten am Beginn des Bandes zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">Seit heute, aber f\u00fcr immer,\nwei\u00df ich: Die Erde ist wirklich warm \u2013;\nich gebe der Nessel den Brand zur\u00fcck\nund dem Igel die Stacheln.\n\nSeit heute ist alles mein Schutzpatron\nund die ganze Welt eine Weidenwiege,\ndarin uns der Windsto\u00df zusammenschaukelt\nund unsren Atem verknotet.<\/pre>\n\n\n\n<p>Oder man schaffe sich die zweib\u00e4ndige Gesamtausgabe des lyrischen Werks an \u2013 und mache sich ein eigenes Bild dieser schillernden Wortgewaltigen. Band eins, <em>Zu Lebzeiten ver\u00f6ffentlichte Gedichte<\/em>, hebt mit einem traumwandlerisch sicheren Text an, der gewiss noch gro\u00dfe Vorbilder wie Rilke und Novalis durchh\u00f6ren l\u00e4sst, aber bereits die ganze, gro\u00dfe Lavant enth\u00e4lt:<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">Abend im M\u00e4rz\n\nDas silberne Maisstroh vom vorigen Jahr \nweht vergessen und sch\u00fctter wie bleiches Haar\nauf dunkelnden \u00c4ckern im Winde.\nVom Dorfe her singt das Gesinde\ndie \u00e4ltesten Lieder von Liebe und Tod.\nEs bebt in den Pf\u00fctzen das Abendrot,\nund der Entenschrei schnarrt in den Auen.\nVerloren im bebenden blauen\nschattigen Schilfe ein Taucher weint.\nDa erschreckt sich dein Herz so, als w\u00e4r es gemeint\nund erwartet von jeglichen Dingen.\nUnd leise beginnt es zu singen.<\/pre>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:37% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"240\" height=\"398\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" data-src=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Cover-Lavant-das-wechselbaelgchen.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-16871 size-full lazyload\" data-sizes=\"auto\" data-srcset=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Cover-Lavant-das-wechselbaelgchen.png 240w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Cover-Lavant-das-wechselbaelgchen-181x300.png 181w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Cover-Lavant-das-wechselbaelgchen-90x150.png 90w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Cover-Lavant-das-wechselbaelgchen-20x33.png 20w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Cover-Lavant-das-wechselbaelgchen-29x48.png 29w\" sizes=\"(max-width: 240px) 100vw, 240px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>Und dann erwerbe man nat\u00fcrlich noch die Prosa, etwa die Erz\u00e4hlung <em>Das<\/em> <em>Wechselb\u00e4lgchen<\/em>, der Klaus N\u00fcchtern im <em>Falter<\/em>  einst den treffenden Titel \u201eWeltliteratur aus dem Lavanttal\u201c verpasste.  Danach wird man sich dann vermutlich auch die Gesamtausgabe zulegen  wollen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Cover \u00a9 Wallstein Verlag <\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Christine Lavant: <em><a href=\"https:\/\/www.wallstein-verlag.de\/9783835351585-seit-heute-aber-fuer-immer.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Seit heute, aber f\u00fcr immer.<\/a><\/em> Gedichte. Ausgew\u00e4hlt und mit einem Nachwort von Jenny Erpenbeck. Wallstein, G\u00f6ttingen, 2023. 160 Seiten, Euro 24,70<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Christine Lavant: <em><a href=\"https:\/\/www.wallstein-verlag.de\/9783835355323-ich-bin-masslos-in-allem.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Ich bin ma\u00dflos in allem<\/a><\/em>. Biographisches. Ausgew\u00e4hlt und kommentiert von Klaus Amann. Wallstein, G\u00f6ttingen. 455 Seiten, Euro 35,- <br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Jenny Erpenbeck: <em><a href=\"https:\/\/www.kiwi-verlag.de\/buch\/jenny-erpenbeck-jenny-erpenbeck-ueber-christine-lavant-9783462004687\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u00dcber Christine Lavant<\/a><\/em>. Kiepenheuer &amp; Witsch, K\u00f6ln, 2023. 146 Seiten, Euro 20,60<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Christine Lavant: <em><a href=\"https:\/\/www.wallstein-verlag.de\/9783835336988-werke.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Werke in vier B\u00e4nden.<\/a><\/em> Herausgegeben von Klaus Amann und Doris Moser im Auftrag des Robert-Musil-Instituts der Universit\u00e4t Klagenfurt und der Hans Schmid Privatstiftung. Wallstein, G\u00f6ttingen, 2014\u20132020. 2998 Seiten, Euro 131,60<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Christine Lavant: <a href=\"https:\/\/www.wallstein-verlag.de\/9783835311473-das-wechselbaelgchen.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Das Wechselb\u00e4lgchen<\/a>. Erz\u00e4hlung. Neu hg. und mit einem Nachwort versehen von Klaus Amann. Wallstein, G\u00f6ttingen, 2012. 104 Seiten, Euro 19,60<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>Veranstaltungstipp: <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><em><strong>Jenny Erpenbeck \u00fcber Christine Lavant<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.ogl.at\/programm\/aktuelles-programm\/archiv\/2023\/11\/#event-3762\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Dienstag, 28. Novmeber 2023 um 19:00 <\/a><\/strong><br>\u00d6sterreichische Gesellschaft f\u00fcr Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien<\/p>\n\n\n\n<p>EUROPA.LITERATUR<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Anl\u00e4sslich von&nbsp;Christine Lavants 50. Todestag spricht&nbsp;Jenny Erpenbeck&nbsp;\u00fcber ihre seit Mitte der 90er Jahre andauernde Faszination f\u00fcr die K\u00e4rntner Lyrikerin. Ebenfalls im Mittelpunkt des Abends steht eine von ihr getroffene Auswahl von Gedichten Christine Lavants.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Moderation und Gespr\u00e4ch: Manfred M\u00fcller<\/p>\n\n\n\n<p><em>Gemeinsam mit der \u203aInternationalen Christine Lavant Gesellschaft\u2039<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>mehr Information zur Veranstaltung finden Sie <a href=\"https:\/\/www.ogl.at\/programm\/aktuelles-programm\/archiv\/2023\/11\/#event-3762\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">hier<\/a> <\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Schreiben als schmerzhafte Stelle und heilende Salbe&#8220; &#8211; Die Lyrikerin Christine Lavant kann dank dreier Neuerscheinungen endlich neu gelesen werden.  Eine Hommage zum 50. 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