{"id":6660,"date":"2021-05-10T23:14:09","date_gmt":"2021-05-10T21:14:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/?p=6660"},"modified":"2021-05-13T22:57:46","modified_gmt":"2021-05-13T20:57:46","slug":"leben-ist-kunstflug-auch-eine-leere","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2021\/05\/10\/leben-ist-kunstflug-auch-eine-leere\/","title":{"rendered":"leben ist kunstflug &#038; auch eine leere"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"custom-small-subtitle wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/autor%e2%80%91innen\/vasik-monika-2\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Monika Vasik<\/a> liest <em>weil es keinen grund gibt f\u00fcr grund <\/em>von <a href=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/autor%e2%80%91innen\/goerlach-axel\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Axel G\u00f6rlach<\/a><\/h4>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-center\" style=\"grid-template-columns:auto 39%\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"631\" height=\"1024\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" data-src=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Cover-Goerlach-weil-es-keinen-grund-gibt-10.5..jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6709 size-full lazyload\" data-sizes=\"auto\" data-srcset=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Cover-Goerlach-weil-es-keinen-grund-gibt-10.5..jpg 631w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Cover-Goerlach-weil-es-keinen-grund-gibt-10.5.-185x300.jpg 185w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Cover-Goerlach-weil-es-keinen-grund-gibt-10.5.-92x150.jpg 92w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Cover-Goerlach-weil-es-keinen-grund-gibt-10.5.-370x600.jpg 370w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Cover-Goerlach-weil-es-keinen-grund-gibt-10.5.-20x32.jpg 20w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Cover-Goerlach-weil-es-keinen-grund-gibt-10.5.-400x649.jpg 400w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Cover-Goerlach-weil-es-keinen-grund-gibt-10.5.-30x48.jpg 30w\" sizes=\"(max-width: 631px) 100vw, 631px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"has-drop-cap\">Man darf sich Axel G\u00f6rlach als bedachtsamen Lyriker vorstellen, der neben einem Beruf als Sprachlehrer seine Gedichte langsam und konsequent wachsen l\u00e4sst. 2009 deb\u00fctierte er mit dem Gedichtband <em>leben gezeichnet<\/em>, 2015 folgte <em>lichtstill<\/em>. Nach weiteren sechs Jahren Reifezeit ver\u00f6ffentlichte er nun seinen dritten Lyrikband. Es greift jedoch zu kurz, G\u00f6rlach blo\u00df als Dichter wahrzunehmen. Denn er geht zwei K\u00fcnsten nach, widmet sich sowohl der Fotografie als auch der Dichtung, die sich im vorliegenden Band erg\u00e4nzen und bereichern. Gern l\u00e4sst der K\u00fcnstler Reiseeindr\u00fccke in seine Texte einflie\u00dfen. Zudem sch\u00e4tzt er Musik, denn sein Buch ist durchzogen mit Ankl\u00e4ngen an Songs und Lieder.<\/p>\n\n\n\n<p><em>weil es keinen grund gibt f\u00fcr grund<\/em> ist die Antwort auf eine Frage, die wir nicht kennen. Es k\u00f6nnte die Frage nach dem Warum eines Geschehens, weiter ausholend die Frage nach dem Warum der Welt und des Lebens sein. Das Wort \u201egrund\u201c hat mehrere Bedeutungen. Er kann ein Acker sein oder eine Stra\u00dfe, das Fundament eines Geb\u00e4udes, der Boden eines Gew\u00e4ssers oder eines Gef\u00e4\u00dfes. Andererseits bezeichnet \u201egrund\u201c ein Motiv, eine Ursache oder einen Anlass. Das Wort findet man zudem in Formulierungen wie \u201ezugrunde gehen\u201c, womit das Sterben, das zu Ende Gehen eines Lebens, einer \u00c4ra, eines Betriebs usw. benannt ist.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group alignwide mb-30\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-text-align-right\">\u00a9 Copyright edition keiper<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p><br> Mit diesen Mehrdeutigkeiten spielt der Titel \u201eweil es keinen grund gibt f\u00fcr grund\u201c. Aufgenommen wurden viele Texte, die bereits anderswo ver\u00f6ffentlicht wurden oder mit denen der Lyriker Preise gewann. G\u00f6rlach, der u.a. 2014 mit dem Feldkircher Lyrikpreis ausgezeichnet wurde, erhielt zuletzt f\u00fcr seinen Zyklus \u201enat\u00fcrliches koma\u201c, der das dritte Kapitel dieses Bands einnimmt, den erostepost-Literaturpreis 2020.<\/p>\n\n\n\n<p>Versucht man eine thematische Linie durch die f\u00fcnf Abschnitte des Buchs zu legen, so dr\u00e4ngt sich der Begriff \u201eBewusstsein\u201c auf. Damit ist weniger jene im Buch auch vorkommende Bewusstheit gemeint, die politischen Umst\u00e4nden, klimatische Ver\u00e4nderungen oder Mitmenschen achtsam begegnet und sich verh\u00e4lt, sondern das Bewusstsein als Funktion unseres Gehirns, das klar ist, manchmal verloren geht, sich eintr\u00fcbt durch Substanzmissbrauch, Medikamente oder behindert wird infolge traumatischer Erfahrungen, die als Flashbacks hochdr\u00e4ngen. Was davon ist sagbar, kann wie in Worte gefasst werden?<br>Das Buch beginnt mit dem Zyklus \u201eslavkovsk\u00fd les \u2013 grenzland\u201c, der bewegten Geschichte des Kaiserwalds, einem Mittelgebirge zwischen den tschechischen Kurst\u00e4dten Karlsbad, Marienbad und Franzensbad. Ab dem Mittelalter wurde hier Bergbau betrieben, unter anderem Zinn, sp\u00e4ter auch Uran abgebaut. Zahlreiche j\u00fcdische Gemeinden bestanden bis in die 1930er Jahre. Nach dem 2. Weltkrieg wurden auch die Deutschb\u00f6hmen vertrieben, alte Siedlungen ausgel\u00f6scht. Der Kaiserwald war eine Grenze der Warschauer-Vertrags-Staaten und ist heute Naturschutzgebiet.<br>Die 15 Gedichte dieses Zyklus, die statt Titeln Ziffern von 1-15 tragen sind Tiefenbohrungen in die Geschichte oder Seismografien beim Nachgehen, Nachsp\u00fcren der Ereignisse. Da wird das schwei\u00dftreibende Malochen im Bergwerk wachgerufen, werden Gefahren durch Radon und Unf\u00e4lle erinnert und die Flucht j\u00fcdischer Frauen thematisiert:<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">... regen f\u00e4llt &amp; v\u00f6gel\nsingen um ihr leben\nfrisst sich die k\u00e4lte in zw\u00f6lf frauen, die\nlaufen so weit der rest atem reicht\nsplitternde zweige, sch\u00fcsse, ihre echos\nhallen den wald leer &amp; aufgescharrt\nist das gefrorne erdreich\nin das sich eine hand krallt, sie \u00e4hnelt\neiner wurzel, der ich ausweiche\nals die b\u00e4ume der schatten verschwinden\nstehe ich auf dunkler lichtung\nin einem kreis aus zw\u00f6lf granitbl\u00f6cken \u2013\nwarm sind ihre oberfl\u00e4chen &amp; tragen\nsteinh\u00e4ufchen, namen, rebecca vielleicht\nkann ich noch andre entziffern\nw\u00e4hrend hoch \u00fcber uns in der luft\ndie jagdaugen eines trupps libellen stehen<\/pre>\n\n\n\n<p>Zur\u00fcck blieben im Kaiserwald \u201ebr\u00fcchige echos\u201c der Geschichte, H\u00e4userruinen, verfallende Gr\u00e4ber und leere Bunker, die von der Natur zur\u00fcckerobert und vom lyrischen Ich mit \u201ewunden \/ sprachfingern aus papier\u201c nachgezeichnet werden.<br>Der zweite Abschnitt tr\u00e4gt den Titel \u201eclips\u201c. Vorangestellt ist ein Schwarzwei\u00dffoto. Zwei Gestalten befinden sich in einem unwirtlichen Raum, kehren einander den R\u00fccken zu. Die eine, ein Mann, ist vertieft in eine Lekt\u00fcre. Von der anderen, einer m\u00e4nnlichen Statue aus wei\u00dfem Marmor, sehen wir nur den Kopf im Profil, den rechten Arm und die muskul\u00f6se Brust. Das Gesicht offenbart Entsetzen vor etwas, das nicht auf dem Foto zu sehen ist, die Haltung ist im Gestus des Zur\u00fcckweichens eingefroren. Es sind zwei M\u00e4nner, die, obwohl im gleichen Raum, ganz unterschiedliche Erfahrungen ausdr\u00fccken. Die anschlie\u00dfenden Textclips \u00e4hneln kleinen, film\u00e4hnlichen Sequenzen. Es beginnt mit Momentaufnahmen eines durch Alkoholeinfluss und\/oder Halluzinogene eingetr\u00fcbten Ichs, das \u201eim scho\u00df des ackers\u201c liegt, von Insekten bekrochen wird und dessen Pupillen beim Wahrnehmen der Umgebung \u201esynchronspringen\u201c. Andere Gedichte werfen Blicke auf das geteilte Istanbul oder das Kidrontal, bleiben im Harz, das Album \u201eNebraska\u201c von Bruce Springsteen im Ohr, oder notieren Erinnerungen zur Musik von Pink Floyd. Manche dieser Clips zeigen Kippmomente, thematisieren ein Dissoziieren der Wahrnehmung und kreisen um das Sagbare sowie die Verletzbarkeit des Sprechens, damit der M\u00f6glichkeit, sich mit Worten auszudr\u00fccken, mit ihnen aus dem \u201egest\u00f6ber\u201c von Eindr\u00fccken und Erinnerungen erst die \u201egeburt der geschichte\u201c zu erm\u00f6glichen. So ist etwa im Gedicht \u201ezeichenplankton\u201c die Funktion des Gehirns eingeschr\u00e4nkt durch eine St\u00f6rung der beiden Sprachzentren:<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">... im kopf kurz\nschluss zwischen broca-wernicke-klippen\nwirbeln splitter von vertrauten blicken &amp;\ndie fetzen alter texte halb versunken halb\nzersungen ...<\/pre>\n\n\n\n<p>ein Zustand, in dem \u201emein zungen \/ muskel\u201c keine Worte mehr, sondern nur noch \u201eein aphasisches geflimmer\u201c bildet. In \u201eartischockenquarz\u201c wiederum ist es der Kehlkopf, der beim Sprechen versagt, weil ein \u201estimmband \/ am rand der w\u00f6rter h\u00e4ngen\u201c bleibt. Das Gedicht selbst tr\u00e4gt zudem ein Stottern in sich, wenn der Lesefluss durch hochgestellte Zeichen &#8211; Buchstaben, ein Sternchen, eine Ziffer \u2013 unterbrochen wird, die auf Fu\u00dfnoten hinweisen, die keine Entsprechung im Buch finden. Wortf\u00fcgungen wie \u201ezu grunde reden\u201c oder ein Gedicht, das nur mehr aus dem Vers&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">in dieser zeile kann &nbsp; &nbsp; nichts mehr &nbsp; &nbsp; stehe<em>n<\/em><\/pre>\n\n\n\n<p>besteht, bereiten dramaturgisch den Weg zum H\u00f6hepunkt, dem dritten Kapitel. Es enth\u00e4lt das Herzst\u00fcck, den bereits erw\u00e4hnten Zyklus \u201enat\u00fcrliches koma\u201c. Er setzt sich schon optisch deutlich ab, denn er ist im Querformat gedruckt und wird eingeleitet mit:<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">Am 17. April h\u00e4lt Gastdozent L. eine Vorlesung \u00fcber <strong>Posttraumatic <\/strong>\n<strong>stress disorder in<\/strong> <strong>adolescents<\/strong>. Anstelle eines Vortrags liest er diesen Text.<\/pre>\n\n\n\n<p>Wir erfahren nicht in welchem Jahr, nur der Tag des Vortrags und der Zeitraum ist umrissen. Grundger\u00fcst ist eine Art Reisetagebuch, das am 16. April um 5.54 Uhr mit der Abfahrt in einem ICE beginnt und am 17.4. um 14.55 Uhr vor dem Vortrag an der Universit\u00e4t endet. Gegliedert ist es durch Zeitangaben in eckigen Klammern, denen manchmal Ortsangaben beigef\u00fcgt werden: ICE, Altstadt, Parkbank und Uni. Zwei Abschnitte sind ohne Zeitangabe, n\u00e4mlich [Nacht, Intercity-Hotel] sowie [Caf\u00e9].<br>Der Zyklus ist ein Terzett, eine Melange dreier Stimmen, und setzt ein mit der langsamen Ausfahrt aus dem Bahnhof. Die m\u00e4nnliche Hauptstimme blickt aus dem Fenster des ICE auf die vorbeifliegende Landschaft und verortet sich, versucht, was nicht einfach sei, sich \u201ezur landschaft zu verhalten\u201c, seine Aufgabe sei es, \u201eam fenster zu sitzen\u201c und das Sehen zuzulassen. Im Abschnitt [7.04] sind es die Mitreisenden, die er beobachtet. Erinnerungsschnipsel dr\u00e4ngen sich dazwischen, die so j\u00e4h abbrechen wie manche seiner Gedanken und S\u00e4tze, w\u00e4hrend er versucht, \u201edie echos zu ordnen\u201c, sie mitzuschreiben. Wahrnehmungen verschieben sich und allm\u00e4hlich sickert sein Trauma durch, bruchst\u00fcckhaft, schlie\u00dflich als Flashback im Caf\u00e9: Vor Jahren, vielleicht Jahrzehnten \u2013 das Wort \u201eadolescents\u201c l\u00e4sst darauf schlie\u00dfen \u2013 ist seine Freundin Clara beim Paragleiten abgest\u00fcrzt und er war beim Absturz dabei.<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">wingover gleitschirm klappt ein wo? nur weg vom\nweg vom berg! schwimmen in luft fallwind steil wand kommt\ngeflogen kommt clara wie vogel aus stein aus himmel sto\u00df\nkommt woher clara die leinen! str\u00f6mung rei\u00dft staaaaaa\nbilisieren wirf den retter den retter! was trudeln t\u00fcrkis muss<\/pre>\n\n\n\n<p>Dieser Schrei, der aus dem Gedicht schreit, und dann &#8230; \u201eclara hat es nicht geschafft\u201c. \u00dcber das Trauma helfen weder Therapien noch Antidepressiva hinweg, unterst\u00fctzen ihn nur dabei, seine Panikattacken zu \u00fcbertauchen.<br>Sp\u00e4testens beim Vergleich \u201ewie ein ausgemalter tag\u201c dr\u00e4ngt sich Hintergrundmusik auf, n\u00e4mlich das Lied \u201eVincent (Starry Starry Night)\u201c aus den 1970er Jahren, in dem die elegische Stimme von Don McLean das tragische Leben und den Tod des Malers Vincent van Gogh besingt. Dort hei\u00dft es \u201eWith eyes that watch the world and can\u2019t forget\u201c, hier sieht der Mann aus dem Zugfenster und vermag nicht zu vergessen; \u201elie crushed and broken on the virgin snow\u201d k\u00f6nnte die verloschene Clara sein; \u201cAnd how you suffered for your sanity\u201d beschreibt auch den gebrochenen Mann des Gedichts, der in seiner Leere seit Jahren neben sich steht.<br>Der Fluss der Hauptstimme im Gedicht wird durch zwei Nebenstimmen erg\u00e4nzt, die dazwischenfunken. Links einger\u00fcckt werden in Versalien erinnerte Zitate von Clara oder Zeilen, die mit ihr in Verbindung stehen, rechts in Kursivschrift Nonsenszitate, etwa Ausschnitte bekannter Liedtexte, die fast bis zur Unkenntlichkeit verwandelt werden und den Eindruck des verschobenen Bewusstseins und Nichtbegreifens verst\u00e4rken. Den Vortrag an der Uni wird Gastdozent L. vermutlich halten, auch wenn er bis zum letzten Vers zweifelt:<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\"><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/em>&nbsp;ich werde von uns sprechen, von ersch\u00fctterung,\nals g\u00e4be es worte daf\u00fcr<\/pre>\n\n\n\n<p>Im vierten Kapitel \u201efalsche buchten\u201c schlie\u00dft ein \u201emulticore-sound\u201c an, in dem der Blues des dritten Kapitels nachklingt, etwa im Gedicht \u201epers\u00f6nliches\u201c, das in sieben Zweizeiler gegliedert ist, von denen hier Anfang und Ende zitiert seien:<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">einen versschatten haben m\u00fcssen, ein mantra\ndas sich nicht verfl\u00fcchtigt drau\u00dfen unter gesunden\n. . .\ndoch es bleibt. mich mit wald zu behandeln mit musik\neinen faden suchen, der mich wieder aufnimmt<\/pre>\n\n\n\n<p>Der f\u00fcnfte und abschlie\u00dfende Zyklus tr\u00e4gt den Titel \u201erodinia\u201c, eines hypothetischen Superkontinents, der vor 11 Milliarden Jahren entstanden sein soll und in dem die Kerne der sp\u00e4teren Kontinente noch vereint waren. Auch er kann als Nachklang zum dritten Zyklus verstanden werden. \u201erodinia\u201c besteht aus zehn Gedichten, die den Titel \u201etracks\u201c tragen und fortlaufend nummeriert sind. Track als Beschreibung eines zur\u00fcckgelegten Wegs w\u00e4re eine Variante, doch es sind eher Erinnerungen in Form kurzer Lieder, worauf die Titelanordnung am Ende des Kapitels in Form einer CD hindeutet, Lieder, die pubert\u00e4re Tr\u00e4ume anklingen lassen und von der K\u00fcrze und den Widrigkeiten des Lebens erz\u00e4hlen. Sie bilden den Abschluss eines Buchs, das vom Leben auf unsicherem Grund erz\u00e4hlt, von j\u00e4hen Br\u00fcchen, Erinnerungsspuren und existentiellen Ersch\u00fctterungen, denen Axel G\u00f6rlach mit seiner vielschichtig verdichteten Sprache eine \u00fcberzeugende Struktur gibt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/autor%e2%80%91innen\/goerlach-axel\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Axel G\u00f6rlach<\/a>: <em><a href=\"https:\/\/www.editionkeiper.at\/shop\/produkt\/weil-es-keinen-grund-gibt-fuer-grund-keiper-lyrik\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">weil es keinen grund gibt f\u00fcr grund.<\/a><\/em> Gedichte. keiper lyrik nr. 24. edition keiper, Graz 2021. 120 Seiten. Euro 16,50<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monika Vasik liest den Gedichtband \u201eweil es keinen grund gibt f\u00fcr grund\u201c von Axel G\u00f6rlach in der Grazer edition keiper<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":6713,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[107],"tags":[375,216],"thb-sponsors":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v20.6 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>leben ist kunstflug &amp; auch eine leere - Poesiegalerie<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2021\/05\/10\/leben-ist-kunstflug-auch-eine-leere\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"leben ist kunstflug &amp; 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