{"id":25177,"date":"2026-09-15T07:00:00","date_gmt":"2026-09-15T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/?p=25177"},"modified":"2026-08-25T15:04:27","modified_gmt":"2026-08-25T13:04:27","slug":"hammerschmid-sommerlektuere-die-moebiusschleife-des-daseins-weiterdrehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2026\/09\/15\/hammerschmid-sommerlektuere-die-moebiusschleife-des-daseins-weiterdrehen\/","title":{"rendered":"Die M\u00f6biusschleife des Daseins weiterdrehen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-medium-font-size\"><a href=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/autor%e2%80%91innen-alte-seite\/hammerschmid-michael\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Michael Hammerschmid<\/a> liest Kjell Espmarks <em>vintergata. EPIFANIER<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:42% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" data-src=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/IMG_0512-768x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-25179 size-full lazyload\" data-sizes=\"auto\" data-srcset=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/IMG_0512-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/IMG_0512-225x300.jpeg 225w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/IMG_0512-113x150.jpeg 113w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/IMG_0512-370x493.jpeg 370w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/IMG_0512-740x987.jpeg 740w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/IMG_0512-20x27.jpeg 20w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/IMG_0512-600x800.jpeg 600w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/IMG_0512-36x48.jpeg 36w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>Es liegt etwas Entgrenzendes im Ton dieser Gedichte. Etwas sehr Inspiriertes. Etwas, das auf ganz unaufgeregte Weise weit \u00fcber Grenzen hinausweist. Mindestens \u00fcber die Grenzen von Raum, Zeit und Sprache selbst, ohne diese aber zur\u00fcckzulassen im Nirgendwo.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Cover \u00a9 Michael Hammerschmid<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p>Im Gegenteil, sie nehmen sich dem Nirgendwo an, dem Raum, der Zeit, der Sprache. Ich spreche von den Gedichten Kjell Espmarks. Ich habe sie 2017 beim von der Alten Schmiede ausgerichteten <em>NorDict!<\/em>-Festival f\u00fcr Dichtung aus D\u00e4nemark, Island, Norwegen und Schweden kennengelernt, wo sie der Autor gemeinsam mit seinem \u00dcbersetzer Klaus-J\u00fcrgen Liedtke vorstellte. Die Gedichte sprachen mich auch deshalb an, weil sie einen intimen Ton trafen, der so gar nichts Anbiederndes hatte. Und sie strahlten etwas Internationales, Freies und Luzides aus, wie ich es in dieser Form in der deutschsprachigen Dichtung nicht kannte. Gl\u00fccklicherweise konnte ich mir den Band, der beim Festival auflag, sofort mitnehmen: Es hie\u00df: \u201evintergata EPIFANIER. milchstra\u00dfe EPIPHANIEN\u201c (M\u00fcnster: Kleinheinrich 2011; OA: 2007). Der Kleinheinrich-Verlag ist bekannt f\u00fcr seine sorgf\u00e4ltig gestalteten, oft wei\u00dfen B\u00fccher mit durchscheinendem Milchpapier als Schutzumschlag. Sagt man aber \u00fcberhaupt Milchpapier? Oder verwechsle ich gerade Milch mit Papier? Der schwedische Titel \u201evintergata\u201c bedeutet w\u00f6rtlich Milchstra\u00dfe. Ich aber \u00fcbersetzte es mir wohl genauso bewusst wie unbewusst als etwas wie Wintergrat oder Winterkrater und stellte mir eine winterliche Stra\u00dfe aus Milch von einer blendenden Helle und G\u00fcltigkeit wie die Sterne am Himmel vor. Aber in das Bild mischte sich sofort auch die Dunkelheit von Paul Celans \u201eschwarze Milch der Fr\u00fche\u201c. Ich trat also sofort in einen Dialog mit dem Buch, in dem man verschiedenen Stimmen begegnet und f\u00fcr deren Stimmf\u00fchrung Kjell Espmarks Dichtung auch bekannt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Welche Epiphanien sind aber in diesen Gedichten in Szene gesetzt? Einerseits tritt einem in ihnen eine gelassene, kristallklare Sprache entgegen, in der alles pr\u00e4zise und fein austariert ist. Andererseits ist diese poetisch aufs H\u00f6chste gespannt. Dieser Gegensatz ist nicht ohne den Stoff des Gedichtbandes zu denken, der sich aus Momenten des Sterbens, des Endes, des Todes und der mit diesen verbundenen Tabus speist. Die Themen des Bandes ber\u00fchren zwar, wie man so sagt, die gro\u00dfen Fragen der Existenz. Doch treten sie in den Gedichten nicht gro\u00df auf, sondern, wie soll ich sagen, gegenw\u00e4rtig, situativ und konkret:<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">Alles gibt es in der Sekunde in der es mich sprengt: \nmein Vater der mich umfa\u00dft und in die Lippe bei\u00dft\num nicht in Tr\u00e4nen auszubrechen, \nmeine Mutter mit dem Koran als Gesicht \naber H\u00e4nde die vor Zweifel zittern, \nmeine Freunde die mir die Bombe um die Taille befestigen\nund mich mit den Jungfrauen aufziehen \ndie sich im Paradies den Platz streitig machen. \nEben das verschreckt mich ein wenig. \nVerlockender ist da schon der Gedanke\nAntwort auf die brennenden Fragen zu erhalten \ndie mich stets in der Morgend\u00e4mmerung heimsuchen. \n\nHier aber gibt es kein Paradies und auch keine Antwort. \nWas meinen endlosen Augenblick ausf\u00fcllt \nsind die Jungens im Musterungsb\u00fcro, \nihre fahl gewordenen Schreiben, \nihre fahl gewordenen Armst\u00fcmpfe\ndie mich fragend betasten. \n\n(S. 195)   \n<\/pre>\n\n\n\n<p>In \u201evintergata \/ milchstra\u00dfe\u201c sprechen die Stimmen der Toten. Eine Sprache f\u00fcr eine Sprengung eines Menschen durch sich selbst oder\/und wegen anderer oder durch andere zu finden, ist kaum vorstellbar. Die Stimme des Gedichts geht aber gerade in diesen unm\u00f6glichen, kaum ausdr\u00fcckbaren Moment hinein. Und er zeigt sich dabei vor allem menschlich, ohne dass von der Grausamkeit abgesehen wird. Er bindet das Menschliche und das Unmenschliche vielmehr zusammen, ohne das Zweitere durch das Erstere zu verharmlosen. So benennt er mit klaren Worten, dass hier kein \u201eParadies und auch keine Antwort\u201c erreicht wird. Der Augenblick wird vielmehr in der Stimme endlos und dabei endlos dr\u00e4ngend und fragend:<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">Hier aber gibt es kein Paradies und auch keine Antwort. \nWas meinen endlosen Augenblick ausf\u00fcllt \nsind die Jungens im Musterungsb\u00fcro, \nihre fahl gewordenen Schreiben, \nihre fahl gewordenen Armst\u00fcmpfe\ndie mich fragend betasten. \n<\/pre>\n\n\n\n<p>Diese in der zweiten Strophe das Gedicht abschlie\u00dfenden Verse sind von einer Bitterkeit und auch Sinnlichkeit, die in mir ein Schaudern ausl\u00f6sen. Fast bin ich versucht, Aristoteles\u2018 Idee der Katharsis hier aufzugreifen, und doch widerspricht der Vers gerade der blo\u00df reinigenden Abfuhr von Affekten. Die Affekte bleiben in dem Gedicht vielmehr schwebend und bestehen. Handelt es sich bei diesen Gedichten also vielleicht um Dramen? Die Stimme ist jedenfalls verwickelt in gr\u00f6\u00dfere und kleinere Zusammenh\u00e4nge, innere und \u00e4u\u00dfere, die sich aus der Gegenwart von Vater, Mutter, Freunden und den Fragen des Selbst\/M\u00f6rders selbst ergeben. Wir sind mitten im Raum des gesellschaftspolitischen Desasters, wie es in der j\u00fcngeren Geschichte mit Al Kaida, dem Anschlag auf die Twin Towers 2001 in New York und dem Aufstieg des Islamischen Staates weltweit so bedrohlich wurde wie in den f\u00fcnfzig Jahren davor nicht mehr. Aber das Gedicht blendet in die Halluzinationen eines Moments, ja wohl tats\u00e4chlich in so etwas wie eine Epiphanie. Und es behauptet sie, indem sie die Dimensionen des Unm\u00f6glichen aufsucht und aufleuchten l\u00e4sst und die Behauptung verwandelt sich in etwas v\u00f6llig anderes. Aber in was? Ins Konzentrat und ins Weite vielleicht?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Horizont aller Gedichte des Bandes ist tats\u00e4chlich weit. Er umfasst die verschiedensten Zeiten, Orte und Schicksale und er beschr\u00e4nkt sich nicht, sondern blickt noch \u00fcber sich selbst hinaus. Kjell Espmarks Gedichte k\u00f6nnten vielleicht in diesem Sinne als Wegweiser ins Weite gelesen werden. Denn sie scheinen so weit ins Weite hinaus zu kommen, weil sie sich auf den Moment konzentrieren, auf die Szene, die Widerspr\u00fcchlichkeiten und konkrete Details dabei verdichten und freistellen. Lassen sich aber das Sterben und der Tod freistellen? Ist (die) Sprache ausreichend, sie zu sagen?<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">Ich wollte unsterblich werden \nund die treulosen G\u00f6tter erh\u00f6rten mein Gebet. \nEnkel und Ururenkeln \nbin ich ans Grab gefolgt, \nimmer st\u00e4rker gealtert. Jetzt bin ich grau und leicht \nwie ein herabgefallenes Wespennest\nvon reizbaren Gedanken sirrend. \nNiemand kann sich an mich noch erinnern. \nJetzt wei\u00df ich: die \u00e4u\u00dferste Freude\nist es, im Kreis seiner Lieben zu sterben \u2013 \nin der Stunde von Krampf und Ersticken \nin ihre tr\u00e4nenden Augen zu fliehen. \n\n(S. 19) \n<\/pre>\n\n\n\n<p>Hier geh\u00f6rt die Stimme einem Unsterblichen. Das Gedicht setzt wieder im Unm\u00f6glichen an. Dadurch, dass es das Unm\u00f6gliche in sich aufnimmt oder von ihm ausgeht, scheint es tief, gleichsam wie \u00fcber deren R\u00fcckseite in verschiedene Kulturen und die in ihnen meist verborgenen Grenz-Situationen eintauchen zu k\u00f6nnen. Woher stammt das Bed\u00fcrfnis, das Unsterbliche zu denken? Jede Religion bezieht sich darauf. Aber deshalb sind diese Gedichte noch nicht religi\u00f6s. Sie setzen sich aber mit den beiden Seiten der Existenz auseinander. Mit der sichtbaren, sinnlich-wirklichen und mit der unsichtbaren und imaginierten, undenkbaren, die einerseits als Projektion der einen fungiert (oder aber missbraucht wird), andererseits auf diese zur\u00fcckwirkt und dabei einen weiten Raum von Beziehungen und Fragen aufmacht. Man k\u00f6nnte vielleicht sagen, der sich aus sich, durch sich und \u00fcber sich hinaus setzt, sich \u00fcbersetzt? Der Grat, den die Gedichte gehen, ist dabei ein schmaler. Und trotzdem geht jedes Gedicht \u00fcber eine Grenze hinaus, und von einem Au\u00dferhalb wieder zur\u00fcck und erweitert so den Raum. Auch die Metaphern gehen einen Grat. Sie ber\u00fchren nicht zuletzt Wehmut und Trauer, halten aber auch Abstand zu ihnen. Das geh\u00f6rt zur au\u00dfergew\u00f6hnlichen Kunst dieses Gedichtbandes, die M\u00f6biusschleife des Daseins weiterzudrehen in neue Formen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Kjell Espmark wurde 1930 geboren. Er deb\u00fctierte als Dichter 1956 mit <em>Mordet p\u00e5 Benjamin <\/em>(\u201aDer M\u00f6rder von Benjamin\u2019). Er war ein ausgesprochen vielseitiger Autor und Literaturwissenschaftler. Er ver\u00f6ffentlichte 13 Gedichtb\u00e4nde. In den 1960er Jahren verfasste er vor allem literaturwissenschaftliche Studien, u. a. zu Artur Lundkvist, sp\u00e4ter u. a. auch zu Tomas Transtr\u00f6mer und zum Modernismus. 1978 wurde er Literaturprofessor in Stockholm. Anfang der 1980er Jahre wurde er in die Schwedische Akademie gew\u00e4hlt und stand dem Nobelkomitee von 1988 bis 2004 vor. Gegen Ende der 1980er Jahre widmete er sich auch der Prosa. Er ver\u00f6ffentlichte zehn Romane, in den 2000ern auch Kurzgeschichten sowie eine Sammlung von Theaterst\u00fccken. Kjell Espmark verstarb 2022 in Stockholm.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Kjell Espmarks: \u201evintergata. EPIFANIER. milchstra\u00dfe EPIPHANIEN\u201c, Kleinheinrich Verlag, M\u00fcnster, 2011, \u20ac 25<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sommerlekt\u00fcre: \u201eDie M\u00f6biusschleife des Daseins weiterdrehen\u201c- Michael Hammerschmid liest Kjell Espmarks vintergata. EPIFANIER f\u00fcr die Poesiegalerie<\/p>\n","protected":false},"author":13,"featured_media":25179,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[467,717],"tags":[173],"thb-sponsors":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v20.6 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Die M\u00f6biusschleife des Daseins weiterdrehen - Poesiegalerie<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Sommerlekt\u00fcre: \u201eDie M\u00f6biusschleife des Daseins weiterdrehen\u201c- Michael Hammerschmid liest Kjell Espmarks vintergata. EPIFANIER f\u00fcr die Poesiegalerie\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2026\/09\/15\/hammerschmid-sommerlektuere-die-moebiusschleife-des-daseins-weiterdrehen\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Die M\u00f6biusschleife des Daseins weiterdrehen - Poesiegalerie\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Sommerlekt\u00fcre: \u201eDie M\u00f6biusschleife des Daseins weiterdrehen\u201c- Michael Hammerschmid liest Kjell Espmarks vintergata. EPIFANIER f\u00fcr die Poesiegalerie\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2026\/09\/15\/hammerschmid-sommerlektuere-die-moebiusschleife-des-daseins-weiterdrehen\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Poesiegalerie\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/facebook.com\/poesiegalerie\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2026-09-15T05:00:00+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2026-08-25T13:04:27+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/IMG_0512.jpeg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"960\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1280\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Amabelle K\u00fcng\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@poesiegalerie\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@poesiegalerie\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Amabelle K\u00fcng\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"8 Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2026\/09\/15\/hammerschmid-sommerlektuere-die-moebiusschleife-des-daseins-weiterdrehen\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2026\/09\/15\/hammerschmid-sommerlektuere-die-moebiusschleife-des-daseins-weiterdrehen\/\"},\"author\":{\"name\":\"Amabelle K\u00fcng\",\"@id\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/#\/schema\/person\/26491478846b58135cab83779a6f85f6\"},\"headline\":\"Die M\u00f6biusschleife des Daseins weiterdrehen\",\"datePublished\":\"2026-09-15T05:00:00+00:00\",\"dateModified\":\"2026-08-25T13:04:27+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2026\/09\/15\/hammerschmid-sommerlektuere-die-moebiusschleife-des-daseins-weiterdrehen\/\"},\"wordCount\":1142,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/#organization\"},\"keywords\":[\"Michael Hammerschmid\"],\"articleSection\":[\"LEKT\u00dcREN\",\"Sommerlekt\u00fcren 2026\"],\"inLanguage\":\"de-DE\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2026\/09\/15\/hammerschmid-sommerlektuere-die-moebiusschleife-des-daseins-weiterdrehen\/\",\"url\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2026\/09\/15\/hammerschmid-sommerlektuere-die-moebiusschleife-des-daseins-weiterdrehen\/\",\"name\":\"Die M\u00f6biusschleife des Daseins weiterdrehen - Poesiegalerie\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/#website\"},\"datePublished\":\"2026-09-15T05:00:00+00:00\",\"dateModified\":\"2026-08-25T13:04:27+00:00\",\"description\":\"Sommerlekt\u00fcre: \u201eDie M\u00f6biusschleife des Daseins weiterdrehen\u201c- Michael Hammerschmid liest Kjell Espmarks vintergata. EPIFANIER f\u00fcr die Poesiegalerie\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2026\/09\/15\/hammerschmid-sommerlektuere-die-moebiusschleife-des-daseins-weiterdrehen\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de-DE\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2026\/09\/15\/hammerschmid-sommerlektuere-die-moebiusschleife-des-daseins-weiterdrehen\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2026\/09\/15\/hammerschmid-sommerlektuere-die-moebiusschleife-des-daseins-weiterdrehen\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Die M\u00f6biusschleife des Daseins weiterdrehen\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/#website\",\"url\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/\",\"name\":\"Poesiegalerie\",\"description\":\"\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de-DE\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/#organization\",\"name\":\"Poesiegalerie\",\"url\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de-DE\",\"@id\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/#\/schema\/logo\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Logoquadrat-PG-1.png\",\"contentUrl\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Logoquadrat-PG-1.png\",\"width\":512,\"height\":512,\"caption\":\"Poesiegalerie\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/#\/schema\/logo\/image\/\"},\"sameAs\":[\"https:\/\/facebook.com\/poesiegalerie\",\"https:\/\/twitter.com\/poesiegalerie\",\"https:\/\/instagram.com\/poesiegalerie\",\"https:\/\/youtube.com\/channel\/UChHTsNTzMPzZpU8TfKP3dNQ\"]},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/#\/schema\/person\/26491478846b58135cab83779a6f85f6\",\"name\":\"Amabelle K\u00fcng\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de-DE\",\"@id\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/799dbeaa15cac8fc0d968a0e76435704?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/799dbeaa15cac8fc0d968a0e76435704?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Amabelle K\u00fcng\"},\"url\":\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/author\/amabelle-kueng\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Die M\u00f6biusschleife des Daseins weiterdrehen - Poesiegalerie","description":"Sommerlekt\u00fcre: \u201eDie M\u00f6biusschleife des Daseins weiterdrehen\u201c- Michael Hammerschmid liest Kjell Espmarks vintergata. EPIFANIER f\u00fcr die Poesiegalerie","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2026\/09\/15\/hammerschmid-sommerlektuere-die-moebiusschleife-des-daseins-weiterdrehen\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Die M\u00f6biusschleife des Daseins weiterdrehen - Poesiegalerie","og_description":"Sommerlekt\u00fcre: \u201eDie M\u00f6biusschleife des Daseins weiterdrehen\u201c- Michael Hammerschmid liest Kjell Espmarks vintergata. EPIFANIER f\u00fcr die Poesiegalerie","og_url":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2026\/09\/15\/hammerschmid-sommerlektuere-die-moebiusschleife-des-daseins-weiterdrehen\/","og_site_name":"Poesiegalerie","article_publisher":"https:\/\/facebook.com\/poesiegalerie","article_published_time":"2026-09-15T05:00:00+00:00","article_modified_time":"2026-08-25T13:04:27+00:00","og_image":[{"width":960,"height":1280,"url":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/IMG_0512.jpeg","type":"image\/jpeg"}],"author":"Amabelle K\u00fcng","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@poesiegalerie","twitter_site":"@poesiegalerie","twitter_misc":{"Verfasst von":"Amabelle K\u00fcng","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"8 Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2026\/09\/15\/hammerschmid-sommerlektuere-die-moebiusschleife-des-daseins-weiterdrehen\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2026\/09\/15\/hammerschmid-sommerlektuere-die-moebiusschleife-des-daseins-weiterdrehen\/"},"author":{"name":"Amabelle K\u00fcng","@id":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/#\/schema\/person\/26491478846b58135cab83779a6f85f6"},"headline":"Die M\u00f6biusschleife des Daseins weiterdrehen","datePublished":"2026-09-15T05:00:00+00:00","dateModified":"2026-08-25T13:04:27+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2026\/09\/15\/hammerschmid-sommerlektuere-die-moebiusschleife-des-daseins-weiterdrehen\/"},"wordCount":1142,"publisher":{"@id":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/#organization"},"keywords":["Michael Hammerschmid"],"articleSection":["LEKT\u00dcREN","Sommerlekt\u00fcren 2026"],"inLanguage":"de-DE"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2026\/09\/15\/hammerschmid-sommerlektuere-die-moebiusschleife-des-daseins-weiterdrehen\/","url":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2026\/09\/15\/hammerschmid-sommerlektuere-die-moebiusschleife-des-daseins-weiterdrehen\/","name":"Die M\u00f6biusschleife des Daseins weiterdrehen - Poesiegalerie","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/#website"},"datePublished":"2026-09-15T05:00:00+00:00","dateModified":"2026-08-25T13:04:27+00:00","description":"Sommerlekt\u00fcre: \u201eDie M\u00f6biusschleife des Daseins weiterdrehen\u201c- Michael Hammerschmid liest Kjell Espmarks vintergata. EPIFANIER f\u00fcr die Poesiegalerie","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2026\/09\/15\/hammerschmid-sommerlektuere-die-moebiusschleife-des-daseins-weiterdrehen\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de-DE","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2026\/09\/15\/hammerschmid-sommerlektuere-die-moebiusschleife-des-daseins-weiterdrehen\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2026\/09\/15\/hammerschmid-sommerlektuere-die-moebiusschleife-des-daseins-weiterdrehen\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Die M\u00f6biusschleife des Daseins weiterdrehen"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/#website","url":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/","name":"Poesiegalerie","description":"","publisher":{"@id":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de-DE"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/#organization","name":"Poesiegalerie","url":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de-DE","@id":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Logoquadrat-PG-1.png","contentUrl":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Logoquadrat-PG-1.png","width":512,"height":512,"caption":"Poesiegalerie"},"image":{"@id":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/facebook.com\/poesiegalerie","https:\/\/twitter.com\/poesiegalerie","https:\/\/instagram.com\/poesiegalerie","https:\/\/youtube.com\/channel\/UChHTsNTzMPzZpU8TfKP3dNQ"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/#\/schema\/person\/26491478846b58135cab83779a6f85f6","name":"Amabelle K\u00fcng","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de-DE","@id":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/799dbeaa15cac8fc0d968a0e76435704?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/799dbeaa15cac8fc0d968a0e76435704?s=96&d=mm&r=g","caption":"Amabelle K\u00fcng"},"url":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/author\/amabelle-kueng\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25177"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/13"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=25177"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25177\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":25182,"href":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25177\/revisions\/25182"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/25179"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=25177"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=25177"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=25177"},{"taxonomy":"thb-sponsors","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/thb-sponsors?post=25177"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}