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IM DUNEK

Peter Pessl

IM DUNEK

Inirrer nieblitzen
garmaniak nut, 
nur Dunkles verhüllt 
wieder Drunkles, das so
nie klar war, nicht musste, (seis)
Mordbär mit Anlauf, zwei dutzend 
Pfaue schreiens vom Walmdach herab, 
dass nämlich der Russ
dass nämlich das Russenmesser
nach wie vor hervorragend schneidet
im Dunek, Dunkelwald der Geschichte,
die starrt zurück, vom Waldrand mit Baracken,
Natternartglocken läuten ohne unverlass Einschüsse
fahrig, Einschlüsse (taoistisch) im Morgengebet, das mit
Mariens Erscheinung am Berg
Gupti, beginnt, verweht sind Tucherant
Tugend und Tuchents
Federwirbel, von hoch
droben schneits
                          Lämmerwachsfüsse

                                        flockt…
                                                      flockt…


                          Nimmervonahnmüsse

                          (Nüsse, namenlos 
                           starrend)


So (oder ganz ähnlich) antwortete die Muttergottes vom Waldrain 
her (bei den Zentauren) auf die Frage, ob denn der Atomkrieg 
unser aller Ende notwendig sein müsse, mit: „Nimmervonahnmüsse“.

Von Peter Pessl erschien zuletzt: Dieser seltsame Salamander Selbst, Herbst 2025, Ritterverlag, 180 Seiten, Euro 19,-

Cover © Ritterverlag

Der Autor liest bei der Poesiegalerie am Freitag, den 7.11. 2025 um 20:00 Uhr.

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