{"id":8974,"date":"2021-12-06T13:50:51","date_gmt":"2021-12-06T12:50:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/?p=8974"},"modified":"2021-12-09T11:11:49","modified_gmt":"2021-12-09T10:11:49","slug":"am-schreibklavier-mit-elfriede-gerstl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2021\/12\/06\/am-schreibklavier-mit-elfriede-gerstl\/","title":{"rendered":"\u201eam schreibklavier\u201c mit Elfriede Gerstl"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"custom-small-subtitle wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/autor%e2%80%91innen-alte-seite\/vasik-monika-2\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Monika Vasik<\/a> \u00fcber <a href=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/autor%e2%80%91innen-alte-seite\/gerstl-elfriede\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Elfriede Gerstl<\/a><\/h3>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\"><a href=\"http:\/\/www.lyrikline.org\/de\/gedichte\/balance-balance-1520\">balance \u2013 balance<\/a><sup>1<\/sup>\n\ndieses sitzen in der sonne von rom\nist keine l\u00f6sung\nf\u00fcr dieses und jenes in wien\nund in meinem kopf\ndieses sitzen auf stufen weit weg\nvon wien und allem\nim kampf mit l\u00e4stigen papierl\u00fcsternen ameisen\nh\u00e4lt mich in schwebe\n\u00fcber gar nicht unwahrscheinlichen abst\u00fcrzen\nwie die aua- und die alitalia-v\u00f6gel\n\u00fcber den so genannten wirklichen abgr\u00fcnden\nvon denen man wegschaut\nauf kleine k\u00e4frige buchstaben\noder sonst was<\/pre>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Das Gedicht ist, von Elfriede Gerstl gelesen, auf <a href=\"http:\/\/www.lyrikline.org\">www.lyrikline.org<\/a> zu h\u00f6ren, der Webseite des Berliner <em>Hauses f\u00fcr Poesie<\/em>. Es tippt einiges an, was meiner Meinung nach typisch f\u00fcr Gerstl ist. Da ist der Vers \u201eh\u00e4lt mich in schwebe\u201c, der nicht blo\u00dfe Phrase war, sondern eine existentielle Notwendigkeit ansprach, ihr fragiles In-Schwebe-Halten, das Kraft kostete, aber die Dichterin vor dem Absturz in die Bodenlosigkeit der \u201eso genannten wirklichen abgr\u00fcnde\u201c bewahrte. Da ist das Schreiben und ihr Lebensort Wien, im Eigentlichen die Innere Stadt, durch die sie flanierte, in deren Caf\u00e9s sie lebte. Da ist das Wiener Idiom ihrer Gedichte, hier nur beim Wie ihres Lesens zu vernehmen, und die franz\u00f6sische Aussprache des Titels, was an die Bedeutung des Franz\u00f6sischen, von Lehnworten und deren Verballhornungen im Wienerischen erinnert. Da ist Gerstls ambivalentes Verh\u00e4ltnis zum Reisen, insbesondere ihre Abneigung gegen das Fliegen, w\u00e4hrend sie einige Jahre gern mit dem \u201elangsamen bahnwurm\u201c, in dem viele Texte beim Pendeln zwischen Berlin und Wien entstanden und wo sie \u201eam ruhigsten und am meisten bei mir\u201c war. Und da ist die von ihr empfundene Feindseligkeit der Natur in Form \u201epapierl\u00fcsterner ameisen\u201c, die nicht nur \u00fcber das von der Dichterin beschriebene Papier sausen, sondern, so ahnt man, es gleich zerst\u00f6ren werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Gedicht mit dem Titel <em><a href=\"http:\/\/www.lyrikline.org\/de\/gedichte\/natur-nein-danke-1518\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">natur \u2013 nein danke<\/a><\/em><sup>2<\/sup>&nbsp;wird ihre Skepsis gegen\u00fcber der Natur und deren Romantisierung expliziter:<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">von zeit zu zeit seh ich sie gern\ndie vergifteten b\u00e4ume\ndie befallenen wiesen\ndiese verlauste landschaft\naus dem zugfenster meines abteils\nwo ich mich ger\u00fcstet f\u00fchle\nmit tinkturen und\ntabletten und\nanderer munition\ngegen die bissigen bakterien\ndie killerviren\ndas riesige feindliche heer\nan mir und in mir\nsoll ich vielleicht hinaustreten\nins verseuchte gr\u00fcn\nwo neue feinde warten\nnein danke sage ich zu meinen freunden\nden berg- und talsteigern\nich habe hier drinnen\nschon genug natur<\/pre>\n\n\n\n<p>Gerstl hat ihr Distanzverh\u00e4ltnis zur Natur, die sie \u201eals nichts Harmonisches, sondern als etwas Brutales\u201c empfand, immer wieder thematisiert, auch von ihr bevorzugte Ersatznaturen. In einem H. C. Artmann gewidmeten Gedicht deklarierte die Dichterin ihr Naturverst\u00e4ndnis bereits im Titel: \u201emeine sprache ist mir wald genug\u201c. Und in ihrem letzten Band <em>mein papierener garten. Gedichte und Denkkr\u00fcmel<\/em> (Droschl 2006) schreibt sie, datiert mit 2.2.2005, \u00fcber ihren \u201everwilderten garten\u201c, in dem \u201ekr\u00e4uter und r\u00fcben\u201c zu finden sind, und die Marotten der B\u00fccherfrau pr\u00e4chtig gedeihen:<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">in meinem papierenen garten\n             der in meiner wohnung w\u00e4chst\npfl\u00fccke ich nach laune\n                     s\u00e4tze von wittgenstein\n             oder geniesse gedichtzeilen von artmann<\/pre>\n\n\n\n<p>Elfriede Gerstl wurde am 16. Juni 1932 in Wien geboren und w\u00fcrde demn\u00e4chst 90 Jahre alt werden. Sie starb am 9. April 2009 in Wien. \u201emit 19 jahren schreibe ich meine ersten gedichte\u201c, gab die Schriftstellerin Auskunft in <em>Bio2 oder was sonst noch los war<\/em>. Sie war beeinflusst u. a. durch die Lekt\u00fcre Wittgensteins und Kafkas, Bourdieus und Jelineks sowie Begegnungen mit Mitgliedern der Wiener Gruppe. Erste Texte ver\u00f6ffentlichte sie 1955 in der Zeitschrift <em>Neue Wege<\/em> und machte sich bald zur Meisterin der kleinen Form. Heimito von Doderer lobte ihren 1962 erschienenen schmalen Erstling <em>Gesellschaftsspiele mit mir. Wenig \u00fcbliche Gedichte und Geschichten<\/em>, der sprachlich \u201evon h\u00f6chster Perfektion\u201c sei.<\/p>\n\n\n\n<p>Gerstl ver\u00f6ffentlichte Gedichte, H\u00f6rspiele, Essays, kurze Prosatexte und ein Jugendbuch. Konsequent verweigerte sie die Festlegung auf Gattungsbezeichnungen, nahm oft unterschiedliche Textsorten in ihre B\u00fccher auf. Die einzige l\u00e4ngere Prosaarbeit tr\u00e4gt den Titel <em>Spielr\u00e4ume<\/em> und wurde von Andreas Okopenko als \u201eeiner der wenigen politischen Romane unserer \u00f6sterreichischen Nachkriegszeit\u201c gew\u00fcrdigt. In diesem Montageroman hat Gerstl Gedankensplitter, tagebuchartige Notizen und Experimentelles verwoben. Ich greife eine aphoristische Zuspitzung heraus, die ein Zitat Ludwig Wittgensteins paraphrasiert und von Gerstl auf eine ihrer Geschenk-Postkarten gedruckt wurde:<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">alles was man sagen kann\nkann man auch beil\u00e4ufig sagen<\/pre>\n\n\n\n<p>Meine erste Begegnung mit der Dichterin datiert etwa ins Jahr 1980, als ich begann, Lesungen im f\u00fcnf Jahre zuvor gegr\u00fcndeten <em>Literarischen Quartier<\/em> der Alten Schmiede zu besuchen. Klein, zart und quirlig war sie, eine attraktive Frau mit Stil, die Aufmerksamkeit auf sich zog und sich scheinbar ganz selbstverst\u00e4ndlich in der Welt der m\u00e4nnlich gepr\u00e4gten Literatur bewegte. Sie h\u00e4tte meine Mutter sein k\u00f6nnen, ich bin im selben Jahr geboren wie ihre Tochter Judith. Was mich an Gerstl erstaunte, war ihre Pr\u00e4senz und ihr unorthodoxer Feminismus, der mir beispielhaft zeigte, dass und wie es konkret gelingen kann, aus rigiden Rollenzuschreibungen auszubrechen. Es beeindruckte mich, die Essays der Zeitzeugin zu lesen, etwa jene zum Kulturbetrieb, zu Autor*innen wie Hertha Kr\u00e4ftner, Konrad Bayer oder H. C. Artmann, ihre Texte \u00fcber Mode und Moden oder zu gesellschaftspolitischen Fragen. Was mich an der Dichterin faszinierte, war u. a. die manchmal geradezu schmerzliche Pr\u00e4zision und vordergr\u00fcndige Einfachheit ihrer Texte, die existentielle Abgr\u00fcnde offenbarten. Gerstls Gedichte atmen Melancholie, sind dennoch voll lakonischem Witz und behutsamer Ironie. Sie nannte es ihre \u201eironische Grundhaltung\u201c, mit der sie versuche, \u201eeine unertr\u00e4gliche oder unangenehme Situation zu distanzieren\u201c, damit Larmoyanz und Pathos gar nicht erst aufkommen. 2002 pr\u00e4zisierte sie in einem Gespr\u00e4ch mit Konstanze Fliedl:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEs geht darum, Distanz zu gewinnen, sich nicht derma\u00dfen schwierig und ernst zu nehmen, sondern sich auch ironisch anzusehen und die eigenen Marotten wie von au\u00dfen zu betrachten.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Was mir als Wienerin \u00fcberdies gefiel, war der wienerische Klang, Gerstls Mischung aus deutscher Hochsprache und wienerischen Ausdr\u00fccken und Sprachelementen, sowie das Wiener Lokalkolorit.<\/p>\n\n\n\n<p>Als pr\u00e4gend f\u00fcr Gerstls Schreiben und ihren Zugang zur Welt greife ich drei Themen heraus, die eng miteinander verwoben sind:<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">1) Das \u00dcberleben des NS-Terrors als j\u00fcdisches Kind in Verstecken in Wien gemeinsam mit ihrer Mutter<\/h5>\n\n\n\n<p>Gerstl wurde in einen gutb\u00fcrgerlichen Haushalt geboren. Als die Eltern der F\u00fcnfj\u00e4hrigen sich trennten, war es \u201eein gro\u00dfer Schreck, da\u00df mein Vater pl\u00f6tzlich weg war.\u201c Er zog nach Amerika, w\u00e4hrend das M\u00e4dchen in beengten Verh\u00e4ltnissen mit Mutter, Tante und Gro\u00dfmutter in Wien lebte. Die zeitgerechte Flucht vor den Nationalsozialisten wurde \u201eaus Unentschlossenheit\u201c vers\u00e4umt, wie Gerstl in <em>Das kleine M\u00e4dchen, das ich war<\/em> urteilte. In <em>Vom Frausein und anderen Fatalit\u00e4ten<\/em> lesen wir:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAn irgendeinem Tag des Jahres 1938 war ich pl\u00f6tzlich nicht nur ein kleines \nM\u00e4dchen, sondern ein j\u00fcdisches kleines M\u00e4dchen und damit auf r\u00e4tselhafte \nWeise schuldig gesprochen\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurden die Frauen in eine kleine Wohnung im zweiten Bezirk, Rembrandtstra\u00dfe 28, zwangsumgesiedelt. Gerstls Mutter gelang es, die drohende Deportation mehrfach zu verz\u00f6gern. Schlie\u00dflich tauchte sie mit ihrer Tochter unter. Die beiden \u00fcberlebten 1942-1945 in wechselnden Verstecken in Wien. <br><\/p>\n\n\n\n<p>Es l\u00e4sst sich f\u00fcr Nachgeborene kaum ermessen, was es f\u00fcr ein Kind bedeutet, jahrelang isoliert zu sein, keine Schule besuchen, nie mit anderen spielen, sich nie austoben zu d\u00fcrfen. Drei lange Jahre verbrachte sie mit ihrer Mutter in verdunkelten R\u00e4umen, zur Unt\u00e4tigkeit verdammt, weil sie keinen L\u00e4rm machen durfte, um den Unterschlupf unbewohnt erscheinen zu lassen. Meist lag sie lautlos im Bett, rettete sich in Tagtr\u00e4ume. \u201eManchmal fielen mittags durch die Risse der Rouleaux verirrte Lichtstrahlen\u201c, erz\u00e4hlte sie in <em>Lebenslauf<\/em>, doch meist war es f\u00fcrs Lesen zu dunkel.<\/p>\n\n\n\n<p>Elfriede Gerstl hat nach dem Kriegsende \u00fcber die Widerfahrungen geschrieben, etwa im 1955 in <em>Neue Wege<\/em> ver\u00f6ffentlichten Text <em>Mein Lichtstrahl<\/em> oder im 1958 ebenda publizierten Sonett <em>Portrait vom: \u00bbKind unserer Zeit\u00ab<\/em>. Danach hat sie sich anderen Themen zugewandt, erst viel sp\u00e4ter wieder \u00fcber jene Jahre und ihre \u00c4ngste Texte verfasst, etwa das 1998-99 entstandene Gedicht <em>Kindheit<\/em>, auch von allt\u00e4glichen Problemen erz\u00e4hlt, etwa dass sie kaum je passende Kleidung hatte, selten Schuhe, die gro\u00df genug waren, weil sie zu schnell aus allem herauswuchs. In einer Rede, abgedruckt 2001 in <em>Illustrierte Neue Welt<\/em>, erinnerte Elfriede Gerstl anl\u00e4sslich der Enth\u00fcllung einer Gedenktafel zu Ehren der <em>Gerechten unter den V\u00f6lkern<\/em> auf dem Wiener Judenplatz an die Leistung jener einfachen Menschen, durch deren Hilfe sie \u00fcberlebt hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach Kriegsende war es herausfordernd, sich an ein Leben in Freiheit zu gew\u00f6hnen, erste Schritte allein auf der Stra\u00dfe zu wagen, Kontakt mit Menschen nicht nur zu f\u00fcrchten oder sich ein Gespr\u00e4ch zuzutrauen. 1992 res\u00fcmierte Gerstl: \u201eDieses Leben im Verborgenen hat schon sehr entscheidend auf mein sp\u00e4teres Leben gewirkt.\u201c Doch sie lehnte es entschieden ab, k\u00fcnstlerisch auf \u201ediese ruinierte Kindheit\u201c reduziert zu werden, beharrte: \u201eIch m\u00f6chte Echo f\u00fcr meine Literatur, nicht f\u00fcr mein Schicksal\u201c. In einem Interview mit Konstanze Fliedl res\u00fcmierte sie:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch habe immer versucht, nicht verbittert zu sein und mir nicht auf Grund \nschlimmer Erlebnisse und Erfahrungen meine Gegenwart vergiften zu lassen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Nachwirkung jener Zeit des Mangels war ihre Unf\u00e4higkeit zu wohnen, da sie das Wohnen, wie sie in ihrem Essay \u201eIndividuelles Wohnen\u201c ausf\u00fchrte, nie gelernt hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIn der Nazi-Zeit waren mir fremde Wohnungen Versteck, Zuflucht und Gef\u00e4ngnis. \nUnd auch sp\u00e4ter habe ich lange Jahre meines Lebens nur Zwangs- und \nNotgemeinschaften kennengelernt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Noch jahrelang lebte sie bei ihrer Mutter, sp\u00e4ter auch mit Mann und Tochter in der einst von den Nazis zugewiesenen Zimmer-K\u00fcche-Kabinett-Wohnung, weil es der jungen Familie nicht gelang, eine Gemeindewohnung zu bekommen. Gerstl floh aus ihrer ausweglosen Situation schlie\u00dflich mit einem Stipendium nach Berlin, lebte in wechselnden Untermietzimmern, weshalb sie ihre Zeit lieber in Caf\u00e9s verbrachte, auch nach ihrer endg\u00fcltigen R\u00fcckkehr nach Wien, bis sie 1979 in eine eigene Wohnung im geliebten ersten Bezirk, Kleeblattgasse 9 \u00fcbersiedelte, wo sie bis zu ihrem Tod lebte.<br><\/p>\n\n\n\n<p> \u201eIch &#8230; ben\u00fctze eine Wohnung ja anstatt zum Wohlf\u00fchlen zum Vollf\u00fcllen: mit den lieben Kleiderchen, H\u00fcten, Zeitschriften &#8230;\u201c, konstatierte sie. Denn eine Nachwirkung der \u201eZeiten tiefster Armut\u201c war ihre Sammel- und Tandelleidenschaft, \u201edas Leutesammeln\u201c und das Sammeln alter Kleidungsst\u00fccke. Oder wie Gerstl in ihrem Zyklus <em>Kleiderflug oder lost clothes<\/em> erkl\u00e4rte:<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">literatur und sammeln entspringt einem mangel\nirgendeinem mangel trotzig die f\u00fclle entgegensetzen<\/pre>\n\n\n\n<p>Vor allem Vintage-Kleidung, die sie \u201ebillig am Flohmarkt oder bei Tandlern\u201c erwerben konnte, und anderer \u201eZwanziger- bis Sechziger Jahre-Tr\u00f6del\u201c hatten es ihr angetan. Gern kleidete sie sich in einer \u201eMischung aus alten Kleidern der verschiedensten Epochen\u201c, liebte H\u00fcte. Ihre Sammlungen wuchsen so, wie ein Text wuchs, \u201eplanvoll und chaotisch\u201c, immer beides zugleich.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">2) Ihre Position als weibliche Intellektuelle im m\u00e4nnerzentrierten Literaturbetrieb<\/h5>\n\n\n\n<p>Gerstl wollte T\u00e4nzerin, Trapezk\u00fcnstlerin oder Kinder\u00e4rztin werden. Ihr dr\u00e4ngendster Wunsch jedoch war, \u201e[n]icht zu werden wie meine Mutter &#8230; nicht von einem launischen Ehemann Geld zu brauchen\u201c. Sie registrierte deren ungew\u00f6hnliche Aufm\u00fcpfigkeit, da sie Hausarbeit verweigerte, und bewunderte deren F\u00e4higkeit, Geschichten zu erfinden. Aber werden wie sie \u2013 nie! Gerstl rutschte durch Beobachtungen, misogyne Erfahrungen und dadurch entfachten \u00c4rger in ihre feministische Haltung hinein. In einem Interview mit Konstanze Fliedl und Christa G\u00fcrtler erkl\u00e4rte sie:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch hab Frauenthemen er\u00f6rtert, also die Befindlichkeit von Frauen zum Beispiel  in den <em>Spielr\u00e4umen<\/em> zu einer Zeit, in der ich das Wort Feminismus noch gar nicht  gekannt habe. Ich bin dann erst sp\u00e4ter draufgekommen, da\u00df ich feministisch  argumentiere.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Erst in den fr\u00fchen 1970ern, nachdem sie \u201edie Greer und die Millett\u201c gelesen hatte, kannte sie den Namen f\u00fcr ihre \u201efr\u00fcher unettiketierte \u00c4rgerlichkeit \u00fcber ungleiche, ungerechte Zur\u00fccksetzung &#8230; ich war also eine Feministin\u201c. Nicht nur Gerstls Montageroman spricht Klartext. Die Schriftstellerin verfasste Gedichte und Essays, die keinen Zweifel an ihrer Haltung aufkommen lie\u00dfen, z. B. <em>im lichte des feminismus<\/em> oder <em>aktueller geschlechterkampf<\/em>. Es sind Texte, die sich, gelegentlich augenzwinkernd, auch sp\u00f6ttisch, mit Geschlechterasymmetrien, der Geringsch\u00e4tzung und Verachtung von Frauen auseinandersetzen, etwa in <em>Frauen(arbeit) = Dreck(arbeit)<\/em> oder in <em>\u00dcber die Infantilisierung der Frau als Patientin<\/em>. Sie setzte sich zudem mit dem \u201eSchlachtfeld vielf\u00e4ltiger versch\u00f6nender Strategien\u201c auseinander sowie der Benutzung von \u201efrauenfleisch\u201c f\u00fcr Marketingzwecke. Diese Texte entdeckte ich vor Jahren in <em>Unter einem Hut<\/em>, erschienen 1993 (Edition Falter\/Deuticke). Es war mein erstes eigenes Gerstl-Buch. Fr\u00fchere Werke hatte ich, die Verh\u00e4ltnisse lie\u00dfen nichts anderes zu, blo\u00df geliehen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Unter einem Hut<\/em> war in zweifachem Sinn zu verstehen. Hier publizierte eine Frau, die nie einen \u201ebreitspurigen roman\u201c vorlegen wollte, sondern unter einen Hut packte, was ihr zusammenpassend schien, <em>Essays und Gedichte<\/em>, die sich thematisch erg\u00e4nzten, mit der Situation von Frauen und dem \u00f6sterreichischen Kulturbetrieb befassten sowie mit Dichter*innen und deren Texten, etwa dem <em>Frauenlob bei Artmann und im Schlagertext<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Unter einem Hut<\/em> zeigte noch eine weitere Besonderheit, n\u00e4mlich eine eigentlich scheue Elfriede Gerstl, die sich selbstbestimmt inszenierte. Zwei Fotos zieren das Cover, beide schwarzwei\u00df mit gezacktem Rand, wie in den 50er, 60er Jahren \u00fcblich. Gerstl steht allein auf dem Kopfsteinpflaster einer schmalen Stra\u00dfe. Sie tr\u00e4gt dunkle Hose, Schuhe, Schal, \u00dcbergangsmantel, eine Tasche an der linken Schulter. Auf der Vorderseite des Buchs kehrt sie uns den R\u00fccken zu. Vom etwas unscharfen Bild auf der R\u00fcckseite blickt sie uns direkt an, die H\u00e4nde in den Mantels\u00e4cken vergraben. Ein angedeutetes L\u00e4cheln umspielt ihre Lippen. Da steht sie, eine Frau, die beharrlich ihre Eigenst\u00e4ndigkeit zeigt, beil\u00e4ufig auch ihre Einsamkeit. Auf dem Kopf tr\u00e4gt sie einen Herrenhut. Als Anma\u00dfung empfanden das manche M\u00e4nner und einer emp\u00f6rte sich: Da\u00df\u2019 Ihnen net sch\u00e4men!<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">3) Ihr Interesse am Fragmentarischen, an Sprach- und Formexperimenten<\/h5>\n\n\n\n<p>Elfriede Gerstl kannte niemanden, dem sie ihre Texte zeigen konnte, bis sie sich Hermann Hakels \u201eArbeitsgruppe f\u00fcr junge Autoren\u201c anschloss. Hakel war autorit\u00e4r, gefiel sich, wie Gerstl in ihrem Essay <em>Boheme<\/em> ausf\u00fchrte, \u201ein einem alttestamentarischen Propheten- und Geniegestus \u2013 gerne lie\u00df er sich \u00bbMeister\u00ab nennen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eErfolglosen Frauen und jungen Elevinnen t\u00e4tschelte Hakel die Wange, nannte sie \n\u00bbKinderl\u00ab und behandelte sie mit freundlicher Herablassung, erfolgreichen Frauen \nunterstellte er krankhaften Ehrgeiz und da\u00df sie sich den Lektoren an den Hals \ngeworfen h\u00e4tten.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Es war ein typisches Verhalten sich bedeutend d\u00fcnkender M\u00e4nner dieser Zeit, \u00e4hnlich wie in der zweiten vaterzentrierten Literatengruppe Wiens um Hans Weigel. Gerstl \u00e4rgerte sich \u00fcber Hakels Verhalten, aber sein Kreis war eine M\u00f6glichkeit, sich literarisch auszutauschen und Kollegen kennenzulernen, durch die sich erste Ver\u00f6ffentlichungen und Lesungen ergaben. Sp\u00e4ter traf sie auf Andreas Okopenko, mit dem sie eine lebenslange Freundschaft verband, Mayr\u00f6cker, Jandl und die literarische Avantgarde der Wiener Gruppe. Bei den Gruppentreffen nahm sie \u201emeine Rolle als geduldeter Gast im Caf\u00e9\u201c an, \u00fcbte sich \u201eim stummen Dabeisitzen, was keinem auffiel, weil ja fast alle Frauen stumm dabeisa\u00dfen\u201c. Rege Diskussionen und ihre Besch\u00e4ftigung mit Oswald Wieners <em>die verbesserung von mitteleuropa<\/em>, Konrad Bayers <em>der sechste sinn<\/em> oder Texten H. C. Artmanns beeinflussten die Entwicklung ihres bis dahin traditionellen Schreibstils hin zu eigenen experimentellen Verfahren wesentlich.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas waren wirkliche Initialz\u00fcndungen, die ein anderes Verst\u00e4ndnis von Literatur \nund Umgang mit Sprache erzeugt haben.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Gerstl wollte sich nicht mehr \u201evon einer Konstruktion beengen lassen\u201c. Nicht das Stricken eines realistischen Romans interessierte sie, sondern ein \u201efilmschnittartiges und ein fl\u00e4chiges Schreiben\u201c, ein Fragmentieren, das Zusammenf\u00fcgen von Gedanken, Traumschnipseln, von Zitatsplittern und verwandelten Floskeln, \u201eein zeitgen\u00f6ssisches vokabular\u201c. Fr\u00fch habe sie gemerkt, dass sie etwas Gr\u00f6\u00dferes nur aus kleinen Zellen zusammenbauen k\u00f6nne. Auch sei \u201edie F\u00e4higkeit des ungeordneten Denkens\u201c ein wichtiges Produktionsmittel f\u00fcr Lyriker*innen. Im Interview mit Hubert Fichte sprach Gerstl 1979 zudem ihre Sprachskepsis an, die \u201eZweifel an der Sagbarkeit des zu Sagenden, Zweifel daran, ob Sprache \u00fcberhaupt das abbildet, was sie abbilden soll.\u201c Dass die Entwicklung hin zu einem anderen, experimentelleren Schreiben folgerichtig war, erkl\u00e4rte Heimrad B\u00e4cker in seinem Nachwort zu den <em>Spielr\u00e4ume<\/em>n so:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHier spricht eine Autorin, die als Kind im Dritten Reich tief verst\u00f6rt wurde, \ndie nicht leben sollte, und die nun nur die Sprache hat, um die Bruchst\u00fccke ihres \nDaseins zusammenzuf\u00fcgen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>In <em>was mir bei manchen gedichten abgeht<\/em> nannte Gerstl eine weitere Grundlage ihres poetischen Schaffens:<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">gedichte brauchen eine prise surrealismus \u2013\nwas verschobenes verschrobenes \u2013\neinen stich ins spinnerte<\/pre>\n\n\n\n<p>Dass gerade dieses Interesse am Spinnerten sie zur Au\u00dfenseiterin machte, gegen g\u00e4ngigen Kunstgeschmack und Kunstverst\u00e4ndnis stand und ihr den Zugang zu \u00f6ffentlichen Geldt\u00f6pfen erschwerte, sprach sie etwa in den <em>Spielr\u00e4ume<\/em>n an:<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">einer, der Papier redet\neiner, der Oden atmet\neiner, der Aphorismen pisst\neiner, der Konvolute scheisst\neiner, der von der Handlung in den Mund lebt\neiner, der vom Volksmund Abgeschautes verbr\u00e4t\neiner, der sich nicht den Mund verbrennt\n                  sondern seinen Nabel beschaut\neiner, der seiner ganzen Innerlichkeit vertraut\n\njawohl, so was muss man auf Lager haben im Kramladen der Kulturbeamten \u2026\n<\/pre>\n\n\n\n<p>In <em>notizen<\/em> geht sie noch einen Schritt weiter und endet mit einer der typischen Gerstl\u2019schen Pointen:<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">nur wer die unattraktivit\u00e4t des fragmentarischen w\u00e4hlt\nscheint mir noch glaubw\u00fcrdig \u2013 man muss alles tun um sich\ndie marktchancen zu vermasseln<\/pre>\n\n\n\n<p>Gerstls Dichtkunst stie\u00df in gro\u00dfen Verlagsh\u00e4usern auf Ablehnung, weshalb sie nur in kleinen Verlagen publizieren konnte. Immer wieder nahm sie Texte aus bereits vergriffenen B\u00fcchern in neue Ver\u00f6ffentlichungen auf, ver\u00e4nderte sie gelegentlich, weshalb mehrere Varianten existieren, etwa ihres Gedichts <em>Ophelia<\/em> oder des eingangs zitierten <em>natur \u2013 nein danke<\/em>. Auch Preise bekam Gerstl sp\u00e4t, etwa 1999 den Erich-Fried- und den Georg-Trakl-Preis, 2007 den Heimrad-B\u00e4cker-Preis. In ihrer Dankesrede zu letzterem erinnerte sie daran,<\/p>\n\n\n\n<p>\u201edass der wunderbare, sensible autor und kompetente verleger heimrad b\u00e4cker, als er meinen vielerorts abgelehnten montageroman \u201espielr\u00e4ume\u201c 1977 zu drucken sich entschieden hatte, mich aus tiefster depression und hoffnungslosigkeit gerettet hat.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Schon 1985 hatte sie bei der Verleihung des \u00d6sterreichischen W\u00fcrdigungspreises f\u00fcr Literatur k\u00e4mpferisch betont, \u201eIch lasse mir meine Zuversicht nicht wegraunen\u201c. Beharrlich und konsequent entwickelte sie ihre Sprache, richtete sich in ihr ein, wohnte darin, wie sie in einem Gedicht schrieb, und wenig fehlte ihr, solange sie in ihrem \u201ezusammengeschusterten sprachh\u00e4usl\u201c blieb, flanierend zwischen Worten, Versen und S\u00e4tzen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber die Tatsache, dass ihr \u201enach jahrzehntelanger armut und nichtbeachtung\u201c erst in fortgeschrittenem Alter Preise und Anerkennungen zuteilwurden, hat Gerstl sich mehrfach ge\u00e4u\u00dfert. So erinnerte sie in <em>sp\u00e4ter erfolg \u2013 ein tagebuchausbruch<\/em>, dass nicht nur f\u00fcr zwei befreundete K\u00fcnstlerinnen die Anerkennung im Kunstbetrieb zu sp\u00e4t kam, sondern auch Schriftsteller wie Gerald Bisinger, mit dem Gerstl von 1960 bis 1968 verheiratet war, oder Walter Buchebner \u00f6ffentliche Zeichen der Wertsch\u00e4tzung nicht mehr erlebten. <em>tot m\u00fcsste man sein<\/em>, dichtete sie sarkastisch,<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">alser toter hat mancher\n              mehr zulauf\nals jemals bei seinen lesungen\n              oder vernissagen<\/pre>\n\n\n\n<p>Wie sie zu ihrem 75. Geburtstag \u00f6ffentlich \u201egeradezu gehypt\u201c wurde, nahm sie mit abgekl\u00e4rter Ironie zur Kenntnis. Sie bel\u00e4chelte, dass sie \u201eals figur mit hut in den stadtcaf\u00e9s &#8230; neuerdings sogar f\u00fcr die printmedien zu brauchen gewesen\u201c sei und res\u00fcmierte:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201edas heisst gar nicht, verbittert zu sein, vers\u00fcssen kann einem aber sp\u00e4ter erfolg nichts, auch nicht die bitteren jahre der armut und vorenthaltenen beachtung.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Wichtiger sei f\u00fcr sie ohnehin, so die Dichterin 1999 bei der Verleihung des Erich Fried-Preises, um sich verst\u00e4ndnisvolle, solidarische Freunde zu haben und \u201evon den Menschen, die ich sch\u00e4tze, ebenfalls gesch\u00e4tzt zu werden\u201c. Dies w\u00e4re Grund genug, auch mal zufrieden zu sein. Oder wie es mantraartig in ihrem mit Juli 2003 datierten Gedicht <em>selbsttherapie<\/em> hei\u00dft:<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">ich bin zu alt was schlechtes zu essen\nich bin zu alt grauslichen wein zu trinken\nich bin zu alt was bl\u00f6des zu lesen\nich bin zu alt unangenehme menschen zu treffen\nich bin zu alt mich kr\u00e4nken zu lassen\nich bin zu alt um noch pessimistisch zu sein\nich bin zu alt mit meinem leben unzufrieden zu sein\ndas verl\u00e4ssliche versprechen\naus wirds sein\nals was tr\u00f6stliches\nweg mit dem mistk\u00fcbel der negativen emotionen\nnur mehr heranlassen\nwas den tag aufhellt<\/pre>\n\n\n\n<p>Elfriede Gerstl hat in ihren Texten wiederholt das eigene Schreiben und den Schreibprozess thematisiert, manche Zug\u00e4nge und Einfl\u00fcsse dargelegt, poetologische Einblicke gew\u00e4hrt und voll Lakonie ihre Position im Literaturbetrieb beleuchtet. \u00dcber das Verfassen von poetischen Texten notierte sie einmal: \u201eGedichte d\u00fcrfen ruhig auch gescheit sein \u2013 sie sollen aber auch einen duft transportieren \u2013 nach narzissen oder auch camembert \u2013 und eine bewegung imitieren \u2013 mal wie ein schaukelstuhl \u2013 mal wie ein schwalbenflug.\u201c Beispielhaft schlie\u00dfe ich mit zwei Gedichten:<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\"><a href=\"http:\/\/www.lyrikline.org\/de\/gedichte\/vom-gebrauch-der-gedichtzeilen-1522\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">vom gebrauch der gedichtzeilen<\/a>\n\nsich in eine zeile lehnen\n                        wie in eine sofaecke\nin einer zeile reiten\n                              mit fliegenden haaren\nmit einer wegschweben\n              wie ein luftballon\neine wandert mit schweren schuhen\n                                       auf einer holzdiele\n                                                          wander mit\neine breitet die fl\u00fcgel aus\n                         und flattert herum\n                               wie ein eben fl\u00fcgge gewordener vogel\n                                                      folge wenn du kannst\neine zieht raketengleich fort\n                         auf nimmerwiedersehen.<\/pre>\n\n\n\n<p>Das letzte Gedicht <em>willkommene kopfg\u00e4ste<\/em> spielt auf Intertextualit\u00e4t, Zitat und Montage an:<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">gedichtzeilen wandern durch meinen kopf\nsie sind von dir\n         von mir\n               oder von l\u00e4ngst verstorbenen\n\nwir schaufeln ein grab in den l\u00fcften\n                 da liegt man nicht eng\nich bin der wald\n       der schnee bin ich der f\u00e4llt\nich hab mir diese zeit nicht ausgesucht\n\nsie reden zu mir\n       begleiten mich\nsind meine verl\u00e4sslichsten freunde\ndass einige zeilen wohnung nehmen\n               in verwandten k\u00f6pfen\nmehr gibt es nicht zu w\u00fcnschen<\/pre>\n\n\n\n<p>M\u00f6gen ihre Werke<sup>3<\/sup> von vielen gelesen werden, der eine oder andere ihrer Verse Platz in den Gedichtwohnungen nachfolgender Dichterinnen und Dichter finden!<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:14px\"><sup>1<\/sup> Den Ansto\u00df zu meiner neuerlichen Besch\u00e4ftigung mit dem Kosmos Elfriede Gerstl gab das zweisprachige Buch <em>balance balance<\/em>, das mir Herbert J. Wimmer, Gerstls Lebensfreund von 1973 bis zu ihrem Tod, schenkte. Es enth\u00e4lt Gedichte beider Lyriker*innen, ins Spanische \u00fcbersetzt von Olga S\u00e1nchez Guevara (edition art science 2020); siehe auch <a href=\"http:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2021\/09\/10\/kommt-eine-zeile-geflogen\/\">www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2021\/09\/10\/kommt-eine-zeile-geflogen\/<\/a>&nbsp; Der vorliegende Text ist keine literaturwissenschaftliche Abhandlung, sondern Ergebnis meiner Auseinandersetzung mit der von mir gesch\u00e4tzten Schriftstellerin Elfriede Gerstl und Aspekten ihres Werks. Als Material dienten Gerstls Texte, private Aufzeichnungen, entstanden w\u00e4hrend und nach Lesungen oder im Rahmen meiner Lekt\u00fcren, Recherchen im Internet und in B\u00fcchern.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:14px\"><sup>2<\/sup> Zehn Gedichte kann man, von Elfriede Gerstl gelesen, auf der Lyrikplattform <a href=\"http:\/\/www.lyrikline.org\">www.lyrikline.org<\/a> nachh\u00f6ren, darunter folgende, die im Beitrag erw\u00e4hnt werden:<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:14px\"><a href=\"http:\/\/www.lyrikline.org\/de\/gedichte\/balance-balance-1520\">www.lyrikline.org\/de\/gedichte\/balance-balance-1520<\/a><\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:14px\"><a href=\"http:\/\/www.lyrikline.org\/de\/gedichte\/natur-nein-danke-1518\">www.lyrikline.org\/de\/gedichte\/natur-nein-danke-1518<\/a><\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:14px\"><a href=\"http:\/\/www.lyrikline.org\/de\/gedichte\/vom-gebrauch-der-gedichtzeilen-1522\">www.lyrikline.org\/de\/gedichte\/vom-gebrauch-der-gedichtzeilen-1522<\/a><\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:14px\"><sup>3 <\/sup>Elfriede Gerstls Werke liegen im Droschl Verlag vor. Empfehlenswert ist die f\u00fcnfb\u00e4ndige Werkausgabe (<a href=\"http:\/\/www.droschl.com\/buecher\/werkausgaben\/elfriede-gerstl\/\">www.droschl.com\/buecher\/werkausgaben\/elfriede-gerstl\/<\/a>, die alle zu Lebzeiten erschienen Titel vereint, erg\u00e4nzt durch Texte aus dem Nachlass, Interviews mit Gerstl sowie Beitr\u00e4ge von Kolleg*innen zu und \u00fcber Gerstl, u. a. von Andreas Okopenko, Heimrad B\u00e4cker und Elfriede Jelinek. Auseinandersetzungen mit Aspekten von Gerstls Werk finden sich im 2002 bei Droschl erschienenen <em>Dossier 18<\/em>, Hg. Konstanze Fliedl und Christa G\u00fcrtler <a href=\"http:\/\/www.droschl.com\/buch\/dossier-18-elfriede-gerstl\/\">www.droschl.com\/buch\/dossier-18-elfriede-gerstl\/<\/a> Gerstls Werke k\u00f6nnen auch in den B\u00fcchereien der Stadt Wien, v. a. der Hauptb\u00fccherei, entliehen werden: <a href=\"https:\/\/buechereien.wien.gv.at\/Mediensuche\/Einfache-Suche?search=elfriede+gerstl&amp;top=y\">https:\/\/buechereien.wien.gv.at\/Mediensuche\/Einfache-Suche?search=elfriede+gerstl&amp;top=y<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eam schreibklavier\u201c mit Elfriede Gerstl:<br \/>\nMonika Vasik \u00fcber Elfriede Gerstl<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":7715,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[430],"tags":[401,216],"thb-sponsors":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v20.6 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>\u201eam schreibklavier\u201c mit Elfriede Gerstl - 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