Philipp Hauser
Fahrt ins Blau | Ταξίδι στο γαλάζιο macht mir ein tragbares unempfindlich schönrauhes Herz, das die Bilder verschiedener Kriege aushalten lässt und das Dunkle das Helle nicht frisst. Die Fähre im Hafen mit offenem Schlund bereit zu fahren, sich neuzubeladen, eilen mit schrillen Pfiffen und wilden Gesten über den Meeresgrund hin. Wo könnte ich besser lernen von rostigen Systemen als auf einem Schiff? Schicht für Schicht für Schicht für Schicht für Schicht für Schicht abzulegen, zu streifen, tonnenweise, alles festgewordene überflüssige Material bis nur noch übrig bleibt: 1 vibrierender Seelenstrang in die eigene Hand genommen für 1 Neuanfang Diese Möglichkeit allein, dem Gehabe zu entkommen, reicht aus zu versinken.

Von Philipp Hauser erschien zuletzt: Blumen aus der Pampa. Gedichte, Parasitenpresse, 72 Seiten, Preis: 12,- €
Cover © Parasitenpresse
