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Im Fokus: Corina Oproae und spanische Literatur am 7.11.

Im Fokus: Corina Oproae und spanische Literatur am 7.11.

Poesiegalerie, am 7.11. und 20:30 Uhr, auf Spanisch, Deutsch, Englisch
IG Architektur, Gumpendorfer Straße 63B, 1060 Wien

Diesen Sommer erschien in der Nummer 182 der Grazer Literaturzeitschrift LICHTUNGEN unter dem Titel „Mein Körper stößt sich an Pronomen“ eine kleine, aber feine Auswahl zeitgenössischer Literatur aus Spanien aus der Hand des Dichters und Übersetzers Udo Kawasser

Er hatte die Autor*innen Agustín Fernández Mallo, María Ángeles Pérez López und Corina Oproae wegen ihrer überzeugenden literarischen Positionen ausgewählt, um die Vielfalt und Lebendigkeit der heutigen spanischen Literatur zu dokumentieren. Gemeinsam mit der preisgekrönten Dichterin Corina Oproae aus Katalonien, die aus ihrem neuen Band liest, wird Kawasser das Dossier am Fr 7.11. um 20:30 Uhr in der Poesiegalerie vorstellen.

Corina Oproae wurde 1973 in Făgăraș (Rumänien) geboren und studierte dort Anglistik und Hispanistik. 1998 zog sie nach Katalonien und erhielt 2002 die spanische Staatsbürgerschaft. Als Dichterin hat sie die Gedichtbände Mil y una muertes (Tausend und einen Tode, 2016), Intermitencias (Unterbrechungen, 2018) und Desde dónde amar (Von wo lieben, 2021) auf Spanisch veröffentlicht. 

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In Katalanisch erschien La mà que tremola (Die zitternde Hand, 2020), eine poetische Reflexion darüber, was es bedeutet, nicht in seiner Muttersprache zu schreiben. 2024 gewann sie mit ihrem Roman La casa limón (Das Zitronenhaus), dessen ersten beiden Kapitel im Lichtungen-Dossier übersetzt sind, den angesehenen Premio Tusquets de Novela. Soeben erschien im selben Verlag ihr neuer Gedichtband Cómo enterar al padre en un poema (Wie man den Vater in einem Gedicht begräbt), aus dem sie auch lesen wird. Als unermüdliche Übersetzerin hat sie z.B. Marin Sorescu, Lucian Blaga, Gellu Naum, Ana Blandiana (Premio Jordi Domènech, 2015), Angela Marinescu, aber auch Mary Oliver ins Katalanische oder Spanische übersetzt. Sie ist u.a. auch Herausgeberin und Übersetzerin einer über 900-seitigen Anthologie der Dichtung des 20.Jahrhunderts in Rumänien (Visor, 2022). 

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