{"id":22601,"date":"2025-10-05T07:00:00","date_gmt":"2025-10-05T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/?p=22601"},"modified":"2025-09-15T19:26:14","modified_gmt":"2025-09-15T17:26:14","slug":"meschik-sommerlektuere-das-fluechtigste-aller-gefuehle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2025\/10\/05\/meschik-sommerlektuere-das-fluechtigste-aller-gefuehle\/","title":{"rendered":"Das fl\u00fcchtigste aller Gef\u00fchle"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size\"><a href=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/autor%e2%80%91innen-alte-seite\/meschik-lukas\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Lukas Meschik<\/a> liest Peter Handke: <em>Leben ohne Poesie<\/em> als Sommerlekt\u00fcre<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:36% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"684\" height=\"1024\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" data-src=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Cover-22Leben-ohne-Poesie22-Peter-Handke-\u00a9Lukas-Meschnig-684x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-22603 size-full lazyload\" data-sizes=\"auto\" data-srcset=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Cover-22Leben-ohne-Poesie22-Peter-Handke-\u00a9Lukas-Meschnig-684x1024.jpg 684w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Cover-22Leben-ohne-Poesie22-Peter-Handke-\u00a9Lukas-Meschnig-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Cover-22Leben-ohne-Poesie22-Peter-Handke-\u00a9Lukas-Meschnig-100x150.jpg 100w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Cover-22Leben-ohne-Poesie22-Peter-Handke-\u00a9Lukas-Meschnig-370x554.jpg 370w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Cover-22Leben-ohne-Poesie22-Peter-Handke-\u00a9Lukas-Meschnig-20x30.jpg 20w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Cover-22Leben-ohne-Poesie22-Peter-Handke-\u00a9Lukas-Meschnig-600x899.jpg 600w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Cover-22Leben-ohne-Poesie22-Peter-Handke-\u00a9Lukas-Meschnig-32x48.jpg 32w\" sizes=\"(max-width: 684px) 100vw, 684px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>Peter Handkes\u00a0<em>Gedicht an die Dauer<\/em>\u00a0geh\u00f6rt zu den Texten, die man immer wieder lesen kann \u2013 und immer wieder auf sehr sch\u00f6ne Weise nicht versteht. Mir jedenfalls geht es so. Es handelt sich um ein Langgedicht, urspr\u00fcnglich erschienen 1986 als eigenst\u00e4ndiges Buch. Ich besitze lediglich den 2007 erschienenen Sammelband\u00a0<em>Leben ohne Poesie<\/em>, in dem es abgedruckt ist. Alle paar Jahre lese ich dieses r\u00e4tselhafte Gedicht, weil es mir in den Sinn kommt, und mache mich daran, es zu ergr\u00fcnden, auch im letzten Sommer war es wieder so weit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Cover \u00a9 Lukas Meschik<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ich las es an einem verregneten Julinachmittag zu Hause in Wien, mit Blick aus dem Fenster \u2013 auf graue Dachlandschaft, aus der ein Flakturm ragt. Man liest dieses Gedicht am besten in einem Rutsch, wie man ja \u00fcberhaupt Gedichtb\u00e4nde m\u00f6glichst ohne Unterbrechung lesen sollte, um ganz in den durch die Sprache geschaffenen Raum eintauchen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">------------ -\r\n...\r\nDie Dauer, was war sie?\r\nWar sie ein Zeitraum?\r\nEtwas Me\u00dfbares? Eine Gewi\u00dfheit?\r\nNein, die Dauer war ein Gef\u00fchl,\r\ndas fl\u00fcchtigste aller Gef\u00fchle,\r\noft rascher vorbei als ein Augenblick,\r\nunvorhersehbar, unlenkbar,\r\nungreifbar, unme\u00dfbar.\r\n\u2026\r\n------------- -\r<\/pre>\n\n\n\n<p>Das lyrische Ich \u2013 nennen wir es ruhig Peter Handke \u2013 beschreibt das Vorhaben, endlich etwas \u00fcber die Dauer zu schreiben. Allerdings \u201ekeinen Aufsatz, keine Szene, keine Geschichte\u201c, hei\u00dft es zur Einleitung, denn \u201edie Dauer dr\u00e4ngt zum Gedicht\u201c. Um dieser abstrakten Entit\u00e4t nachzusp\u00fcren, beginnt das Ich sich zu erinnern, an Orte und Szenen, an fl\u00fcchtige und wichtige Begegnungen. Handke zeigt seine Meisterschaft im Ausloten und Beschreiben der Innenwelten und Au\u00dfenwelten \u2013 und nat\u00fcrlich der Innenwelten der Au\u00dfenwelten der Innenwelten.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Das Gedicht beginnt in Salzburg \u2013 wo er zur Zeit der Niederschrift und Ver\u00f6ffentlichung lebte \u2013, der Erinnerungsfaden spinnt sich weiter zu einer zweiw\u00f6chigen Segelreise mit einem Hubert und einem Felix, schlie\u00dflich bis zur\u00fcck in die Kindheit nach K\u00e4rnten an einen Griffener See; auch Triest und Paris blitzen als Schaupl\u00e4tze auf, nur ganz kurz, denn nirgendwo will dieser Blick l\u00e4nger verweilen. So rauscht die reimlose, gelassen rhythmisierte Prosa durch ein Leben, jedenfalls durch die bereits gelebte H\u00e4lfte, auch Momente mit einem Kind blitzen auf. Handke-Kenner sehen seine Tochter Amina vor sich.<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">----------- -\r\n\u2026\r\ndie Dauer mit deinem Kind,\r\nsie kann dich \u00fcberw\u00e4ltigen,\r\nsooft du, seit Stunden eingeschlossen ins Zimmer,\r\nmit einer dir n\u00fctzlich d\u00fcnkenden Arbeit,\r\nin der Stille den dir zur Richtigkeit des Ganzen\r\nnoch fehlenden Zusatz,\r\ndas Ger\u00e4usch der sich \u00f6ffnenden Haust\u00fcr h\u00f6rst,\r\nZeichen der Heimkehr,\r\nwelches dir da,\r\nGer\u00e4uschempfindlichster der Ger\u00e4uschempfindlichen,\r\nbist du nur zugleich recht bei der Sache,\r\nals die sch\u00f6nste Musik erklingt.\r\n\u2026\r\n----------------- -\r<\/pre>\n\n\n\n<p>Ich halte es f\u00fcr ausgeschlossen, dass es sich bei Handke um den \u201eGer\u00e4uschempfindlichsten der Ger\u00e4uschempfindlichen\u201c handelt \u2013 das bin schlie\u00dflich ich! Mein Blick f\u00e4llt auf den bereitliegenden Geh\u00f6rschutz, von dem ich noch ein zweites Exemplar besitze. Sonst sieht man sie nur auf Baustellen mit Presslufthammer. Kein Handgriff ist mir zu klein, kein Mucks in der Umgebung ist mir zu leise, dass ich nicht aus der Konzentration gerissen und in einen stummen Tobsuchtsanfall gesto\u00dfen werde.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Das<strong>&nbsp;<\/strong><em>Gedicht an die Dauer<\/em>&nbsp;bringt sch\u00f6n auf den Punkt, wie die \u2013 schmerzhaft genau \u2013 wahrnehmende K\u00fcnstlerseele einerseits Gemeinschaft braucht und sucht, sie aber andererseits nicht ertr\u00e4gt, weil sie die innere Stille st\u00f6rt. Sich selbst beim Denken und F\u00fchlen zuh\u00f6ren zu k\u00f6nnen, wird zur Frage der Existenz. Handke hinterfragt diese Paradoxie, was sich fast wie eine Rechtfertigung oder als an seine Liebsten gerichtete Entschuldigung liest.<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">----------- -\r\n\u2026\r\nArthur, als ich zuletzt in Paris war,\r\nhatten wir abgemacht,\r\ngemeinsam wieder einmal zur Fontaine Sainte-Marie zu gehen.\r\n\r\nDoch dann, mit dir dort,\r\nnach einer guten Stunde zusammen,\r\ndr\u00e4ngte es mich, anders als beschlossen,\r\nauf dem Weg allein weiter,\r\nund ich schickte dich heim.\r\n\u2026\r\n---------- -\r<\/pre>\n\n\n\n<p>Mittendrin widerspricht Handke sich selbst, wenn er sagt: \u201eDas Gedicht von der Dauer ist ein Liebesgedicht\u201c. Dabei ist an diesem Buch so bedeutsam und geheimnisvoll, dass es eben nicht \u201evon\u201c der Dauer handelt, sondern \u201ean\u201c die Dauer gerichtet ist. Sie, die Dauer, wird damit greifbar; wird, wenn schon nicht zur Person, dann eben zum Wesen, mit dem man hadern und verhandeln, an das man das Wort richten kann. Das Langgedicht als Anrufung.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Wieder habe ich das Buch gelesen, wieder bei vielen Formulierungen anerkennend genickt. Mir f\u00e4llt kaum ein Schriftsteller oder eine Schriftstellerin ein, bei dem oder der fast immer das richtige Wort am richtigen Platz ist. Die Nobelpreisfrage war f\u00fcr mich seit jeher beantwortet. Und wieder habe ich zwar jede Zeile f\u00fcr sich verstanden \u2013 aber nicht das Gedicht als Ganzes. Weil ich zwar eine Ahnung von dieser omin\u00f6sen \u201eDauer\u201c bekommen habe, sie mir aber weiterhin nicht vorstellen kann. Die Dauer ist f\u00fcr mich zum Wesen geworden, hat aber nach wie vor kein Gesicht. Sie l\u00f6st etwas aus, verfolgt aber keine Ziele.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Vielleicht denke ich viel zu kompliziert. Eigentlich ist es ja ganz einfach: Ein Ich \u2013 ein Mensch, ein Handke \u2013 denkt nach \u00fcber das Vergehen der Zeit, \u00fcber Momente der Ewigkeit und Jahre, die im Flug vergehen. Ein Mensch verortet sich als denkendes, f\u00fchlendes Wesen, setzt sich in Beziehung zu anderen Menschen, die immer zu nah oder zu weit weg sind, nie nah oder weit weg genug. Das alles in einer Sprache, der man nichts hinzuf\u00fcgen und bei der man nichts weglassen k\u00f6nnte. Das&nbsp;<em>Gedicht an die Dauer<\/em>&nbsp;ist nicht sehr lang, aber auch nicht zu kurz. Es k\u00f6nnte unendlich so weitergehen, aber h\u00f6rt eben auf zur richtigen Zeit. Vielleicht lautet das Geheimnis dieses Gedichts, dass es wie das Leben ist: Unergr\u00fcndlich und mit einem Mal vorbei.<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">------------- -\r\n\u2026\r\nWahr bleibt:\r\nDie Dauer ist kein Gemeinschaftserlebnis.\r\nSie bildet kein Volk.\r\nUnd trotzdem bin ich im Zustand der Gnade der Dauer\r\nendlich nicht blo\u00df ich allein.\r\nDie Dauer ist meine Abl\u00f6se,\r\nsie l\u00e4\u00dft mich gehen und sein.\r\n\u2026\r\n------------ -\r<\/pre>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Peter Handke:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.suhrkamp.de\/buch\/peter-handke-gedicht-an-die-dauer-t-9783518242384\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>Gedicht an die Dauer<\/em>.<\/a> Bibliothek Suhrkamp 930. 54 Seiten. Broschur. Euro 14,00,-<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Peter Handke:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.suhrkamp.de\/buch\/peter-handke-leben-ohne-poesie-t-9783518459218\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>Leben ohne Poesie<\/em>.<\/a> Suhrkamp Verlag 2007\/2018. 237 Seiten. Euro 15,00,-<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sommerlekt\u00fcre: &#8222;Das fl\u00fcchtigste aller Gef\u00fchle&#8220;-Lukas Meschik liest Peter Handke: &#8222;Leben ohne Poesie&#8220; als Sommerlekt\u00fcre<\/p>\n","protected":false},"author":13,"featured_media":22603,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[467,667],"tags":[252],"thb-sponsors":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v20.6 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Das fl\u00fcchtigste aller Gef\u00fchle - Poesiegalerie<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Sommerlekt\u00fcre: &quot;Das fl\u00fcchtigste aller Gef\u00fchle&quot;-Lukas Meschik liest Peter Handke: &quot;Leben ohne Poesie&quot; als Sommerlekt\u00fcre\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2025\/10\/05\/meschik-sommerlektuere-das-fluechtigste-aller-gefuehle\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Das fl\u00fcchtigste aller Gef\u00fchle - 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