{"id":4138,"date":"2021-01-22T00:49:05","date_gmt":"2021-01-21T23:49:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/?p=4138"},"modified":"2021-03-18T19:25:25","modified_gmt":"2021-03-18T18:25:25","slug":"alles-will-die-erinnerung-sagen-wird-schrift","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2021\/01\/22\/alles-will-die-erinnerung-sagen-wird-schrift\/","title":{"rendered":"Alles, will die Erinnerung sagen, wird Schrift"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"has-text-color wp-block-heading\" style=\"color:#888888\">Esther <strong>Kinsky im Muschelhaus der Zeit<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<h3 class=\"has-text-color wp-block-heading\" style=\"color:#2c2929\"><a href=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/autor%e2%80%91innen\/kawasser-udo\/\">Udo Kawasser<\/a> liest den Gedichtband <em>Schiefern<\/em> von <a href=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/kinsky-esther\/\">Esther Kinsky<\/a><\/h3>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"403\" height=\"640\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" data-src=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Cover-Kinsky-Esther-Schiefern.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4144 size-full lazyload\" data-sizes=\"auto\" data-srcset=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Cover-Kinsky-Esther-Schiefern.jpg 403w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Cover-Kinsky-Esther-Schiefern-189x300.jpg 189w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Cover-Kinsky-Esther-Schiefern-94x150.jpg 94w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Cover-Kinsky-Esther-Schiefern-370x588.jpg 370w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Cover-Kinsky-Esther-Schiefern-185x294.jpg 185w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Cover-Kinsky-Esther-Schiefern-20x32.jpg 20w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Cover-Kinsky-Esther-Schiefern-400x635.jpg 400w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Cover-Kinsky-Esther-Schiefern-30x48.jpg 30w\" sizes=\"(max-width: 403px) 100vw, 403px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<pre class=\"wp-block-verse\">St\u00f6rstufen in der oberfl\u00e4che : halden, tr\u00fcmmerfelder, boden\nbedeckt mit schieferscherben : unter den schritten unabl\u00e4s-\nsiges klacken und knirschen, schlag-, schleif- und reibelaute,&nbsp;\nmetallisch hell die splittersprachige frage nach der gr\u00f6\u00dferen&nbsp;\nversehrung  (<em>Slate Island 1<\/em>)<\/pre>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Der neue Gedichtband der Erich-Fried-Preistr\u00e4gerin von 2020 versetzt uns in eine raue, verheerte Landschaft, auf die Schieferinseln, einem kleinen Archipel der Inneren Hebriden vor der Westk\u00fcste Schottlands, auf denen vom 12. bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts Schiefer abgebaut wurde, zum Teil mit Dynamit und durchgehend unter unmenschlichen Bedingungen. Die einstigen Sch\u00e4chte stehen seit einem heftigen Sturm 1881 unter Wasser, das ganze Desaster des Raubbaus an Mensch und Natur liegt zu Tage und wer genau hinh\u00f6rt auf die \u201esplittersprachige frage nach der gr\u00f6\u00dferen versehrung\u201c sieht, dass Gewalt schon in der Lautproduktion liegt, in den \u201eschlag-, schleif- und reibelauten\u201c, die wir auch in der menschlichen Sprache finden. Doch die Gedichte Kinskys gehen nicht durch diese T\u00fcre, um die Sprache selbst zu hinterfragen, sondern bleiben in einem sensiblen Vertrauen auf Sprache gegr\u00fcndet, eine Welt- und Selbsterkundung im Modus des Lesens und Schreibens, die als Metaphern immer wieder aufs Neue in den Gedichten inszeniert werden.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group alignwide mb-30\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-text-align-right\">\u00a9 Copyright Suhrkamp<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Erinnerungsfurchen im Stein und Gehirn<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Denn Kinskys Intentionen gehen auf die Erinnerung als solche, mit deren Thematisierung der dreiteilige Band auch gleich zweifach anhebt, einmal auf Englisch mit&nbsp;<em>Memory<\/em> (S. 11), einem Gedicht, das Reminiszenzen an die Anreise \u00fcber Glasgow und die K\u00fcstenstadt Oban enth\u00e4lt und in eine doppeldeutige Schlusszeile m\u00fcndet, \u201eso dicht so dicht am rand der furchen tiefer zeit\u201c. Hier zeigt sich auch gleich die Raffinesse des Verses, kann man doch das \u201edicht\u201c als Ortsangabe in Bezug auf die \u201eleeren fenster in h\u00e4usern mit kieselputz\u201c in der Strophe davor lesen oder aber durch die Absolutstellung der Zeile und des Titels des ersten Abschnitts \u201eDeep Time\u201c auch als Auftrag an sich selbst, sich dichterisch mit der Tiefenzeit und dem Ged\u00e4chtnis auseinanderzusetzen. Und so folgt konsequenterweise&nbsp;<em>Erinnerung 1<\/em>, ein wuchtiges St\u00fcck Reflexionspoesie, das durch das Bild des br\u00fcchigen Schiefers und seiner schichtweisen Bildung, das mit den \u201efurchen und falten des hirns\u201c in Analogie gesetzt wird, tief in den komplexen Prozess des Erinnerns, der Evokation von \u201eAbwesenheiten\u201c f\u00fchrt (S. 12):&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">[\u2026] mit jeder anrufung, aufrufung durch nen-\nnung ver\u00e4ndert sich gesicht und gestalt der abwesenheit :\nder name nimmt auf, was sich um seine nennung tut, und\ndas von au\u00dfen angedrungene gebr\u00e4ch legt sich als schicht um\nihn: fetzen, splitter, bruchst\u00fccke werden sich fortan in die\nerinnerungbeschw\u00f6rung mischen<\/pre>\n\n\n\n<p><strong>Englische Splitter<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Diese Einsicht in die Vielschichtigkeit von Sprache, das Mitschwingen von mehrfach gebrochenen Geschichten und br\u00fcchiger Geschichte in jedem Wort, d\u00fcrfte die Dichterin auch bewogen haben, an mehr oder weniger exponierten Stellen das ihr von fr\u00fch an vertraute Englische einzubringen. Sei es durch die Originalzitate am Beginn der drei Abschnitte, die von Charles Olson, John Burnside und Bim Sherman stammen, sei es durch \u201eersammelte w\u00f6rter\u201c wie \u201ebracken\u201c f\u00fcr Adlerfarn oder \u201elichen\u201c f\u00fcr Flechte, oder, wie eingangs schon gesehen, durch verschiedene Gedichttitel. So k\u00f6nnte man auf den ersten Seiten leicht den Eindruck bekommen \u00fcberhaupt einen englischen Band in der Hand zu halten, denn auch der erste Teil ist mit \u201eDeep Time\u201c \u2013 der geologische Tiefenzeit \u2013 \u00fcberschrieben, eine Vorstellung, die auf den schottischen Vater der Geologie James Hutton (1726 \u2013 1797) zur\u00fcckgeht, der konsequenterweise unter dem Bandtitel mit \u201eno vestige of a beginning \u2013 no prospect of an end\u201c zitiert wird. Diese Insistenz auf der Sprache des Orts der dichterischen Erfahrung (wobei es etwas \u00fcberrascht, dass das G\u00e4lische nicht in Sichtweite ger\u00e4t) zeugt von der Sensibilit\u00e4t der Dichterin und \u00dcbersetzerin f\u00fcr die tiefe Verbindung von Sprache und Landschaft und vom gleichzeitigen Dilemma, Erlebnisse und Erfahrungen, die an einer anderen Sprache als der Gedichtsprache angelagert sind, in diese zu bergen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Versehrtheit von Stein und Existenz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Und selbst der R\u00fcckgriff auf fremdsprachliche Elemente ist keine Garant f\u00fcr eine origin\u00e4re Wiedergabe des Vergangenen, denn Erinnerung, so das zutiefst konstruktivistische Verst\u00e4ndnis von Ged\u00e4chtnis, das sich in Kinskys Reflexionen \u00e4u\u00dfert, ver\u00e4ndert sich durch jeden Akt des Erinnerns (S. 12):<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">[\u2026] jedes erinnern ist\nein akt der aufsuchung, und mit jeder aufsuchung durch nen-\nnung entfernt sich eine abwesenheit weiter von dem punkt,\nan dem sie war [\u2026] immer wie-\nder neue belichtungen \u00fcberlagern einander, immer wieder\nneue tonlagen, in denen der aus wachsender ferne gerufene\nname erklingt <\/pre>\n\n\n\n<p>So unabschlie\u00dfbar die Verwandlungen des Schiefers und der Erinnerungen sind, so unabschlie\u00dfbar ist der Prozess der Sprache, der in jedem Sprechakt das Gel\u00e4nde des Sagbaren umpfl\u00fcgt und neu schichtet. Der Verletzlichkeit und Br\u00fcchigkeit des Schiefers entspricht die \u201ebleibenden versehrtheit\u201c der Existenz, zu der sich der Mensch sprachlich verh\u00e4lt. Es ist das Verdienst von Kinskys Buch, diesen Versehrtheitshorizont nicht zu leugnen, sondern offenzuhalten und sprachlich produktiv zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Bildwelt der Schrifttierchen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sowohl der erste Teil, \u201eDeep Time\u201c als auch der dritte, \u201eSchrifttierchen\u201c, bestehen aus Gedichten in strophiger Form, die st\u00e4rker evokativ angelegt sind, und blockf\u00f6rmig umgebrochenen Prosagedichten, die vor allem die Reflexion vorantreiben. W\u00e4hrend \u201eDeep Time\u201c verst\u00e4rkt die metaphorischen M\u00f6glichkeiten von Schiefer, Gehirn, Erinnerung und Verletzlichkeit ausschreitet, zeigt sich in \u201eSchrifttierchen\u201c ein allgemeineres naturkundliches Interesse, das auch die Botanik \u201eFloral 1-4\u201c, die Fauna (\u201eEmberiza calandra\u201c) und die Kristallentstehung (\u201eKristallwachstum\u201c, \u201eSchiefgold\u201c) breiter zur Sprache bringt. Die Titel beider Teile aber, die poetische Findungen zu sein scheinen, stammen aus dem wissenschaftlichen Wortschatz und zeigen, wie der Mensch selbst in den Wissenschaften bildhafte Weltentw\u00fcrfe schafft, also dichtet. Denn die titelgebenden Schrifttierchen oder Graptoliten, die man beispielsweise auf einer dunklen Tafel im Naturhistorischen Museum in Wien bewundern kann, sind eine ausgestorbene Tiergruppe, die wie Korallen in Kolonien lebte oder frei im Wasser schwebte und zu den wichtigsten Leitfossilien des Ordoviziums und Silurs z\u00e4hlt. Ihren Namen verdankt sie ihrem schn\u00f6rkelartigen Aussehen, als h\u00e4tte sie ein fr\u00fcheres Zeitalter gleichsam hinnotiert. Esther Kinsky, die in einer osmotischen Beziehung mit der Sprache zu leben scheint, geht solchen (anthropomorphisierenden) Bildern aus der Geologie und Pal\u00e4ontologie nach und f\u00fchrt sie in ihre Gedichte ein. So etwa<ins>,<\/ins>&nbsp;wenn sie in \u201eAch\u201c (S.19) von \u201erostadern\u201c im Gestein spricht oder in \u201eGriffeln 1\u201c (S.79) ganz entgegen der Wendung vom unger\u00fchrten<em>&nbsp;Herz aus Stein<\/em>&nbsp;feststellt:<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">Es gibt sie doch\ndie tr\u00e4nen im stein unersichtliche\nreste der r\u00fchrung und&nbsp;\neiner art sanftheit ein dunst nur\nmitteilungslos unter der hand&nbsp;<\/pre>\n\n\n\n<p><strong>Die Lesbarkeit der Welt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Jenseits von unhinterfragten Anthropomorphisierungen schreibt sich Kinsky mit Neologismen (zurrsam, wirtswortel, engfels, widerschwarz, oberbr\u00fcchig etc.) und sprachlichen Fundst\u00fccken aus der Wissenschaft am Rand der Sprachlosigkeit entlang und forscht den M\u00f6glichkeiten nach, das v\u00f6llige Anderssein, wie es das Mineralische darstellt, les- und damit sagbar zu machen. Im schon angesprochenen \u201eAch\u201c (S.19) insistiert die Autorin:<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">so l\u00e4sst sie sich lesen\ndie ader bei licht in gewissem winkel\nund gibt sich als schriftbild\n&nbsp;\ngoldr\u00f6tlich die m\u00f6gliche\nbotschaft [\u2026]<\/pre>\n\n\n\n<p>Welche Lesbarkeit der Welt wird da, um mit Blumenberg zu sprechen, vorausgesetzt? In Kinskys Natur ist kein Sch\u00f6pfer zugegen, dessen Spuren f\u00fcr den Menschen lesbar werden, da der Topos immanent interpretiert wird und zwar einerseits vom vorgeschichtlichen Erdgeschehen her und andererseits von der Intentionalit\u00e4t der menschlichen Wahrnehmung. Durch das lyrische Ich kommt der Mensch als Wesen in Sichtweite, das gar nicht anders kann, als mit sinnstiftender Wahrnehmung an die Welt heranzugehen und diesen Drang in seinem vornehmsten Medium, der Sprache, auszuagieren. Und so wird \u201eeine graphische verwachsung\u201c zu einem<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">[\u2026] lesest\u00fcck ein fastwort\nvon wucht und \u00fcberrumpelter landschaft\ndie sich in der ader verga\u00df.<\/pre>\n\n\n\n<p><strong>Menschliche Stimmen im Schiefer<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In dieser mineralisch dominierten Welt spielt aber auch der Mensch seine, wie zumeist, destruktive Rolle, ja ist zuletzt auch Produkt seiner extensiven, bis zum Kollaps f\u00fchrenden Abbaut\u00e4tigkeit. Und den Menschen ist der Mittelteil des Bandes gewidmet, wie der musikalische Titel \u201eSiebenunddrei\u00dfig Stimmen\u201c schon anklingen l\u00e4sst, der v\u00f6llig anders aufgebaut ist als die anderen beiden Teile. Thematisch bleibt er mit der alphabetisierenden Schule, den anderen Teilen verbunden. Denn basierend auf einem alten Klassenfoto vom Archipel kommen 35 Schulkinder und der Fotograf in Vierzeilern mit ihren Konfessionen zu Wort und artikulieren darin ihre momentanen Befindlichkeiten, ihre W\u00fcnsche und Hoffnungen. Die Anordnung dieser Prosast\u00fccke, je zwei pro Seite, verweist auf eine gr\u00f6\u00dfere k\u00fcnstlerische Absicht, denn unter jedem Vierzeiler l\u00e4uft eine poetische Zeile, die sich \u00fcber den ganzen zweiten Teil erstreckt, wobei die obere Zeile dem Erinnern gewidmet ist und die untere dem Lernen. Bei ihrer Lesung aus dem Buch bei den Kulturtagen in Lana 2020 erl\u00e4uterte Kinsky ihre Vorstellung von einem Chor, der diese beiden Zeilen \u00fcber die Einzelkonfession hinweg spricht oder singt, und gab Ihrer Hoffnung auf eine zuk\u00fcnftige Vertonung des Buches Ausdruck.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Damit r\u00fcckt ein weiterer Aspekt von&nbsp;<em>Schiefern<\/em>&nbsp;in den Mittelpunkt, n\u00e4mlich seine Multimedialit\u00e4t. Dem Band sind den drei Teilen entsprechend drei SW-Fotos beigegeben, die einmal nur kargen Stein und zweimal Stein und Meer ins Bild setzen. Da im Buch keine andere Person ausgewiesen ist, d\u00fcrfte die fotoaffine Autorin selbst auch die Fotografin sein. Damit zeugt der Band vom umfassenden k\u00fcnstlerischen Wollen Kinskys, das bildnerisch, sprachlich und tendenziell musikalisch die Konfrontation mit der Landschaft der Schieferinseln und den Reflexionsraum, den sie f\u00fcr die Autorin er\u00f6ffneten, in Szene setzt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Dichterin im Anthropoz\u00e4n<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In einem der letzten Gedichte, \u201epostindustrial site\u201c (S.97), kehrt der Band zum Thema \u201eErinnerung\u201c vom Anfang zur\u00fcck und fragt mit der Frau am Steg nach dem Sinn der postapokalyptischen Besichtigung der Inseln (\u201ewhy come here\u201c), handelt es sich doch nach ihren Aussagen um einen \u201ebroken place\u201c. Und es verwundert nicht, dass den Leser*innen wenige Zeilen sp\u00e4ter die Warnung entgegentritt: \u201eman rette seine haut\/ vor all den narben die hier m\u00f6glich sind\u201c. Slate Island mit seinen Halden und vom Meer gefluteten Sch\u00e4chten ist das Menetekel, das Kinsky f\u00fcr uns als Dichterin des Anthropoz\u00e4ns befragt hat. Ihre vielschichtige poetische Erkundung der Schieferinseln ruft ins Ged\u00e4chtnis, dass wir Menschen schon lange als fatale geologische Kraft wirksam sind und es an uns ist, die Schrift in den Steinen zu lesen. Nur wer Erinnerung hat und sie auch einsetzt, kann aus Fehlern lernen und Alternativen zu seinem Handeln finden, aber noch \u201eliegt ein morgen unberufen\/in seiner furche zeit\u201c (S.97).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/kinsky-esther\/\">Esther Kinsky<\/a>: <a href=\"https:\/\/www.suhrkamp.de\/buecher\/schiefern-esther_kinsky_42921.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Schiefern. Gedichte.<\/a> Suhrkamp, Berlin, 2020. 103 Seiten. Euro 24,70<\/strong>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Udo Kawasser liest den neuen Gedichtband &#8222;Schiefern&#8220; von Erich-Fried-Preis-Tr\u00e4gerin Esther Kinsky bei Suhrkamp.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":4234,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[107],"tags":[302,146],"thb-sponsors":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v20.6 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Alles, will die Erinnerung sagen, wird Schrift - Poesiegalerie<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2021\/01\/22\/alles-will-die-erinnerung-sagen-wird-schrift\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Alles, will die Erinnerung sagen, wird Schrift - 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