{"id":3932,"date":"2021-01-09T23:39:34","date_gmt":"2021-01-09T22:39:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/?p=3932"},"modified":"2021-01-11T14:33:42","modified_gmt":"2021-01-11T13:33:42","slug":"sinn-fuer-den-wahn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2021\/01\/09\/sinn-fuer-den-wahn\/","title":{"rendered":"Sinn f\u00fcr den Wahn"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"custom-small-subtitle wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/udo-kawasser\/\">Lisa Spalt <\/a> \u00fcber den neuen Gedichtband von <strong><a href=\"https:\/\/www.lyrikline.org\/de\/gedichte\/urok-peniya-10635\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wjatscheslaw Kuprijanow<\/a><\/strong>, der am&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.alte-schmiede.at\/programm\/2021-01-11-1900\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">12.1. beim Lyrikfestival Dichterloh<\/a>&nbsp;liest.&nbsp;<br><span style=\"color:#a30051\" class=\"has-inline-color\">POESIEGALERIE in Kooperation mit der ALTEN SCHMIEDE.<\/span><\/h4>\n\n\n\n<p>Vielleicht l\u00e4sst sich ein besonderer Sinn, den ich Kuprijanow zuschreiben m\u00f6chte, anhand seines Prosagedichts <em>Das Wurstwunder<\/em> erkl\u00e4ren. Ein Mann glaubt, eine ihm passende Wurst gefunden zu haben, kaut an ihr, um seinen Hunger zu stillen, kaut weiter, um auf Vorrat zu essen, stellt fest, dass die Wurst aus dem Hintern eines anderen kommt und \u2013 wohl, weil vorverdaut \u2013 leicht zu kauen ist, stellt fest, dass aus seinem Hintern wiederum und so weiter. Der Endlos-Vorgang f\u00fchrt zu einer \u00dcberhitzung des Konsumierenden, die durch ein von (n)irgendwem get\u00e4tigtes st\u00e4ndiges Rotieren gelindert wird.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Da l\u00e4uft etwas hei\u00df<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nur ein bestimmter Teil seines K\u00f6rpers l\u00e4uft hei\u00df. Dieses Gedicht nun ist selbst eine Art Wursthaut von Begriff. Es ist eine Form, die man begreifen kann, wenn es auch etwas peinlich scheint, daran zu r\u00fchren. Es ist eine Gestalt, in der F\u00fcllbares und F\u00fchlbares auftreten. Geht es hier darum, dass wir allein nicht existieren, dass wir von Anfang an die Wurst (die Schei\u00dfe) der anderen aufnehmen und verdauen? Geht es um die sozialen Netzwerke, in denen man zuweilen eine n\u00e4hrende Wurst gefunden zu haben glaubt, die aber eigentlich oft eine ziemlich ungusti\u00f6se, vorgekaute, vorverdaute ist, die man schnell runterfrisst und weiterverdaut, um sie in die n\u00e4chsten M\u00fcnder hineinzuposten, sie dort mit dem Po zu positionieren, worauf die lieben N\u00e4chsten das Konsumierte gleich wieder \u00fcber ihre D\u00e4rme weitergeben? Geht es um \u00fcberm\u00e4\u00dfiges Schlucken, das die Wirtschaft am Laufen h\u00e4lt, das aber letztlich ein unappetitliches Wiederk\u00e4uen von Dauer-Ausgeschiedenem ist, das kaum mehr geschluckt werden kann? Und was f\u00fcr ein sexuell gef\u00e4rbter Vorgang ist das eigentlich, bei dem eine Person am Hintern der anderen h\u00e4ngt, sodass es zu einer \u00dcberhitzung kommt und das Geschlecht gegrillt wird, das sich dann als die frisch hergestellte &#8222;passende Wurst&#8220; selbst herausstellt?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Arme W\u00fcrste<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es ist kaum \u00fcbersehbar: Wir mit unseren fehlgeleiteten Bed\u00fcrfnissen sind selbst die Wurst, an der wir kauen. Wir sind selbst der Konsum, um den es hier in einer f\u00fcr so vieles passenden Form geht. Arme W\u00fcrste, wir! Die Gier nach der Wurst, nach dem Genuss unserer selbst, das omnipotente, libidin\u00f6s besetzte Konsumobjekt, das Objekt der Begierde, das doch ein Mensch ist \u2013 der Konsum verbindet uns auf eine eklige Weise und f\u00fchrt zu \u00dcberhitzungen, die genau nur dadurch gelindert werden k\u00f6nnen, dass wir weiter um die Wurst herumrotieren. Ja, im Paradies von Herrn Gott h\u00e4tte man von Luft und Liebe leben k\u00f6nnen. Aber die Schlange brachte uns auf die Idee, zu konsumieren, auf die Idee, zu essen ohne Notwendigkeit. Und so kam, wie Sie wissen, die Erbschuld in die Welt \u2013 durch die Natur, welche die Schlange ist. K\u00f6nnen wir anders? Selbst die Erkenntnis hat mit dem Verschlingen zu tun. Auch sie kam durch das Begreifen und Einverleiben des Apfels in unseren K\u00f6rper. Der Anblick der Schlange, dieser Wurst, triggerte den Appetit der Menschen, und sie a\u00dfen das sehr schlaue Tier, also den Wurm im Apfel, um sich dessen Klugheit anzueignen. Wieso sonst h\u00e4tte Gott die Intelligenz in seinem Buch extra erw\u00e4hnt? Gegessen muss werden, und zwar weil Gott gelogen hat. Am Konsum des Apfels sind Adam und Eva nicht gestorben, wie angedroht. Der ertappte Gott bestraft die Erleuchteten. Und die Strafe ist eine, die immer wieder runterzuw\u00fcrgen ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>V\u00f6gel und Fische<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Deutlich wird das bei Kuprijanow unter anderem in dem Gedicht mit dem Titel <em>Das Geheimnis der Geige<\/em>. W\u00e4hrend in Ilse Aichingers Geschichte <em>Der Gefesselte<\/em> die Fesselung, mit der der K\u00fcnstler geboren wird, gerade dazu f\u00fchrt, dass jede seiner Bewegungen kunstvoll ist und daher im Zirkus zur Unterhaltung und zum Unterhalt werden kann, wird in Kuprijanows Gedicht eine Unvereinbarkeit zelebriert, die sich gewaschen hat. Hier muss ein Geiger f\u00fcr zwei Publikumsschichten spielen, f\u00fcr V\u00f6gel genauso wie f\u00fcr Fische. Um dies aber zu erm\u00f6glichen, schwimmt er beim Spielen (und ja, das Schwimmen hat im Russischen wahrscheinlich nicht diese zweite Bedeutung, aber: Der Mann schwimmt, er eiert herum). Will dieser Musiker also f\u00fcr die V\u00f6gel spielen, die bekanntlich selbst S\u00e4nger und wahrscheinlich musikalisch kompetent sind, muss er erst das Wasser aus der Geige sch\u00fctten und kommt nie dazu zu brillieren. Will er f\u00fcr die stummen Fische aufgeigen, w\u00fcnscht er sich, Cellist zu sein, denn ein Cello w\u00fcrde besser schwimmen als die Violine. Der Kunstberuf ist zum Sichern des \u00dcberlebens wieder einmal nicht so recht geeignet und mit Kunst hat das \u00dcberleben des armen Schluckers auch wenig zu tun. Am Ende sind die beiden T\u00e4tigkeiten \u2013 das Schwimmen und das Geigen \u2013 so unvereinbar, wie sie dasselbe sind.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was tun mit dieser Welt, in der es sich spie\u00dft<\/strong>?<\/p>\n\n\n\n<p>Geige Spielen ist irgendwie Schwimmen, aber gleichzeitig sind die beiden T\u00e4tigkeiten auch Gegens\u00e4tze, die sich im Menschen, der sich in sie zerrei\u00dft, synthetisieren. Ist aber nicht das, was so wie die Kunst als das G\u00f6ttliche empfunden wird, oft gerade so unaufl\u00f6sbar wie die Dreifaltigkeit? Was aufl\u00f6sbar ist, erscheint nicht g\u00f6ttlich, nicht ewig, es zersetzt sich leicht. Kuprijanow schreibt eine Welt, in der sich vieles g\u00f6ttlich spie\u00dft, in der vieles g\u00f6ttlich miteinander verschmolzen ist. Und er findet darin durch einen speziellen Sinn f\u00fcr das Unaufl\u00f6sbare, f\u00fcr den Wahn, eine eigene Freiheit, zum Beispiel in Bezug auf die Dialektik, deren Erfindern er zum Ged\u00e4chtnis keine Freiheitsstatue aufstellen m\u00f6chte, da sie sich, um frei denken zu k\u00f6nnen, von Dutzenden Sklaven bet\u00fcdeln lassen mussten. Ja, da sind sie wieder, die Unvereinbarkeiten. Was tun mit dieser Welt, in der so gar nichts zusammengehen will? Kuprijanow l\u00e4sst erl\u00f6send beispielsweise durch eine \u2013 dem Wahnsinn der Welt wie dem Unsinn menschlicher Kategorien ad\u00e4quate \u2013 Betrachtung von Zeit so etwas wie einen rissigen Zusammenhang entstehen, einen, der den Riss zwiefach aufhebt, also sowohl konserviert als auch bannt, einen, der gleichzeitig die r\u00fchrende Seite des Bed\u00fcrfnisses nach Ursache und Wirkung, nach dem Schein verbundener Aufeinanderfolge feiert, wie er sie ironisiert. Da dankt das Ich dem Genossen Stalin, der daf\u00fcr gesorgt hat, dass der Vater erst nach der Geburt des Sohnes ums Leben gekommen ist. Und auch &#8222;[d]er Genueser Columbus entdeckte Amerika rechtzeitig, \/ andernfalls ihn die Seestreitkr\u00e4fte der USA h\u00e4tten aufhalten k\u00f6nnen&#8220; (zwei Zeilen aus dem Gedicht <em>Zeit in sich<\/em>). Zeit ist bei Kuprijanow ein Ort, an dem der Sinn f\u00fcr den Wahn Urst\u00e4nde feiern kann, und der f\u00fchrt dann irgendwie auch geradewegs ins Paradies. Im Paradies aber ist Gott zu Hause. Und was hat Gott noch einmal gesagt? Gott hat gesagt: Lasset die Kindlein zu mir kommen! Und so gehen bei Kuprijanow in das Paradies, das Zeit nur als Ewigkeit kennt, alle als Kindlein ein. In seinem Himmel, in dieser Heisenberg beunruhigenden Paradoxie ewig bleibenden Verlaufens, spielen Urgro\u00dfeltern und Urenkel, tausende Generationen, miteinander im selben Stadium der kindlichen Unschuld, das nie vergehen wird. Was aber ist mit dem Paradies auf Erden? Alles \u2013 diese L\u00f6sung findet sich bei Kuprijanow \u2013 nur eine Frage der Namen. Leicht k\u00f6nnen die Grenzen zwischen den W\u00f6rtern, mit den Namen von L\u00e4ndern, die einander entgegenstehen, nationale Grenzen um- und ausgeklappt werden. Was w\u00e4ren die USA, wenn sie auf einer kleinen Insel Zuflucht suchen m\u00fcssten? Wenn der Nordatlantik als Element in unterschiedlichen Machtgef\u00fcgen Russland nicht mehr wiederf\u00e4nde? Was sind die USA? Was ist Russland? Kuprijanow hat den speziellen Sinn f\u00fcr den Wahn. Und vielleicht ist er, weil er Letzteren sehen kann, selbst der Mann, von dem er im folgenden Gedicht schreibt: <\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\"><strong>Wunder der Organtransplantation\n<\/strong>\nMan transplantierte einem Menschen \nDie Augen eines Insekts. \n\nAls er sich an ihrer Insektenwelt \nAus Clips und Regenbogen sattgesehen hatte, \n\nverlangte der Mensch, \nihm das Gehirn eines Insekts zu transplantieren, \n\nda er fest glaubte, \nso mehr Schattierungen seines grauen Menschenlebens \n\nerkennen zu k\u00f6nnen?<\/pre>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wjatscheslaw Kuprijanow:&nbsp;<em>\u041f\u0410\u041c\u042f\u0422\u041d\u0418\u041a \u041d\u0415\u0418\u0417\u0412\u0415\u0421\u0422\u041d\u041e\u041c\u0423 \u0422\u0420\u0423\u0421.\/ Ein Denkmal f\u00fcr den unbekannten Feigling.&nbsp;Gedichte. <\/em>Aus dem Russischen von Peter Steger. Pop-Verlag.  F\u00fcr 2020 angek\u00fcndigt, aber noch nicht erschienen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/wp.pop-verlag.com\/?page_id=844\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wjatscheslaw Kuprijanow<\/a>, *1939 in Novosibirsk, freischaffender Lyriker, \u00dcbersetzer von u.a. Friedrich H\u00f6lderlin, Ernst Jandl, sowie Autor von Prosa, lebt in Moskau. B\u00fccher (Auswahl):&nbsp;<em>Hard Rock. F\u00fcr Udo Lindenberg.&nbsp;<\/em>Gedichte (2003);&nbsp;<em>Muster auf Bambusmatten. Wilder Westen.&nbsp;<\/em>Gedichte (2013)<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"640\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" data-src=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/LOGO-Dichterloh-1-21-1024x640.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3915 size-full lazyload\" data-sizes=\"auto\" data-srcset=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/LOGO-Dichterloh-1-21-1024x640.png 1024w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/LOGO-Dichterloh-1-21-300x187.png 300w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/LOGO-Dichterloh-1-21-150x94.png 150w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/LOGO-Dichterloh-1-21-768x480.png 768w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/LOGO-Dichterloh-1-21-370x231.png 370w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/LOGO-Dichterloh-1-21-800x500.png 800w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/LOGO-Dichterloh-1-21-20x12.png 20w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/LOGO-Dichterloh-1-21-185x116.png 185w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/LOGO-Dichterloh-1-21-740x462.png 740w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/LOGO-Dichterloh-1-21-400x250.png 400w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/LOGO-Dichterloh-1-21-77x48.png 77w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p><strong>12.1.2021<br><small>Di, 19:00<br><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/channel\/UCvKoEK03VkNflvty8qkZonQ\/featured\">YOUTUBE-KANAL DER ALTEN SCHMIEDE<\/a><\/small><\/strong><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/www.alte-schmiede.at\/programm\/2021-01-11-1900\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Dichterloh: Max Czollek, Lidija Dimkovska, Wjatscheslaw Kuprijanow<\/a><\/h4>\n\n\n\n<p><strong>Gesellschaft in poetischer Verwandlung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Max Czollek*:&nbsp;<\/strong><em><strong>Grenzwerte.&nbsp;<\/strong><\/em><br><strong>Lidija Dimkovska:&nbsp;<\/strong><em><strong>Schwarz auf wei\u00df.&nbsp;<\/strong><\/em><br><strong>Wjatscheslaw Kuprijanow*:&nbsp;<\/strong><em><strong>Ein Denkmal f\u00fcr den unbekannten Feigling.&nbsp;<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>* Die Autoren werden per Video live zugeschaltet.<br><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/channel\/UCvKoEK03VkNflvty8qkZonQ\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zum Live-Stream<\/a><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Kooperation mit dem Lyrikfestival DICHTERLOH der ALTEN SCHMIEDE:<br \/>\nLisa Spalt \u00fcber den neuen Gedichtband des russischen Dichters Wjatscheslaw Kuprijanow.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":4032,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[107],"tags":[300],"thb-sponsors":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v20.6 - 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