{"id":9545,"date":"2022-02-13T00:25:39","date_gmt":"2022-02-12T23:25:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/?p=9545"},"modified":"2023-09-10T19:41:06","modified_gmt":"2023-09-10T17:41:06","slug":"ich-selbst-habe-mich-immer-als-surrealisten-gesehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/2022\/02\/13\/ich-selbst-habe-mich-immer-als-surrealisten-gesehen\/","title":{"rendered":"Ich selbst habe mich immer als Surrealisten gesehen"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading custom-small-subtitle\"><a href=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/autor%e2%80%91innen-alte-seite\/vasik-monika-2\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Monika Vasik<\/a> liest <br><em>der wackelatlas<\/em> von H. C. Artmann<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:auto 35%\"><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<pre class=\"wp-block-verse\">... ich schreibe ... das ist bei mir automatisch. Das flie\u00dft dann so raus. \nManchmal stockend, manchmal wie ein offenes Fass, irgendwie, \nwie es kommt.<\/pre>\n\n\n\n<p>Runde Geburtstage verstorbener Literat*innen nimmt man gern zum Anlass, sich mit dem Werk einer Jubilarin, eines Jubilars zu besch\u00e4ftigen. Im Jahr 2021 gab es daf\u00fcr reichlich Gelegenheit. So konnte u. a. des 100. Geburtstags von Ilse Aichinger und Wolfgang Borchert, von Erich Fried, Friedrich D\u00fcrrenmatt, Patricia Highsmith oder Stanis\u0142aw Lem gedacht werden. Auch der gro\u00dfe Wiener Poet Hans Carl Artmann wurde 1921 geboren und w\u00e4re am 12. Juni letzten Jahres 100 Jahre alt geworden.<br>Kurz vor seinem Tod f\u00fchrten seine Tochter Emily und seine Nichte Katharina Copony mit ihm in Artmanns Wohnung Gespr\u00e4che f\u00fcr ein von Kurt Mayer produziertes Filmportr\u00e4t. Die erste Aufzeichnung fand am 28.9.2000 statt, die letzte am 30.11.2000. Artmann starb vier Tage nach der letzten Aufnahme mit 79 Jahren. Die elf Gespr\u00e4che wurden zum dokumentarischen Verm\u00e4chtnis des Dichters. Der Film erschien 2001 unter dem Titel \u201eder wackelatlas \u2013 sammeln und jagen mit H. C. Artmann\u201c \u2013 ein beeindruckender Film \u00fcbrigens, den man gesehen haben sollte. Nun legt der Ritter Verlag zum 100. Geburtstags des Dichters das Transkript der ungeschnittenen Filmaufnahmen in Buchform vor, was uns erm\u00f6glicht, Artmanns Stimme ohne Ablenkungen noch einmal auf uns wirken zu lassen, seinen Witz und seine Ernsthaftigkeit.<\/p>\n<\/div><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"674\" height=\"1000\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" data-src=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Cover-Artmann-der-wackelatlas-gross.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9547 size-full lazyload\" data-sizes=\"auto\" data-srcset=\"https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Cover-Artmann-der-wackelatlas-gross.jpg 674w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Cover-Artmann-der-wackelatlas-gross-202x300.jpg 202w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Cover-Artmann-der-wackelatlas-gross-101x150.jpg 101w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Cover-Artmann-der-wackelatlas-gross-370x549.jpg 370w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Cover-Artmann-der-wackelatlas-gross-185x274.jpg 185w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Cover-Artmann-der-wackelatlas-gross-20x30.jpg 20w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Cover-Artmann-der-wackelatlas-gross-400x593.jpg 400w, https:\/\/www.poesiegalerie.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Cover-Artmann-der-wackelatlas-gross-32x48.jpg 32w\" sizes=\"(max-width: 674px) 100vw, 674px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group alignwide mb-30 is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\"><div class=\"wp-block-group__inner-container\">\n<p class=\"has-text-align-right\">\u00a9 Copyright Ritter Verlag<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">Ich schreib es so raus, wie es kommt. Bessere es vielleicht aus, ein bisschen \nschleifen, ein bisschen feiner machen, aber sonst schreibe ich es hin,\naus der Maschine, wie es aus der Feder flie\u00dft, aus der Feder kann ich \nnicht sagen, wie es aus der Maschine entsteht.<\/pre>\n\n\n\n<p><em>der wackelatlas<\/em> kann voraussetzungsfrei gelesen werden, erlaubt es sowohl Unkundigen, sich erstmals in den Kosmos des Dichters und Menschen einzulesen, als auch den vielen Kenner*innen, die eine oder andere Facette neu zu entdecken. Anr\u00fchrend sind der pers\u00f6nliche, unaufgeregte Ton, die famili\u00e4re Atmosph\u00e4re, die von wahrhaftigem Interesse und Empathie zeugt, dabei aber nie ins rein Private abdriftet. Tochter und Nichte sind keine Journalistinnen, auch keine Literaturwissenschaftlerinnen, doch sie sind neugierig und fragen den Poeten, den Vater und Onkel nach seinem Leben und seiner Kunst. Fragen wie Antworten sind grundiert von N\u00e4he und F\u00fcrsorglichkeit, von Erfahrungen des gemeinsamen Alltags \u00fcber Jahre. Artmann selbst thematisiert dies w\u00e4hrend eines Interviews am 30.9.<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">H.C.: Was wir machen, ist eigentlich das Intimste, was ich gemacht hab.\nRein intim. Ich meine, das ist viel intimer als alles andere, \nwas wir machen da.\nEmily: Wie, was wir machen?\nH.C.: Was wir machen, jetzt. Diese S\u00e4tze und Aussagen. Das ist intimer \nals normal. Weil ich das mit euch besser machen kann als mit anderen.\nEmily: Und ist dir das eh auch angenehm?\nH.C.: Ja, es ist einmal etwas Neues.<\/pre>\n\n\n\n<p>\u201e&#8230; etwas Neues\u201c ist ein bemerkenswerter Ausspruch eines 79-j\u00e4hrigen, der Offenheit beweist, eine Haltung, die im Buch immer wieder aufblitzt. Da sitzt etwa der Poet zunehmend eingeschr\u00e4nkt durch Alter und Krankheiten \u2013 er kann die Wohnung nicht mehr verlassen, ist abgeschnitten von au\u00dferh\u00e4uslichen Begegnungen \u2013 und denkt \u00fcber die Segnungen moderner Entwicklungen nach. Er, der seine Texte nie mit der Hand, sondern mit der Schreibmaschine geschrieben hat, w\u00fcrde daf\u00fcr heute, sagt er, einen Computer verwenden, weil \u201ees praktischer ist\u201c, man Fehler \u201esofort ausbessern\u201c kann und nicht mehr m\u00fchsam \u201eaus-x-en\u201c muss. Oder er sinniert \u00fcber die unterschiedliche Ger\u00e4uschentwicklung beim Tippen auf der Schreibmaschine und der Computertastatur. \u201eComputer ist mir absolut zu leise\u201c, meint er, denn er brauche das \u201eklatsch-klatsch-klatsch\u201c f\u00fcr das Beginnen des Flusses der eigenen Sprache. Artmann zeigt sich zudem begeistert, dass \u201eein Internetz erfunden worden ist\u201c, weil es eine Hilfe sei. \u201eDie Lust, etwas Neues zu machen\u201c brachte ihn auch dazu, beim Schreiben immer wieder formal zu experimentieren, wissend:<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">Man kann nichts Neues machen. Es ist alles schon einmal da gewesen. Wieder in \nanderer Form. Es ist immer ein neues Wortgut da. Es gibt interessanterweise \nW\u00f6rter, die ich noch nie geschrieben habe.<\/pre>\n\n\n\n<p>Interessant ist, was nicht in den Gespr\u00e4chen erw\u00e4hnt wird, etwa seine Auszeichnung mit dem Georg-B\u00fcchner-Preis 1997 oder Querelen im Literaturbetrieb, nur gestreift wird die Wiener Gruppe, werden seine zahlreichen \u00dcbersetzungen und die Vielfalt der eigenen Werke. Allein seinen Verdruss mit dem 1958 publizierten Gedichtband <em>med ana schwoazzn dintn<\/em> spricht Artmann an, weil er immer nur damit in Verbindung gebracht wird und das \u201egeht mir auf den Wecker\u201c.<br>In den Gespr\u00e4chen erlebt man Artmann pur, einen Schriftsteller, der seinen Nachkommen Einblicke in ihm wichtige Aspekte seines Lebens schenkt, etwa seine Pr\u00e4gungen durch Kindheit und Elternhaus oder seine Widerfahrungen im Krieg und wie sie als Echos in seiner Dichtkunst pr\u00e4sent sind. Zwei gro\u00dfe Themenbereiche stehen im Zentrum, die mit biografischen Einsprengseln und Kommentierungen garniert sind. Da ist zum einen seine Existenz als Dichter, dem schnell \u201efad\u201c wurde und der nach neuen M\u00f6glichkeiten des Dichtens suchte. Artmann erz\u00e4hlt in immer wieder neuen Anl\u00e4ufen, wie er zu dichten begann, warum er sich f\u00fcr Kleinschreibung entschieden, wann er seine erste Schreibmaschine bekommen, wann sich als Dichter begriffen und die ersten Texte ver\u00f6ffentlicht hat und warum er nie Romane oder Drehb\u00fccher schreiben wollte, denn<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">... ich bin einfach nicht der Mann f\u00fcr viele Worte.<\/pre>\n\n\n\n<p>Gro\u00dfe Bedeutung hat f\u00fcr ihn die Natur (\u201eich bin ein Naturdichter\u201c), haben Ger\u00fcche, Farben, die Musik und der richtige Schreibplatz. Dieser m\u00fcsse \u201eein sympathischer Ort\u201c sein, an dem er eingelebt sei, weshalb er nie in einem Hotelzimmer schreiben k\u00f6nne oder im Kaffeehaus, denn er sei \u201ekein Kaffeehausliterat\u201c. Wenn er an seinem Schreibtisch sitze, ihm ein Wort gut gefalle, ja<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">da kreise ich herum. Aber da brauche ich eine Schreibmaschine dazu. Zum Schreiben. \nDa brauche ich den Geruch, die Luft. Die Stimmung sowieso. Und eine \nSchreibmaschine. Ich brauche eine Schreibmaschine und einen Geruch. Da \nkomme ich wieder auf das, was ich schon gesagt habe, dass man Ger\u00fcche \nverbinden kann mit Musik, also dass Musik eine Art Riechen ist.<\/pre>\n\n\n\n<p>Artmann gibt wiederholt Auskunft \u00fcber den eigenen Schreibprozess und dass er als Material f\u00fcr seine Texte lieber \u201ekompakte W\u00f6rter\u201c w\u00e4hlt, die man real anfassen kann, etwa einen Hammer, aber abstrakte W\u00f6rter nicht sch\u00e4tzt. \u201eSehr wichtig\u201c sei obendrein das Pathetische, man m\u00fcsse nur wissen, \u201ewo man es hinsetzt\u201c, und das Verwerfen, sehr wichtig zudem Witz, Verfremdung und das Erfinden neuer Metaphern. Und<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">bei Versformen bin ich sehr streng. Das bin ich aber auch sehr sp\u00e4t geworden. \nFr\u00fcher habe ich mir \u00fcber Versformen auch kein Kopfzerbrechen gemacht. \nAber jetzt \u2013 es ist sehr hilfreich, wenn man Versformen hat. Man muss sich \nirgendwie einpassen, in ein Korsett. Und da kriegt man dann andere Gedanken.<\/pre>\n\n\n\n<p>Das zweite Thema ist seine Sehnsucht nach fremden L\u00e4ndern, seine Liebe zu Fremdsprachen und seine Reisen, etwa nach Schweden, Irland oder Berlin, auf denen er \u201ewie ein Schwamm\u201c Eindr\u00fccke aufsaugte und diese als Konzentrate in seine Dichtung einflie\u00dfen lie\u00df. Auch in den Gespr\u00e4chen wechselt er zuweilen die Sprachen, erl\u00e4utert leidenschaftlich einzelne Worte und leitet sie von ihren Urspr\u00fcngen her. Er erz\u00e4hlt zudem von seiner Begeisterung f\u00fcr die Lyrik des Mittelalters und der Kelten, die Pracht der Barockdichtung, den Wiener Dialekt oder die sch\u00f6nen Spr\u00fcche in Grimms M\u00e4rchen, allesamt Einfl\u00fcsse, die seine Texte f\u00e4rbten.<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-verse\">Und thematisch sind meine Gedichte ja altmodisch. Sprachlich nicht. Das beruht \naber wieder auf einem gewissen Nicht-K\u00f6nnen. Wenn ich wirklich gekonnt h\u00e4tte, \nh\u00e4tte ich geschrieben wie Rilke, aber das w\u00e4re auch nichts. Ich bin da in v\u00f6llig \nentlegene Gefilde gekommen, Barock und mittelalterliche Sachen. Oder v\u00f6llig \nentlegene Kulturen. Aber das sind auch Abenteuer, Entdeckungsabenteuer.<\/pre>\n\n\n\n<p><strong>H. C. Artmann: <em><a href=\"https:\/\/www.ritterbooks.com\/produkt\/der-wackelatlas-ein-gespraech-mit-emily-artmann-und-katharina-copony\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">der wackelatlas<\/a><\/em>. Ein Gespr\u00e4ch mit Emily Artmann und Katharina Copony. Ritter Verlag, Klagenfurt 2021. 160 Seiten. Euro 14,90<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monika Vasik liest &#8222;der wackelatlas&#8220; von H. C. 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