{"id":9538,"date":"2022-02-12T00:23:00","date_gmt":"2022-02-11T23:23:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/?p=9538"},"modified":"2022-02-11T22:43:54","modified_gmt":"2022-02-11T21:43:54","slug":"das-ist-alles-persoenliche-erinnerungen-an-den-dichter-christian-loidl-1957-2001","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2022\/02\/12\/das-ist-alles-persoenliche-erinnerungen-an-den-dichter-christian-loidl-1957-2001\/","title":{"rendered":"&#8222;Das ist alles.&#8220; Pers\u00f6nliche Erinnerungen an den Dichter Christian Loidl (1957-2001)"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"custom-small-subtitle wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/autor%e2%80%91innen-alte-seite\/neundlinger-helmut\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Helmut Neundlinger<\/a> <\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">In unregelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden stelle ich mir die Frage, was aus ihm wohl geworden w\u00e4re, h\u00e4tte ihn ein Sturz aus dem Fenster seiner Wohnung am 16.12.2001 nicht so j\u00e4h aus dem Leben gerissen. 44 Jahre war Christian Loidl da, erst wenige Wochen zuvor war er heimgekehrt von einer seiner durch und durch poetischen Reisen &#8211; in diesem Fall in die Ukraine, unter anderem auf Einladung seines Freundes Nazar Honchar, eines Lemberger Dichters und Performers, der wenige Jahre sp\u00e4ter beim Schwimmen ertrank. Loidl war ein Reisender mit Neigung zur Peripherie: Litauen, Mazedonien, Rum\u00e4nien, immer und \u00fcberall auf der Suche nach dem Anderen, dem Nicht-Gew\u00f6hnlichen, der Kehrseite der Wirklichkeit. Bei seiner R\u00fcckkehr hatte er stets Geschichten von skurrilen, unheimlichen, immer aber auch ber\u00fchrenden Begegnungen und Erlebnissen im Gep\u00e4ck. Er war ein Weltenbummler in Sachen Poesie. Das unterschied ihn noch nicht von Dutzenden anderen Sinn- und Formsucher*innen seiner und anderer Generationen, aber in seiner Pers\u00f6nlichkeit floss etwas zusammen, was in anderen Seelen wohl zu heftigstem Widerstreit gef\u00fchrt h\u00e4tte: wilder poetischer Aktionismus, gepaart mit buddhistischer Aufmerksamkeit. Die Szenen, die er beschrieb oder zuweilen vor seinem Gespr\u00e4chsgegen\u00fcber geradezu auff\u00fchrte, enthielten ihn zugleich als beteiligten Akteur und als unbeteiligten Beobachter. Mitgerissen vom Sog der Ereignisse, behielt er trotzdem den sanften \u00dcberblick des \u201elyrischen Reporters\u201c (Hubert Fichte), der er auch war. <br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literarische Korrespondenzen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber die Jahre war ein quasi weltumspannendes Netzwerk an literarischen Korrespondenzen entstanden, ausgehend von seinen Aufenthalten an der Jack Kerouac School for Disembodied Poetics in Bolder\/Colorado (1988\/90) und kontinuierlich erweitert durch Besuche bei Poesie-Festivals in Vilnius, Struga, Medellin, Rosario und Amsterdam. Ber\u00fchmte Namen wie Anne Waldman oder Allen Ginsberg finden sich darunter ebenso wie lokale Gr\u00f6\u00dfen, z. B. der holl\u00e4ndische Autor und Journalist Serge van Duijnhoven, der Loidl in einem Roman gar in die literarische Figur eines Vampirs verwandelte (\u201eWij noemen het rozen\u201c, 1999). Wenn er nicht unterwegs, wandte er die poetische Praxis des Flanierens auf seinen Wohnort Wien an. Seine sprachlich funkelnden und mit hintergr\u00fcndigem Witz ausgestatteten Stadt-Feuilletons erschienen regelm\u00e4\u00dfig im Spectrum, dem Feuilleton-Teil der b\u00fcrgerlichen Presse, das Loidl einmal als \u201efreche Sch\u00fclerzeitung in einem ehrw\u00fcrdigen Gymnasium\u201c beschrieb. Die Texte ver\u00f6ffentlichte er 1995 gesammelt unter dem sprechenden Titel \u201eWiener Mysterien\u201c als Buch beim Verlag edition selene. Als er sp\u00e4ter der Wiener Stadtzeitung \u201eFalter\u201c ein \u00e4hnliches Projekt unter dem Titel \u201eWien ist (wo)anders\u201c vorschlug, holt er sich beim damaligen Stadtleben-Redakteur Thomas Rottenberg freundliches Desinteresse ab. Loidls Grundidee w\u00e4re gewesen, Situationen aufzusuchen und zu beschreiben, die v\u00f6llig andere Blicke auf die bis in die letzten Winkel der Subkultur reichlich klischeebeladene Stadt freilegen sollten. Etwas Vergleichbares schuf unl\u00e4ngst der Architekturpublizist Woiczech Czaja mit den Mitteln der Fotografie in seinen unter dem Titel \u201eAlmost\u201c in der edition korrespondenzen erschienenen B\u00e4nden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich lernte Christian Loidl 1993 kennen. Er war mir durch seine Texte im Spectrum der Presse schon ein Begriff, und weil ich auf seine poetische Arbeit ebenso neugierig war, besuchte ich einen Auftritt im legend\u00e4ren, mittlerweile nicht mehr existierenden Afro-Asiatischen Institut in der T\u00fcrkenstra\u00dfe. Sein Vortrag war nicht einfach eine Lesung, sondern eine Performance, in der er Stimme und K\u00f6rper musikalisch-gestisch einsetzte. Nach der Lesung sprach ich ihn an, Loidl erwies sich als niederschwellig im besten Sinn: freundlich, offen, mich damals 20-J\u00e4hrigen wie einen Erwachsenen auf Augenh\u00f6he behandelnd. Wir hielten Kontakt, und bald durfte ich seine Auftritte auch als Musiker begleiten. Ebenso pr\u00e4gend waren die \u201eSessions\u201c, die wir im Lauf der Zeit in seiner Wohnung abhielten: Locker eingeleitet durch eine Teezeremonie (er war stolzer Besitzer eines Samowars), ergab sich fast beil\u00e4ufig eine Lese- und Schreibsituation, an der neben mir zuweilen auch andere Protagonisten (wie etwa der bildende K\u00fcnstler und Autor Markus Kircher) beteiligt waren. Christian nahm ein Buch aus seiner umfangreichen und vor allem in Bezug auf amerikanische Literatur gut ausgestatteten Bibliothek und warf darin aufgefundene Zeilen zur Inspiration in die Runde. Nach und nach entstand am Boden eine ganze Landschaft aus Zetteln, die beschrieben und immer wieder verlesen wurden. Dabei kam es auch zu konstruktiver Kritik und Weiterentwicklung &#8211; f\u00fcr mich so etwas wie meine erste wirkliche \u201eschule f\u00fcr dichtung\u201c und ein heilsames Kontrastprogramm zu jenem Workshop, den ich 1994 im Rahmen der Wiener \u201eschule f\u00fcr dichtung\u201c beim gro\u00dfen Gerhard R\u00fchm absolvierte. Der n\u00fctzte die drei Tage zur ausf\u00fchrlichen Selbstdarstellung und zeigte herzlich wenig Interesse an den anwesenden Sch\u00fcler*innen. Loidl war von solcher Selbstherrlichkeit v\u00f6llig frei, zuweilen \u00fcbte er sogar recht schonungslose Selbstkritik an eigenen Sch\u00f6pfungen.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bloomsday als Initiation<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Immer wieder war ich auch an abendlich-n\u00e4chtlichen Stadtstreunereien beteiligt, die er &#8211; wie er mir sp\u00e4ter beil\u00e4ufig gestand &#8211; zuweilen auf L.S.D. absolvierte. Mir Landei-Greenhorn, der ich un\u00fcberwindliche Angst vor der Wahrnehmungsentgrenzung dieser Droge hatte (und nach wie vor habe), war bei solchen Zusammenk\u00fcnften lediglich seine Neigung aufgefallen, die Schraube des Geschehens immer eine Windung weiter zu treiben. Ich erinnere mich speziell an einen Abend (beinahe ist es mir peinlich, davon zu berichten), den wir vom damals noch recht jungen Caf\u00e9 Tachles in der Leopoldstadt aus (wo wir beide wohnten) in Angriff nahmen. Ich hatte mein Exemplar von James Joyce\u2019 \u201eUlysses\u201c im Gep\u00e4ck, weil Bloomsday war (also der 16. Juni, jener Tag, an dem der Roman spielt, und zwar im Jahr 1904). Die leichten Grindspuren auf dem Buchdeckel erkl\u00e4rte ich freim\u00fctig damit, dass ich einmal im Zustand \u00fcberv\u00f6lliger Bierberauschtheit neben mein Bett gekotzt hatte, und einige Spritzer hatte dabei eben auch dieses heilige Buch der Avantgarde abgekriegt. Loidl nahm es mir daraufhin aus der Hand und ging von Tisch zu Tisch, ma\u00dfvoll gestikulierend. Als er zur\u00fcckkam, erkl\u00e4rte er mir, er habe nun allen im Lokal Anwesenden mit dem Hinweis auf meine Kotze einige Zeilen aus dem Buch vorgelesen. An die Blicke der mich daraufhin musternden Menschen kann ich mich nicht mehr erinnern, wohl aber an das unangenehme Gef\u00fchl der Exponiertheit. Es war eine Art von Initiation in einen Abend, der mich gemeinsam mit einer weiteren Begleiterin und Christian durch den ersten Bezirk bis zum Naschmarkt f\u00fchren sollte. Nach dem Aufbruch aus dem Tachles begaben wir uns auf eine Reise durch die Nacht der Inneren Stadt, die Loidl immer wieder unterbrach, um wie in einer kultischen Handlung aus dem Buch zu lesen. Erfolglos blieb unser Versuch, die damals in der Elisabethstra\u00dfe wohnende Philosophin und K\u00fcnstlerin Elisabeth von Samsonow aus den Federn zu l\u00e4uten. Mit dieser Schamanin des wilden Denkens hatte ich Christian bekannt gemacht, indem ich ihn in ihre Vorlesung mit dem Titel \u201eMagie. Apologie einer materialistischen Logik\u201c am Institut f\u00fcr Philosophie mitschleppte. Loidl war (wie \u00fcbrigens die allermeisten H\u00f6rer*innen) augenblicklich hypnotisiert von den hochassoziativen Gedankenimprovisationen, die Elisabeth aus ihrer profunden Kenntnis des Denkens und der Kunst der Renaissance und des Barock wie einen unendlichen Faden herauszuspinnen pflegte, w\u00e4hrend auf ihrem Scho\u00df ein Zwergrehpinscher namens Heinz thronte und sich von seiner Herrin kraulen lie\u00df. Enden sollte unser Bloomsday schlie\u00dflich in der Gr\u00e4fin am Naschmarkt, wo Christian mit seinem markanten Schluckauf, der sich oft zu einem langgezogenen Schrei steigern konnte, unangenehm auffiel. \u201eNicht schreien\u201c, befahl der Kellner, worauf ihm Christian in aller Ruhe erkl\u00e4rte, dass es sich bei diesem Ph\u00e4nomen um eine nicht ansteckende Form des Tourette-Syndroms handle, was den Kellner nicht wirklich beruhigte. Wir verlie\u00dfen das Lokal wieder und wurden endg\u00fcltig von der Bloomsnight verschluckt.\u00a0<br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nichts sein &#8211; alles sein<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Manchmal kommen mir meine Erlebnisse mit Christian in der Erinnerung vor wie eine Episode aus dem Buch &#8222;Die wilden Detektive&#8220; von Robert Bola\u00f1o. Es wundert mich im Nachhinein, dass ich diesen Autor nicht durch Christian selbst kennen lernte, denn sein Schreiben war ma\u00dfgeschneidert f\u00fcr Loidls literarisches Anforderungsprofil: das Erz\u00e4hlen eine einzige Form des Vom-Weg-Abkommens (d\u00e9rive, d\u00e9territorialisation), und gerade in den Um- und Abwegen zeigt sich pl\u00f6tzlich eine andere Sch\u00f6nheit, Dringlichkeit, Wahrheit. Wobei letzteres Wort wohl zu gro\u00df, zu wertend f\u00fcr Loidl gewesen w\u00e4re, wie mir auff\u00e4llt. \u201eWenn du nichts bist, bist du alles. Das ist alles\u201c: Diese Sentenz eines tibetischen Buddhisten namens Kalu Rimpuche stellte er einmal als Motto einer seiner schmalen, in der edition selene erschienenen Gedichtsammlungen voran. Mit tibetischen Buddhismus war Loidl \u00fcber seine Bekanntschaft mit Allen Ginsberg in Ber\u00fchrung gekommen. Die Geschichten, die er vor allem von dem Lama Trungpa Rimpuche erz\u00e4hlte, klangen manchmal wie surreal-anarchische Gleichnisse, die erahnen lie\u00dfen, warum diese geistige Tradition gerade f\u00fcr in der Zeit der 1960er- und 1970er-Jahre sozialisierte, k\u00fcnstlerisch t\u00e4tige Menschen so attraktiv war.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Mir schien der Satz von Kalu Rimpuche immer auch eine Art von Quintessenz von Loidls Weltzu- und -umgang zu sein: In dem Verzicht auf Identit\u00e4t, auf eine stabile, um nicht zu sagen: starre Form lag f\u00fcr ihn der von allen eingrenzenden Rastern befreite M\u00f6glichkeitssinn. Loidl sammelte solche Momente des Neben-sich-Tretens, des freiwilligen Verzichts auf Kontrolle \u00fcber den Fort- und Ausgang einer Szene, einer Begegnung. Einmal traf er in Wien auf eine Frau namens Anajita, die spontan drei Tage und N\u00e4chte an seiner Seite verbrachte. Sie redete, sang und agierte in Einem fort, er war der einzige, der ihr in Sachen pausenloser Improvisation Paroli bieten konnte. Soweit ich mich erinnere, bezeichnete sie sich als persische Prinzessin &#8211; fabelhaft war ihr energetisches Wesen allemal. Mich verunsicherte ihr expressiver Grundgestus, und bei unserer zweiten Begegnung entfuhr mir der Satz: \u201eSame stuff as yesterday!\u201c Sie antwortete schlagfertig: \u201eSo where is your new stuff?\u201c und fuhr mit ihrem Gesinge fort. Christian lachte herzlich und auch ein wenig schadenfroh \u00fcber ihre Parade. Ich war als Spie\u00dfer entlarvt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Loidl konnte Menschen verunsichern, allerdings tat er es nie vors\u00e4tzlich. Er hatte keinerlei Interesse an Macht \u00fcber andere, und vielleicht wurde er genau deswegen zum Anziehungspunkt f\u00fcr Au\u00dfenseiter und Randfiguren und zur Projektionsfl\u00e4che f\u00fcr Menschen, die durch ihn etwas ausleben konnten, was ihnen aufgrund innerer wie \u00e4u\u00dferer Grenzen und Zw\u00e4nge unm\u00f6glich war. Vor dem Guru-Status bewahrte ihn seine Abneigung gegen jede Form h\u00f6hergradig organisierten Zusammenseins. Die Pole Position bei der Gr\u00fcndung und Leitung der \u201eschule f\u00fcr dichtung\u201c \u00fcberlie\u00df er mehr oder weniger freiwillig dem diesbez\u00fcglich mit einem ungleich gr\u00f6\u00dferen Geltungsdrang ausgestatteten Christian Ide Hintze, der Loidls an der Jack Kerouac School for Disembodied Poetics gekn\u00fcpfte Kontakte zu den Beat-Dichter*innen geschickt zu nutzen wusste. Was nicht hei\u00dft, dass Loidl frei von aller Sehnsucht nach Anerkennung gewesen w\u00e4re. Sein Bericht vom Auftritt zum gro\u00dfen Fest f\u00fcr H. C. Artmann anl\u00e4sslich des 75. Geburtstages (organisiert von der \u201eschule f\u00fcr dichtung\u201c, wenn meine Erinnerung mich nicht tr\u00fcgt, in den zwischenzeitlich abgebrannten Sophiens\u00e4len) kam einer Autoinitiation gleich. Aufgabe war, dem \u201eMeister\u201c ein St\u00fcck ausgehend von dessen Gedicht \u201eWald\u201c darzubringen. Christian performte sein hypnotisch-dadaistisches Sprechgebilde \u201ekrallen-medulla\u201c und sah sich zum ersten Mal in seinem Poetenleben mit der Anerkennung von Kollegen belohnt, die ihn bislang vollkommen ignoriert hatten. \u201eSogar der Gerhard R\u00fchm hat mir l\u00e4chelnd zugenickt\u201c, erz\u00e4hlte er, und in seinen Worten war auch ein Stolz \u00fcber diese Aufnahme in den \u201eInner Circle\u201c der zeitgen\u00f6ssischen \u00f6sterreichischen Dichtung zu sp\u00fcren. Zuweilen beklagte er sein Ausgeschlossensein vom Stipendientopf, da doch andere viel geschickter als er im Verfassen von hochgestochenen Expos\u00e9s w\u00e4ren. In den sp\u00e4teren Jahren kam er dann sehr wohl zum Zug und hatte deutlich mehr Ruhe, an seinen poetischen Experimenten zu arbeiten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein Werk in vielen Formen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es ist nicht zuletzt dieses vielgestaltige \u201esp\u00e4te\u201c Werk (was f\u00fcr eine Begrifflichkeit im Fall eines mit 44 Jahren verstorbenen Dichters), das mich zu der Frage zur\u00fcckbringt, was aus Christian Loidl in literarischer Hinsicht wohl geworden w\u00e4re, wie er sich weiterentwickelt h\u00e4tte. Denn Entwicklung war stets ein Kennzeichen seiner literarischen Arbeit: Wie sein hochverehrtes Vorbild H. C. Artmann lotete er die M\u00f6glichkeiten poetischer Formen mit gro\u00dfer Verspieltheit aus: Haiku, alle Formen von konzentrierter, zwischen Meditation und \u00dcberraschung pendelnder K\u00fcrze, aber auch Buchstabenspielerisches wie Mesosticha, die ihn zu wahren R\u00e4uschen an Produktivit\u00e4t motivierten. Nimmt man seine letzten drei Publikationen in den Blick, so waren es wohl viele Richtungen gleichzeitig, in die er sich bewegte. Die B\u00fccher k\u00f6nnten unterschiedlicher nicht sein: zun\u00e4chst der kolossale Sprachfluss \u201eicht\u201c, eine Montage aus S\u00e4tzen und Sprachfetzen, die er im Halbschlaf in sein Diktaphon gesprochen hatte und die dem befreundeten Komponisten Bernhard Lang als Grundlage f\u00fcr eine Komposition dienten; dann die in die Kindheit zur\u00fccktastende Fastprosa \u201ekleinstkompetenzen\u201c, ein repetitiv-patternhaftes Gebilde, das er mit dem ebenfalls eng mit ihm befreundeten Akkordeonisten Otto Lechner auch auf CD einspielte; schlie\u00dflich der \u201eschwarze rotz\u201c, poetische Antworten auf H. C. Artmann, eine Kooperation mit dem Scherenschnittk\u00fcnstler Jo K\u00fchn, deren Pr\u00e4sentation er nicht mehr erlebte.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin mir nicht sicher, wie leicht es f\u00fcr Christian Loidl in den Nullerjahren gewesen w\u00e4re, in dem sich radikal wandelnden Literaturbetrieb sicht- und h\u00f6rbar zu bleiben. Sicher, \u00d6sterreich war und ist mit seinen Stipendien und subventionierten Kleinverlagen eine einigerma\u00dfen gesch\u00fctzte Spielwiese, aber jene Autor*innen, die so konsequent einen Bogen um das Genre Roman machen, wie Loidl es tat, waren und sind unter die tats\u00e4chlich \u201ebedrohten Arten\u201c einzureihen. Ich h\u00e4tte trotzdem lieber noch Zeit mit ihm verbracht, als in unregelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden Texte \u00fcber ihn zu schreiben. Unsere Freundschaft h\u00e4tte sich wohl ver\u00e4ndert und w\u00e4re vielleicht distanzierter geworden, so wie ich es mit anderen \u00e4lteren Freunden erlebt habe, aus deren Dunstkreis man sich in eigener Sache auch einmal losrei\u00dfen muss, um einen h\u00f6chsteigenen Weg einzuschlagen. Aber manchmal h\u00e4tte ich gern gewusst, wie er weitergeschrieben h\u00e4tte, w\u00e4re ihm nicht dieses Ungl\u00fcck geschehen. Und nat\u00fcrlich auch, was er zu den Texten gesagt h\u00e4tte, die ich seither geschrieben habe und die durch ihn zumindest, was das Beginnen betrifft, einen entscheidenden Impuls erhalten haben.&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDas ist alles\u201c. 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