{"id":25016,"date":"2026-08-06T09:39:04","date_gmt":"2026-08-06T07:39:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/?p=25016"},"modified":"2026-08-06T11:35:19","modified_gmt":"2026-08-06T09:35:19","slug":"federmair-essay-die-weltfriedenskirche-von-hiroshima","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2026\/08\/06\/federmair-essay-die-weltfriedenskirche-von-hiroshima\/","title":{"rendered":"Die Weltfriedenskirche von Hiroshima"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>Essay von <a href=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/autor%e2%80%91innen-alte-seite\/federmair-leopold\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Leopold Federmair<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die sogenannte Weltfriedenskirche habe ich eher zuf\u00e4llig entdeckt, vor 15 oder 16 Jahren, als meine Tochter noch in den Kindergarten ging und das Ziel unserer Ausfl\u00fcge nicht selten das Planetarium war, und auch die m\u00e4chtige schwarze Dampflokomotive, die dort neben dem kleinen Geb\u00e4ude steht.Damals existierte die Bahnstation Shinhakushima noch nicht, wo Mayuko sp\u00e4ter t\u00e4glich ausstieg, um in ihre Schule zu gehen. So konnten wir auch nicht am Motoyasu-Fluss entlangspazieren, wie ich das heute gern tue, wenn ich mit dem Zug ankomme und ins Zentrum von Hiroshima will. Das Stadtzentrum, das am 6. August das Epizentrum f\u00fcr die Atombombe war, heute der sogenannte Friedenspark mit dem Museum und dem Zenotaph f\u00fcr die zahllosen Toten.<\/p>\n\n\n\n<p>Vielmehr gingen wir die breite Jonan-Stra\u00dfe entlang, bei jeder Gelegenheit haltmachend, wo es etwas Interessantes zu sehen gab, jedes Mal aber auf einem kleinen Spielplatz, der so gar nichts Besonderes an sich hatte. Ein Vater mit seinem Kleinkind am Spielplatz mu\u00df ein Auge auf dieses haben, doch mein zweites Auge schaute gern in die Luft, wo es Baumkronen und Hochh\u00e4user zu sehen oder Gedanken zu spinnen gab. Und dort, nicht allzu weit entfernt, fiel mir auch ein d\u00fcnnes Kreuz auf, es mu\u00dfte zu einer Kirche geh\u00f6ren. Eines Tages schlug ich Mayuko vor, diesmal meiner Laune nachzugehen und nachzusehen, wie es um diese Kirche bestellt war. Auf dem Weg dorthin fiel ihr der Wetterhahn auf, der \u00fcber dem Kirchenschiff thronte. Er erinnerte sie an eines ihrer deutschen Kinderb\u00fccher; auf japanischen H\u00e4usern findet man Fischdrachen, aber keine H\u00e4hne. Neben der Kirche wiederum ein Spielplatz, aber leider durfte Mayuko dort nicht spielen, denn er geh\u00f6rte zum katholischen Kindergarten. Der Platz vor der Kirche, mit B\u00e4umen und Blumen, alles im japanischen Stil gehalten, konnte uns beide erfreuen. Die Kirche selbst von mittlerer Gr\u00f6\u00dfe, der Hauptturm niedriger als die meisten umgebenden H\u00e4user, der Wetterhahn erwies sich als Ph\u00f6nix: passendes Symbol f\u00fcr die Stadt, die buchst\u00e4blich aus ihrer Asche zu erstehen hatte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" data-src=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Hiroshima_World_Peace_Memorial_Cathedral-819x1024.jpeg\" alt=\"Weltfriedenskirche \u00a9Wiii\" class=\"wp-image-25019 lazyload\" width=\"445\" height=\"555\" data-sizes=\"auto\" data-srcset=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Hiroshima_World_Peace_Memorial_Cathedral-819x1024.jpeg 819w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Hiroshima_World_Peace_Memorial_Cathedral-240x300.jpeg 240w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Hiroshima_World_Peace_Memorial_Cathedral-120x150.jpeg 120w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Hiroshima_World_Peace_Memorial_Cathedral-20x25.jpeg 20w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Hiroshima_World_Peace_Memorial_Cathedral-38x48.jpeg 38w\" sizes=\"(max-width: 445px) 100vw, 445px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u00a9 Wiii<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Das Planetarium mit der h\u00fcbschen Kuppel lockte, wir hielten uns nicht lange in der Kirche auf. Erst sp\u00e4ter informierte ich mich: Schon vor dem Krieg war hier in der Gegend, Nobori-cho, eine Kirche gestanden, sie wurde beim Atomangriff ausgel\u00f6scht. Der Deutsche Hugo Lasalle, Ordensoberer der Jesuiten in Japan, \u00fcberlebte verletzt. Er engagierte sich f\u00fcr die Errichtung einer neuen Kirche, die zu einem der Mahnmale von Hiroshima werden sollte. Entworfen wurde sie vom Architekten Togo Murano, beim Wettbewerb kam neben ihm auch Kenzo Tange auf die Shortlist, der das Friedensmuseum und das Zenotaph ersann und in n\u00fcchternem Beton realisieren lie\u00df. Vor allem im Inneren wirkt die Kirche eigenartig k\u00fchl \u2013 wie auch das Museum und zahlreiche Denkm\u00e4ler der Nachkriegsjahre. Die Fenster in Bodenn\u00e4he sind traditionell gestaltet, bunt, doch ohne viel Leuchtkraft, sie gehen in zw\u00f6lf Stationen dem Leidensweg Christi nach. Die schm\u00e4leren Fenster hoch oben sind mir beim ersten und zweiten Besuch kaum aufgefallen. An grauen Tagen wie jenen verschwinden sie regelrecht. Die sonst kahle Wand \u00fcber dem Hochaltar ziert eine riesige Christusfigur, durchschossen von einem breiten, goldenen, diagonalen Strahl, der die Verkl\u00e4rung des Erl\u00f6sers darstellen soll.<\/p>\n\n\n\n<p>Erst nach vielen Jahren bin ich in die Friedenskirche zur\u00fcckgekehrt, nachdem ich in \u00d6sterreich mit Leuten gesprochen hatte, die sich um das Verm\u00e4chtnis Josef Mikls k\u00fcmmern. Mikl, 1929 geboren, wurde in den Nachkriegsjahren der Kunstrichtung des Informel zugerechnet und malte abstrakt, in sp\u00e4teren Jahren oft mit expressiver Gestik (Mikl \u00e4u\u00dferte einmal, es gebe gar keine abstrakte Kunst). Er war es, der 1959 die oberen Fenster, insgesamt sechzehn, der Friedenskirche von Hiroshima entwarf. Hergestellt wurden sie in der Glasmanufaktur Stift Schlierbach in Ober\u00f6sterreich. In der Kirche selbst und in den Schriften und Prospekten, die dort aufliegen, wird lediglich erw\u00e4hnt, dass die oberen Fenster eine Gabe aus \u00d6sterreich seien. Den Namen Josef Mikl kennt man dort nicht. Die meisten anderen Gaben, besser ausgewiesen, stammen aus Deutschland.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gespr\u00e4che \u00fcber Mikl veranlassten mich, die Kirche neuerlich zu besuchen. Auf dem Vorplatz sprach mich ein Schwarzer an, der in mir einen Touristen vermutete. Er selbst ist Pfarrer der hiesigen Gemeinde, stammt aus dem Kongo und hat an derselben Universit\u00e4t studiert, an der ich zwanzig Jahre unterrichtet hatte. Ein freundlicher Mann, vielleicht sehen wir uns wieder einmal, obwohl ich kein eifriger Messg\u00e4nger bin. Jetzt aber wende ich mich der Kirchenfassade zu, die eigenartig weich aussieht, anders als die unverputzten, ungeschliffenen Seitenmauern aus erdigen Backsteinen, zwischen denen man den M\u00f6rtel sieht. Als w\u00e4re er eben erst aus dem Schlamm gestiegen, dieser kleine, nicht sehr m\u00e4chtige Vorbau, dieses einladende Portal mit S\u00e4ulchen und biblischen Darstellungen, darunter die Arche Noah am Ende der Sintflut und ein bildlicher, rosenbestreuter Hinweis auf das Sakrament der Ehe, das man hier empfangen kann. Zeitgleich zur Errichtung der Friedenskirche entwickelte sich in Tokyo der Butoh-Tanz, der ebenfalls auf elementare Erfahrungen abzielt, sich als erdgebunden versteht und Zerst\u00f6rung ebenso wie den Kampf um menschliche Erhebung zeigt, wobei die T\u00e4nzer mitunter in realem Schlamm agieren. Bei meinem ersten, fl\u00fcchtigen Besuch war mir das nicht aufgefallen, doch meinem ruhigeren Blick jetzt vermittelt die Kirche \u00e4hnlich schlammige, durchaus wohlige Eindr\u00fccke wie das, was ich vom Butoh kenne. Ich f\u00fchle mich sogar an die Reisfelder im Hochsommer erinnert, wenn sich Wasser und Erde vermischt haben, sodass sie einen bet\u00f6renden verstr\u00f6men. Nachkriegsarchitektur und Butoh-Tanz sind beides Kunstformen, welche Erhebung aus einem Ground Zero \u2013 um das Wort das Bild der Milit\u00e4rsprache zu entrei\u00dfen \u2013 anstreben. Oder, anders gesehen: Gewinnung von Licht aus dem Herzen der Finsternis anstreben.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich betrete die Kirche\u2026 Nein, betrete sie noch nicht, lieber verharre ich noch eine Weile drau\u00dfen beim mitten im Winter bl\u00fchenden Shidare-Pflaumenb\u00e4umchen und bei dem an die Kirchenmauer geschmiegten, zylinderf\u00f6rmigen Rundbau, der eine Kapelle beherbergt. Oder gar im Devotionalienladen an der Stra\u00dfe, der kitschige Marienstatuetten \u2013 die Kirche ist der Himmelfahrt der Muttergottes geweiht \u2013 und Heiligenbilder verkauft. Ein sichtlich ersch\u00f6pfter Mann sitzt dort auf einer Steinbank, das Haupt fast zu den Schenkeln gesunken, die nackten F\u00fc\u00dfe neben seinen abgetretenen Halbschuhen. Ein Obdachloser? Ja, es gibt hier welche, wenn auch nicht so verwahrlost, wie ich es aus Europa kenne. Einige schlafen nachts im Friedenspark, und auch die Kirche leiht ihnen ihrem Auftrag gem\u00e4\u00df, was sie nicht haben: ein Obdach.<\/p>\n\n\n\n<p>Der bestimmende Eindruck im kaum unterteilten, kastenf\u00f6rmigen Kirchenraum geht vom verkl\u00e4rten Christus an der Altarwand aus. Die W\u00e4rme, die ich auf dem Vorplatz nicht nur wegen des milden Wetters versp\u00fcrt habe, ist verschwunden, die Kreuzweggeschichte der bunten Glasfenster wirkt nahe und d\u00fcster. Um die beiden oberen Fensterreihen zu betrachten, mu\u00df man zur gegen\u00fcberliegenden Wand gehen, sich dort anlehnen und den Blick nach oben richten. Es ist kurz nach Mittag, die Sonne trifft auf eines der roten Rechtecke, das aufflammt und eine Zeitlang, bis die Sonne weitergewandert ist, zu brennen scheint. Der Betrachter kann mit der Sonne gehen, den roten und gelben, in der Reflexion viel schw\u00e4cheren Flecken nach, die nicht weglaufen, sondern ihren ruhigen Weg nehmen. Es k\u00f6nnte ein Fangenspiel sein, und tats\u00e4chlich spiele ich es jetzt, dieses Zeitlupenspiel, langsam und konzentriert wie ein Butoh-T\u00e4nzer. Niemand au\u00dfer mir ist in der Kirche; g\u00e4be es Zuseher, es w\u00e4re mir peinlich und n\u00fctzte nichts, da\u00df ich mich an die Aufforderung erinnere: Lasst die Kinder zu mir kommen, und wenn Erwachsene kommen, sollen sie kindlich sein, kindlich geblieben sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe nie eine Messe unter Schwarzen in den USA erlebt, aber meine Vorstellung ist, da\u00df dort nicht nur die Musik swingt, sondern auch getanzt und gespielt wird. Kein Mensch tut das in Japan, wo immerhin fast zwei Millionen Christen leben, darunter meine Schwiegermutter, die in der Provinz Hiroshima aufgewachsen ist und um das Jahr 1960 herum auch einige Zeit in der Stadt verbracht hat. Von der Friedenskirche wusste sie nichts; sie war, wie es ihre Art ist, kindlich erstaunt, als ich sie neulich hierherf\u00fchrte. Wann genau sie zur Christin geworden ist, kann sie selbst nicht sagen. F\u00fcr Japaner bedeutet so ein Schritt in der Regel nicht, zu \u201ekonvertieren\u201c, man legt die fr\u00fcheren Religionen nicht ab, vielmehr vereinigen sie sich in einer Person, einem Gl\u00e4ubigen: Shintoismus, Buddhismus, Christentum. Ob sie einst wiedergeboren wird oder in den Himmel kommt, frage ich sie im Scherz. Ihre Antwort: Beides. Aber zuerst wird sie sich mit der Natur vers\u00f6hnen. Religionsk\u00e4mpfe sind Japanern in der Regel fremd. Pater Lasalle, der Mitbegr\u00fcnder der Weltfriedenskirche, der die meiste Zeit seines Lebens in Japan verbrachte, lernte hier in einem buddhistischen Kloster die Grundlagen des Zen und schrieb B\u00fccher dar\u00fcber, etwa die <em>Zen-Meditation f\u00fcr Christen<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Lichtspiele mit der Sonne im Kirchenraum finden an der n\u00f6rdlichen L\u00e4ngsseite statt, denn die Sonne steht um diese Zeit hoch, aber schon westlich, sie bescheint die Mikl-Fenster der S\u00fcdseite, ihre gelben und roten Fl\u00e4chen und Streifen, wo sich die Farben nicht vermischen und daher kr\u00e4ftig leuchten. Die gegen\u00fcberliegenden acht Fenster kann ich nat\u00fcrlich ebenfalls betrachten, wenn ich den Raum durchquere und nahe der S\u00fcdwand stehe. Von hier aus sehe ich blaue, meist blassblaue, schwarz umrissene, aber auch wieder verwischte Fl\u00e4chen, dazu Spuren von Aschgrau, die den Eindruck erwecken, die abstrakten Formen k\u00f6nnten sich in Luft aufl\u00f6sen. Es sind Himmelsfenster, keine Erdfenster; Aschfenster, keine Feuerfenster. Das alles nebeneinander und \u00fcberkreuz, quer durch den Kirchenraum. Die Fenster der beiden Seiten stehen f\u00fcr sich und korrespondieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Wahrscheinlich macht es wenig \u201eSinn\u201c, hier Farbsymbolik zu vermuten und entsprechende Interpretationen zu versuchen. Der gro\u00dfe Redoutensaal in der Wiener Hofburg, Jahre nach dem Brand (1992) bei der Wiedererrichtung von Mikl wesentlich mitgestaltet, hat dieselben kr\u00e4ftigen Farben, und er verstr\u00f6mt, w\u00fcrde ich doch sagen, Lebensfreude, was sicher auch der Tatsache geschuldet ist, da\u00df der Maler hier viel, viel gr\u00f6\u00dfere Fl\u00e4chen als f\u00fcr Hiroshima zur Verf\u00fcgung hatte. In der Friedenskirche kann ich nicht anders, als die s\u00fcdseitigen, vorwiegend roten und gelben Glasfenster mit den Buntstiftzeichnungen zu assoziieren, die von Laien, oft auch Kindern, nach der Atomkatastrophe, die sie durchlebt hatten, angefertigt wurden (viele kann man im Friedensmuseum sehen). Sicherlich naiv, und doch: Das Rot und Gelb der Flammen dr\u00fcckt das \u00dcberw\u00e4ltigende der Katastrophenerfahrung aus und mahnt per se, ohne jeden Kommentar, dazu, diese nicht zu wiederholen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch das wehende Grau und Blassblau an den Fenstern der Nordseite kann man mit dem Krieg und seinem Schreckensende assoziieren, mit der Asche und dem Rauch \u00fcber den Tr\u00fcmmern von Ground Zero. Und doch ist in alldem zugleich die Auferstehung trotz aller Schwere, welche die Butoh-T\u00e4nzer darstellen, gegen die scheinbare Unm\u00f6glichkeit. Es ist darin die Erhebung, die Christus zu verk\u00f6rpern gekommen ist und die er hoffentlich den Sterblichen mitteilen kann. Mit diesen vielen, aber klaren Widerspr\u00fcchen strahlt die k\u00fchle Nachkriegskirche von Hiroshima, Nobori-cho, letztlich jene W\u00e4rme aus, an welcher Bewohner und Besucher nicht vorbeigehen sollten.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei meinem letzten Besuch bin ich nicht auf der breiten Jonan-Stra\u00dfe zum Bahnhof zur\u00fcckgegangen, sondern zwischen den Wohnh\u00e4usern in einer engen Gasse, die direkt auf den Kyobashi-Flu\u00df f\u00fchrt. Dort steht ein anderes Shidare-Gew\u00e4chs, eine Trauerweide, die jetzt nicht gr\u00fcn ist, doch ich erinnere mich gern an diesen Anblick \u2013 oft nehme ich einen Umweg, um an ihr vorbeizugehen und mich zu verneigen oder ihr unauff\u00e4llig zuzunicken. Eine Tafel ist hier angebracht, die besagt, da\u00df dies der einzige Baum ist (oder jedenfalls einer der wenigen), der den Atomangriff \u00fcberlebt hat und nicht augenblicklich zerst\u00f6rt wurde oder in Flammen aufgegangen ist. Ein Dichter aus Hiroshima, Tamiki Hara, hat ihm, diesem kleinen, aber widerstandskr\u00e4ftigen Gew\u00e4chs, ein Gedicht geschrieben, das auf der Tafel wiedergegeben ist. Es hat die Form eines Gebets; eines Gebets an jeden denkbaren Gott:<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\"><em>La\u00df neues Gr\u00fcn gedeihen\nan den Fl\u00fcssen von Hiroshima\nIm Gedenken an Tod und Feuersbrunst\nla\u00df gute Gebete sich erf\u00fcllen\n<\/em>\n<em>Ewiges Gr\u00fcn soll herrschen\nUnausl\u00f6schliches Gr\u00fcn\n\nIm Delta von Hiroshima\nla\u00df neues Gr\u00fcn gedeihen<\/em>\n<\/pre>\n\n\n\n<div style=\"height:56px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Lesen Sie auch das Gedicht von heute von Leopold Federmair zu diesem Essay: <a href=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2026\/08\/06\/federmair-gedicht-kontrafaktur\/\">Kontrafaktur<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Essay \u201eDie Weltfriedenskirche von Hiroshima\u201c von Leopold Federmair f\u00fcr die Poesiegalerie.<\/p>\n","protected":false},"author":13,"featured_media":25019,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[715,109],"tags":[383],"thb-sponsors":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v20.6 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Die Weltfriedenskirche von Hiroshima - Poesiegalerie<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Essay \u201eDie Weltfriedenskirche von Hiroshima\u201c von Leopold Federmair f\u00fcr die Poesiegalerie.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2026\/08\/06\/federmair-essay-die-weltfriedenskirche-von-hiroshima\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Die Weltfriedenskirche von Hiroshima - Poesiegalerie\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Essay \u201eDie Weltfriedenskirche von Hiroshima\u201c von Leopold Federmair f\u00fcr die Poesiegalerie.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2026\/08\/06\/federmair-essay-die-weltfriedenskirche-von-hiroshima\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Poesiegalerie\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/facebook.com\/poesiegalerie\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2026-08-06T07:39:04+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2026-08-06T09:35:19+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Hiroshima_World_Peace_Memorial_Cathedral.jpeg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"960\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1200\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Amabelle K\u00fcng\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@poesiegalerie\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@poesiegalerie\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Amabelle K\u00fcng\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"11 Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2026\/08\/06\/federmair-essay-die-weltfriedenskirche-von-hiroshima\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2026\/08\/06\/federmair-essay-die-weltfriedenskirche-von-hiroshima\/\"},\"author\":{\"name\":\"Amabelle K\u00fcng\",\"@id\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/#\/schema\/person\/26491478846b58135cab83779a6f85f6\"},\"headline\":\"Die Weltfriedenskirche von Hiroshima\",\"datePublished\":\"2026-08-06T07:39:04+00:00\",\"dateModified\":\"2026-08-06T09:35:19+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2026\/08\/06\/federmair-essay-die-weltfriedenskirche-von-hiroshima\/\"},\"wordCount\":2011,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/#organization\"},\"keywords\":[\"Leopold Federmair\"],\"articleSection\":[\"Essays\",\"SCHREIBTISCH\"],\"inLanguage\":\"de-DE\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2026\/08\/06\/federmair-essay-die-weltfriedenskirche-von-hiroshima\/\",\"url\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2026\/08\/06\/federmair-essay-die-weltfriedenskirche-von-hiroshima\/\",\"name\":\"Die Weltfriedenskirche von Hiroshima - Poesiegalerie\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/#website\"},\"datePublished\":\"2026-08-06T07:39:04+00:00\",\"dateModified\":\"2026-08-06T09:35:19+00:00\",\"description\":\"Essay \u201eDie Weltfriedenskirche von Hiroshima\u201c von Leopold Federmair f\u00fcr die Poesiegalerie.\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2026\/08\/06\/federmair-essay-die-weltfriedenskirche-von-hiroshima\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de-DE\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2026\/08\/06\/federmair-essay-die-weltfriedenskirche-von-hiroshima\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2026\/08\/06\/federmair-essay-die-weltfriedenskirche-von-hiroshima\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Die Weltfriedenskirche von Hiroshima\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/#website\",\"url\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/\",\"name\":\"Poesiegalerie\",\"description\":\"\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de-DE\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/#organization\",\"name\":\"Poesiegalerie\",\"url\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de-DE\",\"@id\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/#\/schema\/logo\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Logoquadrat-PG-1.png\",\"contentUrl\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Logoquadrat-PG-1.png\",\"width\":512,\"height\":512,\"caption\":\"Poesiegalerie\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/#\/schema\/logo\/image\/\"},\"sameAs\":[\"https:\/\/facebook.com\/poesiegalerie\",\"https:\/\/twitter.com\/poesiegalerie\",\"https:\/\/instagram.com\/poesiegalerie\",\"https:\/\/youtube.com\/channel\/UChHTsNTzMPzZpU8TfKP3dNQ\"]},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/#\/schema\/person\/26491478846b58135cab83779a6f85f6\",\"name\":\"Amabelle K\u00fcng\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de-DE\",\"@id\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/799dbeaa15cac8fc0d968a0e76435704?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/799dbeaa15cac8fc0d968a0e76435704?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Amabelle K\u00fcng\"},\"url\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/author\/amabelle-kueng\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Die Weltfriedenskirche von Hiroshima - Poesiegalerie","description":"Essay \u201eDie Weltfriedenskirche von Hiroshima\u201c von Leopold Federmair f\u00fcr die Poesiegalerie.","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2026\/08\/06\/federmair-essay-die-weltfriedenskirche-von-hiroshima\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Die Weltfriedenskirche von Hiroshima - Poesiegalerie","og_description":"Essay \u201eDie Weltfriedenskirche von Hiroshima\u201c von Leopold Federmair f\u00fcr die Poesiegalerie.","og_url":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2026\/08\/06\/federmair-essay-die-weltfriedenskirche-von-hiroshima\/","og_site_name":"Poesiegalerie","article_publisher":"https:\/\/facebook.com\/poesiegalerie","article_published_time":"2026-08-06T07:39:04+00:00","article_modified_time":"2026-08-06T09:35:19+00:00","og_image":[{"width":960,"height":1200,"url":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Hiroshima_World_Peace_Memorial_Cathedral.jpeg","type":"image\/jpeg"}],"author":"Amabelle K\u00fcng","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@poesiegalerie","twitter_site":"@poesiegalerie","twitter_misc":{"Verfasst von":"Amabelle K\u00fcng","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"11 Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2026\/08\/06\/federmair-essay-die-weltfriedenskirche-von-hiroshima\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2026\/08\/06\/federmair-essay-die-weltfriedenskirche-von-hiroshima\/"},"author":{"name":"Amabelle K\u00fcng","@id":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/#\/schema\/person\/26491478846b58135cab83779a6f85f6"},"headline":"Die Weltfriedenskirche von Hiroshima","datePublished":"2026-08-06T07:39:04+00:00","dateModified":"2026-08-06T09:35:19+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2026\/08\/06\/federmair-essay-die-weltfriedenskirche-von-hiroshima\/"},"wordCount":2011,"publisher":{"@id":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/#organization"},"keywords":["Leopold Federmair"],"articleSection":["Essays","SCHREIBTISCH"],"inLanguage":"de-DE"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2026\/08\/06\/federmair-essay-die-weltfriedenskirche-von-hiroshima\/","url":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2026\/08\/06\/federmair-essay-die-weltfriedenskirche-von-hiroshima\/","name":"Die Weltfriedenskirche von Hiroshima - Poesiegalerie","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/#website"},"datePublished":"2026-08-06T07:39:04+00:00","dateModified":"2026-08-06T09:35:19+00:00","description":"Essay \u201eDie Weltfriedenskirche von Hiroshima\u201c von Leopold Federmair f\u00fcr die Poesiegalerie.","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2026\/08\/06\/federmair-essay-die-weltfriedenskirche-von-hiroshima\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de-DE","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2026\/08\/06\/federmair-essay-die-weltfriedenskirche-von-hiroshima\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2026\/08\/06\/federmair-essay-die-weltfriedenskirche-von-hiroshima\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Die Weltfriedenskirche von Hiroshima"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/#website","url":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/","name":"Poesiegalerie","description":"","publisher":{"@id":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de-DE"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/#organization","name":"Poesiegalerie","url":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de-DE","@id":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Logoquadrat-PG-1.png","contentUrl":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Logoquadrat-PG-1.png","width":512,"height":512,"caption":"Poesiegalerie"},"image":{"@id":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/facebook.com\/poesiegalerie","https:\/\/twitter.com\/poesiegalerie","https:\/\/instagram.com\/poesiegalerie","https:\/\/youtube.com\/channel\/UChHTsNTzMPzZpU8TfKP3dNQ"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/#\/schema\/person\/26491478846b58135cab83779a6f85f6","name":"Amabelle K\u00fcng","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de-DE","@id":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/799dbeaa15cac8fc0d968a0e76435704?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/799dbeaa15cac8fc0d968a0e76435704?s=96&d=mm&r=g","caption":"Amabelle K\u00fcng"},"url":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/author\/amabelle-kueng\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25016"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/13"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=25016"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25016\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":25025,"href":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25016\/revisions\/25025"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/25019"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=25016"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=25016"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=25016"},{"taxonomy":"thb-sponsors","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/thb-sponsors?post=25016"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}