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wo sind wir uns hin 

wo sind wir uns hin 

Patricia Mathes

wenn ich 
dich denn 
sehen könnte
jenseits des randes 
meiner lider
wäre dieses bild
dann bild genug
sich weiterhin
in seinem
abbild zu
verstecken


Tastend, fragend, in die Materie der Sprache schlüpfend, sehen sich die Gedichte Patricia Mathes’ um und horchen, lassen den Wahrnehmungsraum weit werden, hellwach und traumgenau, schauen aus, interessieren sich für die Ränder und in diesem Gedicht mehr noch fürs „jenseits des randes“. Sie versuchen über sich selbst und in sich und durch sich gleichsam hinauszuschauen, hinaus wahrzunehmen. Sie transzendieren. Hier in diesem Gedicht in der Spannung, im Abstand und in der Nähe zu einem Du, das über die Sprache reicht: 

-Michael Hammerschmid

Patricia Mathes: wo sind wir uns hin. unveröffentlichtes Manuskript

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Patricia Mathes liest am 21.4.26 um 19 Uhr beim Lyrikfestival „Dichterloh“ in der Alten Schmiede

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