{"id":24626,"date":"2026-06-28T07:00:00","date_gmt":"2026-06-28T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/?p=24626"},"modified":"2026-06-18T17:19:32","modified_gmt":"2026-06-18T15:19:32","slug":"meschik-besprechung-nur-wer-verstand-hat-kann-den-verstand-verlieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2026\/06\/28\/meschik-besprechung-nur-wer-verstand-hat-kann-den-verstand-verlieren\/","title":{"rendered":"Nur wer Verstand hat, kann den Verstand verlieren"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size\"><a href=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/autor%e2%80%91innen-alte-seite\/meschik-lukas\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Lukas Meschik<\/a> liest Richard Schuberths\u00a0<em>Die Gedichte<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:41% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"614\" height=\"1024\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" data-src=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Cover-Die-Gedichte-Richard-Schuberth-614x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-24629 size-full lazyload\" data-sizes=\"auto\" data-srcset=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Cover-Die-Gedichte-Richard-Schuberth-614x1024.jpeg 614w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Cover-Die-Gedichte-Richard-Schuberth-180x300.jpeg 180w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Cover-Die-Gedichte-Richard-Schuberth-90x150.jpeg 90w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Cover-Die-Gedichte-Richard-Schuberth-370x617.jpeg 370w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Cover-Die-Gedichte-Richard-Schuberth-20x33.jpeg 20w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Cover-Die-Gedichte-Richard-Schuberth-600x1001.jpeg 600w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Cover-Die-Gedichte-Richard-Schuberth-29x48.jpeg 29w\" sizes=\"(max-width: 614px) 100vw, 614px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>Richard Schuberth bespielt alle literarischen Gattungen, wobei jene des Essays derzeit wahrscheinlich am pr\u00e4sentesten ist. Als scharfz\u00fcngiger Beobachter und Kommentator des Weltgeschehens wird er nicht m\u00fcde, Denklust und Ambiguit\u00e4tstoleranz einzufordern, unter seinen zahlreichen B\u00fcchern sticht ein zweib\u00e4ndiges Werk \u00fcber Lord Byron und den Griechischen Unabh\u00e4ngigkeitskrieg heraus, das \u00fcber 1500 Seiten stark ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Cover \u00a9 Drava Verlag<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Schuberth bleibt ein vehementer Verfechter der Aufkl\u00e4rung, gibt der Leserschaft Werkzeuge in die Hand, um den Ausgang aus der selbstverschuldeten Unm\u00fcndigkeit zu schaffen, wie Kant sie uns ans Herz legt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn anderswo l\u00e4ngst Zynismus und Verbissenheit ausgebrochen sind, ist Schuberth das Lachen noch nicht vergangen, den identit\u00e4tspolitischen Verirrungen der Gegenwart begegnet er mit pr\u00e4zise stichelndem Humor. Man l\u00e4ge aber falsch, ihn gedanklich rein als Autor von Sachtexten abzuspeichern, zu seinem \u0152uvre geh\u00f6ren Romane (zuletzt, 2025, etwa \u201eDer Paketzusteller\u201c) genauso wie Drehb\u00fccher und eben Gedichte. Ein im Drava Verlag erschienener Band zieht vorl\u00e4ufig Bilanz und versammelt&nbsp;<em>Gedichte, Balladen, Haikus, Chansons, Songs und Couplets<\/em>&nbsp;aus knapp vierzig Jahren, entstanden zwischen 1987 und 2025.<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">------ -\r\n<strong>die realit\u00e4t machte uns angst\r<\/strong>\n\r\ndie realit\u00e4t machte uns angst\r\nwir entflochten sie\r\nund sperrten ihre elemente in einzelzellen\r\nwo sie voneinander isoliert\r\nin hungerstreik traten\r\ndiese zellen nannten wir fortan begriffe\r\nund jede mumie darin das begriffene\r\n------ \r<\/pre>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kopf und Herz<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Die ausgew\u00e4hlten Texte sind grunds\u00e4tzlich nach Kategorien geordnet, darin wieder gibt es jeweils mit Zeitr\u00e4umen versehene Kapitel wie \u201eAdoleszenzgedichte (1987\u20131989)\u201c oder \u201eVermischtes (2000\u20132020)\u201c. Auch \u201eNeue Gedichte\u201c aus dem Jahr 2021 sind zu lesen, sogar \u201eNoch neuere Gedichte\u201c aus dem Jahr 2025, damit der Buchtitel auch wirklich einl\u00f6st, was er verspricht. So entsteht eine stimmige, leicht sprunghafte Chronologie, mit der sich ein Menschen- und K\u00fcnstlerleben nachvollziehen l\u00e4sst. Dass es durchwegs sehr politisch zugeht, \u00fcberrascht nicht. Hier schreibt jemand, der gerne denkt und sich das Denken nicht verbieten lassen will, gleichzeitig noch andere dazu ermuntert, es ihm gleichzutun. Im positiven Sinne gibt es hier keine Gef\u00fchlsduselei, die Texte sind, wenn man so will, in einer Kopfsprache verfasst; umso erfreulicher, wenn einmal der Verstand Pause macht und das Herz \u00fcbernimmt.<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">--------- -\r\n<strong>Dann bleib ich bei dir\r<\/strong>\n\r\nIch z\u00e4hle bis drei\r\nDu bist noch immer nicht weg\r\nDann bleib ich bei dir\r\n---------- -\r<\/pre>\n\n\n\n<p>Nicht einmal \u201eda\u201c sein muss jemand, manchmal reicht es ja schon, wenn jemand \u201enoch immer nicht weg ist\u201c \u2013 das muss Liebe sein. Es sind solche und \u00e4hnliche subtilen Warmherzigkeiten, die einem die lyrische Stimme nahbar, vertraut, sympathisch machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ge\u00fcbt an Songs und Chansons ist Schuberth dem Reim nicht abgeneigt, schon das erste abgedruckte Gedicht wartet mit einem ABCB-Schema auf, sp\u00e4ter findet das ABAB-Schema gern Verwendung. Ebenfalls fr\u00fch wird es gesellschaftskritisch, in \u201eFortschritt\u201c aus dem Winter 1988 res\u00fcmiert bereits der junge Schuberth trocken: \u201eWir ersannen das Geld, das Fertigteilhaus (\u2026) die Moral und die Norm (\u2026)\u201c, aber leider k\u00f6nnen wir \u201evernunftbegabten Cerebralzwerge\u201c uns \u201enur auf geraden Bahnen bewegen\u201c. Zwar haben wir \u201eden Kannibalismus \u00fcberwunden\u201c, aber nur weil es \u201esubtilere Wege\u201c gibt, \u201eeinander aufzufressen\u201c. Da traut jemand seiner Spezies nicht ganz \u00fcber den Weg; und man w\u00e4re ja auch ein sch\u00f6ner Depp, wenn man es t\u00e4te.<\/p>\n\n\n\n<p>Gerade die ersten herzeigbaren lyrischen Gehversuche lesen sich reichlich abgekl\u00e4rt, sp\u00e4ter zieht zwar nicht viel, aber wenigstens ein bisschen Gelassenheit ein. Vielleicht hat Schuberth es einfach aufgegeben, entt\u00e4uscht zu sein, weil die Menschheit sich allzu hartn\u00e4ckig weigert, aus ihrer Geschichte zu lernen. Resigniert oder desinteressiert werden die neuen und neuesten Gedichte dabei keineswegs, sie r\u00fctteln noch an den best\u00e4ndigen Ungerechtigkeiten und Vertrottelungen der Welt, besch\u00e4ftigen sich mit modernen Ph\u00e4nomenen wie Bingewatching, klingen dabei etwas milder und weiser \u2013 ein nat\u00fcrlicher Verlauf. Da macht sich jemand keine Illusionen, den Kampf jemals gewinnen zu k\u00f6nnen, k\u00e4me aber niemals auf die Idee, ihn blo\u00df deshalb nicht mehr zu f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">------- -\r\nReise in die Vergangenheit\r\n\r\nIch m\u00f6chte mich noch\r\neinmal erleben, wie ich\r\nmit zwanzig, drei\u00dfig,\r\nwie ich mit vier war.\r\n\r\nTu es nicht, sprach die Fee,\r\nnichts ist so,\r\nwie du es erinnerst,\r\ndas waren andere Menschen.\r\n\r\nGenau darum will ich das,\r\nsprach ich zur Fee,\r\nnimm mich dorthin mit,\r\nnur f\u00fcr Minuten.\r\n\r\n(\u2026)\r\n----------------\r<\/pre>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Performance<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Es gab eine Zeit, da stand Richard Schuberth selbst als Kabarettist auf der B\u00fchne, und auch heute noch zeigt er regelm\u00e4\u00dfig seine St\u00e4rken als Performer. In \u201eWhat\u2019s Your Nationality? I\u2019m a Drunkard\u201c gestaltete er etwa gemeinsam mit der Schauspielerin und S\u00e4ngerin Christina Scherrer sowie der Musikerin Jelena Popr\u017ean eine \u201eliterarisch-musikalisch-diskursiv-satirische Revue f\u00fcr Nationshasser, Heimatbesudler und Volkssch\u00e4dlinge\u201c. Mit Popr\u017ean verbindet Schuberth eine langj\u00e4hrige Zusammenarbeit, er schrieb ihr zahlreiche Songtexte auf den Leib, von denen einige Eingang in den Sammelband gefunden haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Mini-Operette wie \u201eTurbofolkqueen or Slavica the Cleaning Maid\u201c entfaltet nat\u00fcrlich erst live ihre volle Wirkung, wo der mehrsprachige Text zum Leben erwacht. (Auch der Rezensent besuchte zur Recherche eine der seltenen Darbietungen.) Eine jugoslawische Putzfrau wird von einem hochn\u00e4sigen \u00f6sterreichischen Ehepaar ausgenutzt und sehnt sich nach dem Wochenende, an dem der Schmetterling endlich seinem Kokon entfliegt und in der Balkandisco zur beneideten \u201eTurbofolkqueen\u201c wird. Oft sind es wie hier die vermeintlich \u201ekleinen\u201c Schicksale, die eine Aussage \u00fcber die Gesellschaft treffen, Schuberth beweist ein verl\u00e4ssliches Sensorium f\u00fcr allgemeing\u00fcltige Br\u00fcche und Verschiebungen. Dankenswerterweise werden jeder Song und jedes Couplet in Kontext gesetzt, der Autor erz\u00e4hlt jeweils noch etwas zur Entstehungsgeschichte der einzelnen Werke. Das ist jeweils hilfreich und jedes Mal interessant. Besonders spannend zu lesen sind bisher unver\u00f6ffentlichte Songtexte, etwa aus dem leider nie verwirklichten Film&nbsp;<em>How To Kill A Hitler Baby<\/em>. Die musikalische Schluss-Szene entsteht so wenigstens vor unserem geistigen Auge.<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">----------- -\r\n\u2026\r\nEvery Friday I scrub the floor there,\r\nclean the toilet and feed the cat.\r\nMagister Moser takes too much care\r\nof me, but he is too fat,\r\nLike the cat.\r\n\r\nBut I can\u2019t wait til Saturday,\r\nwhen butterfly flies from cocoon away,\r\nThe greatest transformation the world has seen:\r\nlittle cleaning maid to hottest Turbofolkqueen.\r\n---------- -\r<\/pre>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Reime mit dem W\u00f6rterbuch<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Damit die Besprechung nicht zur unergiebigen Lobhudelei verkommt, sei kritisch erw\u00e4hnt: Kleine Irritationen entstehen bei den englischen Texten, die manchmal nicht ganz korrekt wirken.\u00a0Ein Beispiel: \u201eThey are just Zombies wanna eating your brain\u201c.\u00a0Die umgangssprachliche Abk\u00fcrzung \u201ewanna\u201c steht ja bekanntlich f\u00fcr \u201ewant to\u201c, aber \u201ewant to eating\u201c geht sich grammatikalisch einfach nicht aus. \u00dcberhaupt wird sich da oft an einem pseudoauthentischen Gossen- oder Ghetto-Slang versucht, der vom transportierten Inhalt nicht gedeckt ist, und ein legeres \u201eCause\u201c braucht dann doch den Auslassungsapostroph, wo der Anfang des \u201eBecause\u201c eingespart wird. Eingestreute \u201ewi\u2019 me\u201c oder \u201edrinkin\u2019\u201c wirken seltsam deplatziert. Manche Reime klingen wie mit dem W\u00f6rterbuch zusammengesucht: lifestyle \/ dungpile; sabotage \/ vernissage; injury \/ refugee. Der Kontrast wird deutlich, weil ansonsten ja mit dem sprachlichen Skalpell gearbeitet wird. Wie immer dr\u00fcckt man sich dort am sichersten aus, wo man nicht nur zu Besuch ist, sondern zu Hause \u2013 und Schuberth f\u00fchlt sich ja ohnehin in fast allen Jargons und Themen heimisch, da bleibt die Auswahl gro\u00df.<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">------ -\r\nRosenpoesie\r\n\r\nEs gibt lyrische Bilder\r\nDie nutzen sich nie ab\r\nMan verzeiht ihnen die Phrase\r\nWeil sie \u00fcberzeugend sind.\r\n\r\nSo zum Beispiel von den M\u00e4nnern\r\nDie unsre Rosen pfl\u00fcckten\r\nAber die Dornen uns belie\u00dfen.\r\n\r\nBei mir war\u2019s umgekehrt:\r\nMan knickte mir die Dornen\r\nUnd lie\u00df mit wehrloser Bl\u00fcte\r\nMich zur\u00fcck.\r\n----------- -\r<\/pre>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Nur wer Verstand hat, kann den Verstand verlieren<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Ein mitgeliefertes Geleitwort sowie poetologische Schlussbetrachtungen sind eine hervorragende einordnende Erg\u00e4nzung. Es fallen S\u00e4tze, die Dauer anstreben und ihre G\u00fcltigkeit behalten. Da hei\u00dft es etwa: \u201eWer aber wirklich etwas zu sagen hat, wird eine Form suchen, die verst\u00e4ndlich ist, aber nicht um den Preis schneller Eing\u00e4ngigkeit.\u201c Schuberth hat sich dieser Aufgabe seit jeher gestellt und genau diese Form auch gefunden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Gedicht \u201eEinfacher Mann von der Stra\u00dfe\u201c aus dem Jahr 2017 endet mit der sch\u00f6nen Zeile: \u201eNur wer Verstand hat, kann den Verstand verlieren\u201c. Ein gutes Motto, ob nun f\u00fcr diesen Band oder f\u00fcr das Leben selbst. Wer also wieder einmal das Gef\u00fchl hat, am Wahnsinn der Welt den Verstand zu verlieren, kann sich immerhin damit tr\u00f6sten, dass er wenigstens noch einen hat. Nicht alle k\u00f6nnen das von sich behaupten.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Richard Schuberth:\u00a0<em><a href=\"https:\/\/drava.at\/buecher\/die-gedichte-978-3-99138-141-9\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Die Gedichte. Gedichte, Balladen, Haikus, Chansons, Songs, Couplets 1987\u20132025<\/a><\/em>. Drava Verlag 2026. 180 Seiten. Euro 21,\u2013<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Besprechung: &#8222;Nur wer Verstand hat, kann den Verstand verlieren&#8220;-Lukas Meschik liest Richard Schuberths\u00a0Die Gedichte f\u00fcr die Poesiegalerie<\/p>\n","protected":false},"author":13,"featured_media":24629,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[107],"tags":[252,712],"thb-sponsors":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v20.6 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Nur wer Verstand hat, kann den Verstand verlieren - Poesiegalerie<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Besprechung: &quot;Nur wer Verstand hat, kann den Verstand verlieren&quot;-Lukas Meschik liest Richard Schuberths\u00a0Die Gedichte f\u00fcr die Poesiegalerie\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2026\/06\/28\/meschik-besprechung-nur-wer-verstand-hat-kann-den-verstand-verlieren\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Nur wer Verstand hat, kann den Verstand verlieren - 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